Mit natürlichen Mitteln Blutwerte verbessern: So geht's

So sorgen Sie für gute Blutwerte
Walnusse haben ungesättigte Fettsäuren und senken den Blutzucker.
Inhalt
  1. Ab 50 Jahren
  2. Ab 60 Jahren
  3. Ab 70 Jahren

Klar, wir haben auch noch anderes zu tun! Aber Besseres? Alle zwei Jahre steht der Check-up beim Hausarzt an. Hingehen! Wissen wir, wie es um unsere Blutwerte steht, können wir sie ganz natürlich verbessern.

 

Ab 50 Jahren

An Apple a Day keeps the …

… Doctor away! Das wussten schon unsere Omas. Und tatsächlich binden spezielle Ballaststoffe in Äpfeln, die Pektine, Gallensäuren an sich. Die Leber muss neue bilden und nutzt dafür unseren Cholesterinvorrat. Prima! Denn: Unser Blutfettspiegel sinkt dadurch.

Ein ganzer Sack voller Flöhe

Okay, sie sehen nicht unbedingt nach Haute Cuisine aus. Aber: Flohsamen sind Hauptlieferant von Psyllium, einem Ballaststoff, der den Cholesterinspiegel um bis zu 15 Prozent reduzieren kann. Deshalb täglich eine Portion (zwei bis drei Teelöffel) in warmem Wasser quellen lassen und einnehmen.

Pink Power vom Feldrand!

Ist uns was über die Leber gelaufen? Die purpurfarbene Mariendistel kann sie mit ihrem Wirkstoff Silymarin schützen und ihr helfen, sich zu regenerieren. Das verbessert die Leberwerte. 200–400 Milligramm Silymarin pro Tag empfehlen Experten. Gibt es als Kapsel oder Tablette in der Apotheke.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Balu der Bär hatte den Dreh raus: Je entspannter wir sind, desto besser für unsere Blutwerte. Bei Stress steigt der Blutzuckerspiegel hingegen. Yoga oder autogenes Training helfen, gezielt zur Ruhe zu kommen. Notfalltipp: Augen schließen und ganz bewusst ein- und ausatmen.

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Ein Hoch auf Wale und Walnüsse

Etwa 80 Gramm Fett pro Tag empfehlen uns Experten – vor allem mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie senken den Blutzucker, indem sie die Zellen wieder empfänglicher für Insulin machen. Statt wie früher Wal-Lebertran hinunterzuwürgen, genießen wir Lachs, Matjes – und Walnüsse.

Chrom oder Zink? Alles glänzend!

Damit’s rund läuft, sollten wir auf eine ausreichende tägliche Versorgung mit Zink (7-10 Milligramm) und Chrom (30-100 Mikrogramm) achten: Beide sind wichtig für die Blutzuckerregulation. Chrom steckt in Hülsenfrüchten (z. B. Linsen); Zink in Edamer, Haferflocken und Austern.

 

Ab 60 Jahren

Na schön, kleine – und erst recht größere – Sünden steckt unser Körper längst nicht mehr so locker weg wie früher. Gut, wenn wir dann ein paar bewährte Tipps kennen, mit denen wir sanft gegensteuern und ihn bei Laune halten können. Unsere Blutwerte danken es uns.

Los geht’s: Bauch, Beine, froh!

Mal wieder kuschelig auf dem Sofa eingerichtet? Bewegung beeinflusst nicht nur unsere Laune, sondern auch den Stoffwechsel positiv. Wenn wir drei Mal pro Woche für 30 Minuten joggen oder in Fitness-Kursen schwitzen, bekommen wir unsere Blutzuckerwerte leichter in den Griff.

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Einmal Ölwechsel, bitte schön!

Butter bei die Fische? Nee, ab sofort verwenden wir in der Küche lieber Pflanzenöl. Die Öle von Sonnenblumenkernen, Weizenkeimen, Kürbiskernen, Sesam und Soja sind reich an Phytosterinen, deren cholesterinsenkende Wirkung wissenschaftlich bereits gut belegt ist.

