Der Star im Interview SOKO Wien: So tickt Stefan Jürgens privat

SOKO-Wien-Star Stefan Jürgens im Gespräch.
Oberstleutnant Helmuth Nowak (Gregor Seberg, l.) und Major Carl Ribarski (Stefan Jürgens, r.) haben auch wieder in der neusten SOKO-Wien-Folge "Tigran der Unsichtbare" viel zu tun.

In der Serie SOKO Wien kann es schon einmal richtig brenzlig werden. Zum Glück ist aber Stefan Jürgens als Major Carl Ribarski zur Stelle. Doch wie tickt der Schauspieler eigentlich privat? Wir haben mit ihm gesprochen. 

 

"Ich bin alles andere als furchtlos"

Am Freitag, dem 24. Februar 2017, ist es so weit: Die 12. Staffel von SOKO Wien (18:10 Uhr, ZDF) läuft an. Einer der Stars der Serie: Stefan Jürgens in seiner Rolle als Major Carl Ribarski. Der Beamte ist ziemlich taff und furchtlos, ein Image, das Jürgens bauchpinselt. "Das ist natürlich dann als Schauspieler ganz schön, wenn man mit diesem Image assoziiert wird. Allerdings bin ich alles andere als furchtlos", offenbart Jürgens im Interview mit LIEBENSWERT. "Ich bin viel schneller einzuschüchtern und auch nachdenklicher als diese Figur", so der 53-Jährige. "Trotzdem gibt es natürlich auch einige Überschneidungen. Ribarski ist jemand, der sich zurückzieht und das mache ich auch gerne."

Verständlich, wenn man sich das Arbeitspensum von Stefan Jürgens anguckt. Der vierfache Vater steht nicht nur seit Jahren für SOKO Wien vor der Kamera, sondern ist ebenfalls als Theater-Darsteller und Musiker unterwegs. Ursprünglich stand Schauspielerei gar nicht auf der Liste von Jürgens, er wollte Musiker werden. Das hing er allerdings an den Nagel, nachdem er mit dem Theater in Berührung kam. "Zwischen 14 und 17 war ich fest entschlossen, Kontrabassist zu werden und habe jeden Tag stundenlang auf dem Riesending herumgekratzt", so Jürgens. " Als ich dann gesagt habe 'Ich werde Schauspieler', da waren [meine Eltern] vermutlich eher froh."

Stefan Jürgens am Klavier.
 

Jürgens erholt sich auf seinem eigenen Bauernhof

Heute bringt er Musik und Schauspielerei unter einen Hut. Am 3. März kommt sein neues Album 'Grenzenlos Mensch' in die Läden (vorbestellbar zum Beispiel HIER), gerade stand er für das Theaterstück 'Zwei wie wir' auf der Bühne. Sich zwischen der Musik und der Schauspielerei entscheiden? Kommt für ihn nicht in Frage. In seiner Musik offenbart der in Unna geborene Künstler viel Persönliches. Der Titelsong 'Grenzenlos Mensch' beschreibt laut Jürgens eine "Sehnsucht nach Offenheit, nach Weite und Freiheit - quasi ein trotziger Gegenentwurf zu einer Zeit, in der alles immer enger wird. Aber hier kommt auch das Bedürfnis nach privatem Rückzug zum Ausdruck."

Abschalten und Energie tanken, das kann Jürgens an mehreren Orten. Der SOKO-Wien-Star pendelt seit Jahren zwischen Wien und Berlin. Doch es gibt auch noch einen ganz besonderen Rückzugsort für ihn: seinen eigenen Bauernhof, den er vor einiger Zeit kaufte. "Tiere leben leider nur Drumherum, da ich einfach zu oft unterwegs bin", so der Akteur. "Ich bin ja kein Landwirt, allerdings lerne ich jeden Tag dazu." Wer weiß, vielleicht kommt bei Stefan Jürgens neben Schauspieler und Musiker dann ja doch bald noch der Beruf als Landwirt hinzu, zutrauen würden wir es dem sympathischen Star auf jeden Fall.  

Das Interview führte Kerstin Ammermann 

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