Beschwerdefrei

So gesund ist Schwimmen

Gesundes Schwimmen kann Gelenkschmerzen behandeln und sogar Depressionen vertreiben. Wie, lesen Sie hier.

So gesund ist Schwimmen
Schwimmen ist mehr als nur eine willkommene Abkühlung im Wasser. Wer regelmäßig schwimmt lebt gesünder und hat weniger Beschwerden. LiudmylaSupynska/ iStock

Gesunde Gelenke und Gefäße durch schwimmen

Fast schwerelos treiben Sie im Wasser, denn es lastet nur noch ein Zehntel Ihres Gewichts auf dem Körper. Die Gelenke können sich erholen. Durch die Bewegungen beim Schwimmen werden die Gelenkknorpel zudem optimal mit Sauerstoff versorgt. Das beugt nicht nur Verschleiß vor, sondern lindert auch Rheuma und Arthroseschmerzen.

Diese Tipps helfen Ihnen bei Rückenschmerzen

Auch bei Venenleiden ist Schwimmen eine Wohltat: Das Wasser erzeugt einen natürlichen Kompressionsdruck und entlastet die Venen. Die Gefäße ziehen sich besser zusammen. Die Muskelaktivität der Waden unterstützt die Venen zusätzlich beim Pumpen. Gleichzeitig wird mehr Blut zum Herzen geführt. Das Schlagvolumen des Herzens erhöht sich um bis zu 20 Prozent. Die Gefäße werden elastischer, Ablagerungen haben kaum eine Chance. Damit sinkt das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Sehen Sie hier, wie Sie die einzelnen Schwimmstile richtig ausführen (Der Artikel geht unter dem Video weiter):

Mit Schwimmen zum kräftigen Rücken und starker Lunge

Wenn Sie Rücken- oder Nackenschmerzen haben, sollte Sie ebenfalls öfter ein paar Bahnen ziehen. Beim Rückenschwimmen wird die Muskulatur rund um die Wirbelsäule gekräftigt, was Beschwerden vorbeugt. Gleichzeitig entspannen die Armbewegungen den Schulter-Nacken-Bereich.

Beim Schwimmen holen Sie tiefer Luft. Das stärkt die Atemmuskulatur und erhöht das Lungenvolumen. Studien zeigen: Durch regelmäßiges schwimmen (zweimal wöchentlich) sind Asthmatiker seltener kurzatmig und brauchen weniger Medikamente.

Ähnlich wirksam ist der Sport bei Depressionen: Er fördert die Ausschüttung von Endorphinen. Die Botenstoffe bescheren Glücksgefühle und lindern Ängste.

Richtig gesund schwimmen

Rückenschwimmen ist besonders schonend für die Wirbelsäule. Beim Brustschwimmen dagegen überstrecken viele die Halswirbelsäule – was zu Verspannungen führt. Wichtig dabei: Während des Ausatmens mit dem Kopf kurz unter Wasser gehen, so bleibt der Nacken gerade.

Diese Schwimmkurse fördern die Gesundheit

Schwimmbäder bieten immer mehr Fitness-Kurse im Wasser an. Dreimal wöchentlich 30 Minuten stärken Herz und Kreislauf, Muskulatur und Wirbelsäule. Hier finden Sie einige Beispiele:

Aqua-Jogging:

Die Füße dürfen den Boden nicht berühren. Der Jogging-Gürtel gibt dem Körper den nötigen Auftrieb. Mit den Beinen freie Laufbewegungen machen.

Handschuh-Lauf:

Durch die Fitness-Handschuhe wird der Widerstand erhöht. Der Trainings-Effekt steigert sich dadurch beim Aqua-Jogging. Für Fortgeschrittene geeignet.

Paddel-Rudern:

Hier müssen die Aqua-Paddel geschoben und gezogen werden: dafür die Arme gegen den Wasserwiderstand strecken und zurück zur Brust ziehen.

Nudel-Springen:

Die Nudel in U-Form vor den Körper halten. Mit den Beinen vom Boden drücken und über die Nudel springen. Gleichzeitig die Nudel nach hinten bewegen.

Quelle: Bella

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