Bohnen, Linsen & Co. Schneller schlank mit grünem Eiweiß

Studien beweisen: Mit der Kraft von Pflanzenproteinen verschwinden überflüssige Kilos wie von selbst. Und das beste: Sie sind gesünder als tierische Eiweiße.

Inhalt
  1. Worauf muss ich achten?
  2. Die besten Eiweiß-Quellen aus der Natur
  3. Auf die richtige Kombination kommt es an
  4. Lecker: Gemüsenudeln mit Seitan und Kichererbsen

Eiweiß ist super zum Abnehmen! Das wissen wir schon. Aber nun haben Forscher entdeckt, dass es vor allem darauf ankommt, aus welchen Quellen die Proteine stammen. Ergebnis der Studien: Pflanzliches Eiweiß schützt das Herz-Kreislauf-System besonders gut und hilft, leichter und schneller abzunehmen. Der Vorteil von "grünem Eiweiß" ist, dass es dank seiner Ballaststoffe ganz natürlich den Stoffwechsel anregt und zusätzlich lange satt macht, ohne zu beschweren. So fühlen wir uns nach dem Essen energiegeladen statt müde und voll. Auch Heißhunger hat so keine Chance. Weiteres Plus: Pflanzeneiweiß enthält sehr wenig Fett und somit auch wenig Kalorien, daher können Sie sich richtig satt essen.

 

Worauf muss ich achten?

Funktioniert das auch mit Fleisch? Nein, denn entscheidend ist die sogenannte "biologische Wertigkeit" eines Lebensmittels. Diese gibt an, wie viel Körpereiweiß aus 100 Gramm Nahrungseiweiß gebildet wird. Je höher die Wertigkeit, umso wertvoller das Eiweiß. Tierisches Eiweiß schneidet dabei zwar besonders gut ab, es enthält aber mehr Fett und Cholesterin. Dagegen wird mit der richtigen Kombination pflanzlicher Lebensmittel eine hochwertige Versorgung sichergestellt. Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Am besten legen Sie gleich los:

 

Die besten Eiweiß-Quellen aus der Natur

Im Video zeigen wir die Top Zwölf der eiweißreichsten pflanzlichen Lebensmittel, die Sie leicht in Ihren Speiseplan integrieren können (Artikel wird unter dem Video fortgesetzt):

 
 

Auf die richtige Kombination kommt es an

Verbinden Sie in einer Mahlzeit möglichst verschiedene Eiweiße, um eine optimale Versorgung sicherzustellen:

  • Getreide und Hülsenfrüchte: Das können zum Beispiel Seitan mit Kichererbsen oder Dinkel mit Bohnen etc. sein. Rezepte gibt’s weiter unten.
  • Getreide und Milchprodukte: Diese Kombi lässt sich besonders gut beim Frühstück umsetzen: gepufften Amaranth (Reformhaus) mit Joghurt und Himbeeren sowie nach Belieben mit Kokosraspeln mischen – lecker!
  • Hülsenfrüchte und Nüsse: Bereiten Sie sich zum Beispiel eine cremige Linsen- oder Erbsensuppe mit Nusstopping zu.
 


Lecker: Gemüsenudeln mit Seitan und Kichererbsen

Für eine Portion benötigen Sie:

  • eine halbe Zucchini
  • eine große Möhre
  • drei Esslöffel Kichererbsen aus der Dose
  • drei Stiele Koriander
  • 125 Gramm Seitan
  • eine Limette
  • eine Prise Salz und Zucker
  • ein Teelöffel Agavendicksaft
  • etwas Kokosöl zum Braten
  • Schuss Sojasauce

 

Zubereitung:

  1. Zucchini und Möhre kleinschneiden und mit je einer Prise Salz und Zucker mischen.
  2. Kichererbsen abtropfen lassen.
  3. Blättchen vom Koriander hacken und zusammen mit den Kichererbsen unter das Gemüse mischen.
  4. Seitan in Dreiecke schneiden, in Kokosöl anbraten und mit Sojasauce ablöschen.
  5. Agavendicksaft und die Schale einer viertel Limette hinzufügen und eine Minute köcheln lassen.
  6. Seitan herausnehmen, Saft einer halben Limette unter den Sud mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Seitan, Sud und Gemüse mischen und mit Koriander anrichten.

Dieses Gericht hat circa 450 kcal.

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Quelle: Bella 

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