Vorbeugen So schützen Sie sich vor Einbrechern

Guter Schutz muss nicht teuer sein – auch einfache Maßnahmen schrecken Einbrecher ab. Was Sie tun können.

Inhalt
  1. Wirksamer Schutz
  2. Der Hund als bester Freund
  3. Bei Einbruch richtig handeln
  4. Hausgemachtes Risiko: die fünf häufigsten Fehler

Eine gute Nachricht vorweg: Nachdem die Zahl der Wohnungseinbrüche jahrelang stetig angestiegen ist, gab es im letzten Jahr erstmals einen Rückgang – auch, weil sich viele Menschen besser schützen. Doch noch immer verzeichnet die Statistik über 150.000 Einbrüche pro Jahr. Deshalb ist es wichtig, seine vier Wände zu sichern.

 

Wirksamer Schutz

Es gibt zwar moderne und vor allem auch sehr teure Sicherheitsmaßnahmen – doch am meisten bringen immer noch die simplen, bezahlbaren Vorrichtungen, wie abschließbare Griffe an Fenstern oder Terrassentüren gibt es schon unter 20 Euro, zum Beispiel diesen hier*). Denn: In 80 Prozent der Fälle hebeln Einbrecher diese Zugänge einfach auf. Ebenso sinnvoll: ein Querriegel an der Wohnungstür, den es in guter Qualität ab circa 170 Euro gibt. Schon der Schließzylinder, der von außen an der Tür erkennbar ist, schreckt Diebe ab, weil ihr Motto meistens lautet: "Warum soll man sich viel Arbeit machen, wenn es drei Häuser weiter auch einfach geht." Deshalb sind auch Gitterrostsicherungen empfehlenswert für alle, die Fenster in Kellerschächten am Haus haben. Und Zeitschaltuhren für die Beleuchtung sind sinnvoll, wenn man sich gerade im Urlaub befindet.

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Der Hund als bester Freund

Auch ein Hund ist ein guter Schutz vor Einbrechern: Er merkt sofort, wenn sich ein Fremder im Haus aufhält. Lautes Gebell schlägt die meisten Einbrecher in die Flucht, doch schon allein ein Hundewarnschild, so zeigen Statistiken, schreckt etwa zwei Drittel aller Einbrecher ab. Allerdings: Will jemand unbedingt in ein bestimmtes Haus einsteigen, findet er immer Wege, auch wenn es einen Hund gibt.

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Bei Einbruch richtig handeln

Kommt es trotz aller Maßnahmen zu einem Einbruch, sollte man schnell aktiv werden, zum Beispiel sofort die Polizei alarmieren. Fassen Sie vorher so wenig wie möglich an, und räumen Sie auch nicht auf, um keine Spuren zu beseitigen – oder fragen Sie zumindest vorher, ob Fotos ausreichen. Das Gleiche gilt für den Kontakt mit der Versicherung: Fragen Sie, was diese zur Regulierung benötigt und wie Sie die Wohnung jetzt sichern können. Fertigen Sie auf jeden Fall eine Liste über gestohlene und beschädigte Gegenstände ("Stehlgutliste") an.

 

Hausgemachtes Risiko: die fünf häufigsten Fehler

Sorglosigkeit ist der Faktor, der Einbrechern das Leben besonders leicht macht:

1. Unverschlossene Türen

Braucht ein Einbrecher länger als geplant, gibt er oft auf. Also auch bei kurzer Abwesenheit nicht einfach nur die Haustür zuziehen.

2. Gekippte Fenster

Sie sind so schnell ausgehebelt, dass man sie auch gleich offen lassen könnte.

3. Einstiegshilfen am Haus

Leitern und Möbel nicht herumstehen lassen, sonst werden sie zum Klettern benutzt.

4. Erkennbare Abwesenheit

Fragen Sie Ihren Nachbarn, ob er morgens die Rollläden hochzieht und abends herunterlässt und den Briefkasten regelmäßig leert. Hinterlassen Sie keine Abwesenheitsnotiz auf Ihrem Anrufbeantworter.

5. Hinterlegter Schlüssel

Verstecken Sie ihn nie draußen! Egal, ob unterm Blumentopf oder Gitterrost: Er wird gefunden.

Quelle: Fernsehwoche

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