Gutartige Wucherungen Polypen in der Gebärmutter: Wann sind sie gefährlich?

In der Gebärmutter können Polypen wachsen, die in den meisten fällen nicht gefährlich sind. Alle Fragen und Antworten zu den Wucherungen finden Sie hier.

Polypen in der Gebärmutter: Wann sind sie gefährlich?
An diesen Stellen in der Gebärmutter können Polypen sitzen.
Inhalt
  1. Polypen in der Gebärmutter: Was ist das?
  2. Warum wuchert die Gebärmutter-Schleimhaut?
  3. Polypen entfernen oder bestehen lassen?
  4. Wie werde ich den Polypen wieder los?
  5. Gibt es Lebensmittel, die das Wachstum von Polypen fördern?

 

Polypen in der Gebärmutter: Was ist das?

Polypen sind gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut. Diese Geschwülste können in jedem Alter auftreten, betreffen aber vornehmlich Frauen in oder nach den Wechseljahren. Sie kommen im Bereich der Vagina, des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutter vor. Betroffene Frauen können unter wehenähnlichen Bauchschmerzen, Ausfluss und Blutungen leiden. Häufig sind Polypen aber auch völlig beschwerdefrei.

 

Warum wuchert die Gebärmutter-Schleimhaut?

Die Schleimhaut unterliegt dem monatlichen Zyklus, sie baut sich auf und ab und wird ständig durch Hormone stimuliert. Da kann es passieren, dass sie an einer Stelle etwas mehr wächst. Es entsteht eine fingerförmige Wucherung, die wie ein kleiner Pilz an einem Stiel sitzt. Östrogene sorgen dafür, dass der Polyp weiterwächst.

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Polypen entfernen oder bestehen lassen?

Polypen ab einer bestimmten Größe sollten entfernt werden, da sie Infektionen auslösen, zu starken Blutungen führen und im schlimmsten Fall entarten können. Manchmal ragen sie sogar aus der Gebärmutter heraus, stören beim Geschlechtsverkehr und sorgen für Blutungen danach.

 

Wie werde ich den Polypen wieder los?

Polypen können in einem kleinen Eingriff über die Vagina eliminiert werden. Der Arzt entfernt die Wucherung mithilfe einer Schere oder elektrischen Schlinge. Auch die Verödung mit Hitze ist möglich. Je nachdem, wo der Polyp sitzt und wie groß er ist, entscheidet sich der Chirurg für eines der Instrumente. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt.

 

Gibt es Lebensmittel, die das Wachstum von Polypen fördern?

Milch enthält die Hormone Progesteron und Östrogen – beide können das Wachstum von Polypen und Myomen auslösen. In einem Liter Vollmilch stecken zehn Mikrogramm Progesteron. Da das Hormon fettlöslich ist, ist die Progesteronkonzentration bei fettarmer Milch geringer, bei fettreichen Produkten wie Butter liegt sie höher. Übrigens: Bis zu 80 Prozent der Hormone, die über Lebensmittel aufgenommen werden, stammen aus Kuhmilch. Aber auch die Phytohormone im Soja können Wucherungen stimulieren.

 
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