Wir stehen auf ’ne Rote Rübe

Rote Bete bekämpft freie Radikale und hemmt Entzündungsprozesse. Lieblingsrezept für Dip oder Aufstrich: 600 Gramm Rote Bete in eineinhalb Liter Wasser zum Kochen bringen, 45 Minuten gar kochen. Abkühlen, schälen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, etwas Öl zugeben.

Husch, husch, im Hollerbusch

Na, früher beim Versteckspielen im Sommer auch immer heimlich den Bauch mit Beeren vollgeschlagen? Sollten wir mal wieder tun, denn Blau-, Brom- und Holunderbeeren versorgen uns mit reichlich Antioxidantien. Zwei Handvoll täglich helfen uns, Entzündungen einzudämmen.

Hilfe aus bitterem Herzen

Artischocken enthalten Bitterstoffe, durch die sich die Produktion von Gallensaft erhöht. Das kurbelt die Fettverdauung an und unterstützt die Leber, wenn wir sie mit fettigem Essen und Süßem überlastet haben. Blätter, Boden und Herz mit Vinaigrette anrichten.

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Morgens kommt der Weihnachtsmann

Huch, ist es schon wieder so weit? Zimt erinnert uns unweigerlich an Weihnachten. Dabei zählt er zu den effektivsten Blutzuckersenkern. Schon ein bis drei Gramm Zimt täglich können unsere Werte dauerhaft regulieren. Also würzen wir künftig unseren Morgenkaffee oder das Müsli damit.

 

Ab 70 Jahren

Gewusst wie! Unsere Leber-, Cholesterin-, Entzündungs- und Blutzuckerwerte sollten wir im Blick behalten. Denn mit diesen einfachen Tricks können wir Ausreißer immer noch auf Kurs bringen und Beschwerden ausbremsen.

Grüner wird’s nicht mehr

Unser aktuelles Wohlfühl-Motto: abwarten und Tee trinken! Grüner Tee aus China oder Japan sowie der halb fermentierte Oolong-Tee aus Taiwan hemmen die Aufnahme von Fetten, was dem Cholesterinspiegel sehr zugutekommt. Täglich zwei bis drei Tassen? Schaffen wir!

Der asiatische Dreisatz

Dieses Gewürz-Trio vereint geballte Anti-Entzündungs-Power: Ingwer, Knoblauch und Kurkuma. Alle drei enthalten Pflanzenstoffe, die Entzündungs-Marker im Blut senken. In asiatischen Gerichten stecken sie oft gemeinsam. Also im Asia-Laden einkaufen und dann kreativ werden.

Wir geben dem Zucker Saures

Naschkatzen, aufgepasst: Wer Süßes liebt, sollte sich auch mit Saurem arrangieren. Saure Zitrusfrüchte wie Pomelos oder Grapefruits beeinflussen unsere Blutzuckerwerte positiv. Tipp: Am besten gleich nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser mit Zitronensaft trinken.

Jetzt werden wir zum Erbsenzähler

Die Saponine in Erbsen binden Cholesterin an sich und entfernen es so aus dem Blut. Unsere Cholesterinwerte sinken. Den größten Saponingehalt haben übrigens Kichererbsen. Saponine stecken auch in Spargel, Spinat und Tomaten. Klar, dass wir da nun regelmäßig zugreifen.

Stufenweise zu Bestwerten

Marathon? Ist ungesund! Doch nehmen wir statt des Aufzugs regelmäßig die Treppe, verringern wir unser Diabetesrisiko. Beim Treppensteigen muss die Muskulatur ordentlich ran und braucht mehr Energie als im Lift. Dabei wird Glukose verbrannt, unser Blutzuckerspiegel sinkt.

Ein Tässchen in Ehren …

Wer morgens vorm ersten Kaffee nicht ansprechbar ist, hat jetzt einen Grund mehr, auf sein Lieblings-Heißgetränk zu bestehen: Eine Studie mit mehr als 125 000 Menschen konnte beweisen, dass Kaffee die Leber schützt und unsere Leberwerte deutlich verbessert.

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