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Lebenseinstellung

Marianne Sägebrecht kennt keine Angst vor dem Tod

Vor dem Tod hat sie keine Angst, Marianne Sägebrecht über ihre unbeschwerte Lebenseinstellung.

Schauspielerin Marianne Sägebrecht 2019 in Suhl.
Schauspielerin Marianne Sägebrecht spricht offen über ihre Einstellung zum Tod. imago images / CHROMORANGE

Schon als Kind verlor Marianne Sägebrecht ihre Angst vor dem Tod

Für Marianne Sägebrecht gehört der Tod zum Leben. Bereits als Kind verlor sie die Angst davor, gab Verstorbenen zum Abschied sogar noch einen Kuss. Im Interview mit "Das neue Blatt" spricht die Schauspielerin über ihre tiefgreifende Botschaft und verrät, was ihr wirklich wichtig ist.

Ihr Buchtitel "Ich umarme den Tod mit meinem Leben" ist sehr interessant. Wieso gehen Sie so positiv mit dem Tod um?

Ich bin in einem Dorf aufgewachsen. Wenn jemand gestorben ist, war es ganz normal, die Hand zu halten. Der Tod war nie angstvoll besetzt für mich, er gehörte immer dazu. An die Seele habe ich sehr früh geglaubt. Später hatte ich das große Glück, einen Kaplan zu treffen. Dieser Mann hat uns die Ängste genommen – vor dem Fegefeuer, dem Teufel und der Schuld.

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„Jeder sollte lernen, den Tod angstfrei in sein Leben einzubauen.“
Marianne Sägebrecht

Welche Botschaft wollen Sie aus Ihren Erfahrungen mitgeben?

Vor acht Jahren habe ich mit zwei Kollegen – Josef Brustmann und Andy Arnold – ein Leseprogramm ins Leben gerufen. Ich lese Gedichte vor, in denen es um Trost geht und darum, den Tod ins Leben angstfrei einzubauen. Daraus ist die Idee für mein Buch entstanden. Es soll ein Anstoß sein, der das Leben insgesamt verbessern und wertvoller machen soll.

Sie gehen mit einer sehr inspirierenden Einstellung durchs Leben ...

Für mich gilt: Ich habe immer nur einen Tag! Das wird mir mit den Jahren immer klarer. Ich werde immer ruhiger, meine Gelassenheit immer größer. Mir ist es wichtig, jeden einzelnen Tag zu ehren. Niemand weiß, ob er abends wieder nach Hause kommt.

Mit ihrem Buch möchte Marianne Sägebrecht auch andere Menschen erreichen und ihnen ihre Ängste nehmen.

Sie haben sich viel mit dem Tod auseinandergesetzt. Was ist Ihnen bei einer Beerdigung wichtig?

Jeder Mensch sollte seine letzte Ehre bekommen und nicht in Vergessenheit geraten. Auf den Grabsteinen oder Tafeln soll der Name stehen, wann er geboren und wann er „heimgegangen“ ist. Friedhöfe sollten schön sein. Ein Ort, an dem man in Ruhe an den Verstorbenen denken kann.

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