Große Zählaktion 2018 NABU und LBV rufen wieder zur 'Stunde der Wintervögel' auf

Schon zum achten Mal findet die bundesweite, vom Naturschutzbund (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) betreute Zählaktion 'Stunde der Wintervögel' statt. Warum diese so wichtig ist und wie die Beobachtung funktioniert.

Auch 2018 ruft der NABU zur Zählung der Wintervögel auf.
Wie viele Blaumeisen können Sie in Ihrem Garten beobachten?

Ab heute ist es wieder soweit! Vom 5. bis 7. Januar 2018 sollen Vogelfreunde erneut besonderes Augenmerk auf gefiederte Freunde legen, die sich zum Beispiel am Futterhaus in Ihrem Garten oder auf dem Balkon tummeln. Von der Blaumeise bis hin zum Buchfink, Kleiber oder Rotkehlchen, die zu den häufigsten Wintervögeln zählen, gibt es wieder einige spannende Beobachtungen zu machen: Neben Tieren, die das ganze Jahr über bei uns sind, stehen dabei auch Zugvögel im Fokus, die im Winter hier in Deutschland bleiben.

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Wie viele Vögel gibt es noch in Deutschland?

Ziel der 'Stunde der Wintervögel' ist es, möglichst aussagekräftige Ergebnisse über Veränderungen in der hiesigen Vogelwelt zu erhalten, die unter anderem durch Vogelkrankheiten oder den Klimawandel bedingt sein könnten. Eine Frage, die es dabei zu beantworten gilt: Wird es künftig weniger Wintergäste bei uns geben, je wärmer die Winter werden?

Im Jahr 2017 kam die Zählaktion zu dem Schluss, dass es im vergangenen Winter deutlich weniger Singvögel gab. Ornithologe Lars Lachmann erklärte im Deutschlandfunk: "Wir haben in diesem Jahr statt wie üblich etwa 40 Vögel pro Garten in diesem Jahr nur 33 Vögel pro Garten. Das heißt, es fehlt wirklich ein ganzer Teil von Vögel[n]." Ein möglicher Grund dafür könne sein, dass die Tiere noch genügend Futter im Wald fanden, weil das Wetter bis dahin sehr mild gewesen sei.

Sehen Sie hier, wie Sie im doch noch kälteren Winter Futter für hilfsbedürftige Vögel einfach selber machen können (Artikel geht unten weiter):

 

Darüber hinaus fehlten besonders jene Arten, die (noch) nicht in Deutschland überwinterten, weil es in ihrer Heimat im Norden und Osten warm genug gewesen sei. Andere Arten hätten bei uns dagegen sogar zugenommen, weil diese verstärkt hiergeblieben seien.

Lars Lachmann hofft, dass sich im Laufe der nächsten Jahre aus den bislang noch etwas schwankenden Ergebnisse der Wintervögelzählung ein eindeutiger Trend ergeben werde. Die Aktion laufe ja auch erst seit 2011. Ergänzend gibt es allerdings im Mai auch die etwas weniger wetterabhängige 'Stunde der Gartenvögel', die generell etwas stabilere Ergebnisse hervorbringe.

 

Wie genau funktioniert die Vogelzählung?

Wichtig ist: Je mehr Menschen sich daran beteiligen, desto aussagekräftiger wird am Ende auch das Ergebnis der Aktion. Bei der Zählung müssen Sie auch nicht viel beachten, denn Sie müssen lediglich eine Stunde lang beobachten und notieren, welche und wie viele Wintervögel Sie jeweils gleichzeitig in Ihrem Garten entdecken können. Um die genaue Vogelart besser zu bestimmen, können Sie sich eine praktische Übersicht des NABU zuhilfe nehmen (HIER können Sie sie herunterladen und ausdrucken). Ihre Ergebnisse können Sie dann am besten online (unter DIESEM Link) bis spätestens zum 15. Januar eintragen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!

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