Doris Kunstmann: "Versöhnung nach einem Streit ist so wichtig"

Schauspielerin Doris Kunstmann würde nach einem Streit nie ohne Versöhnung ins Bett gehen.

Doris Kunstmann: "Es ist wichtig, dass man nach einem Streit nie ins Bett geht, ohne sich vorher versöhnt zu haben."
Doris Kunstmann: "Es ist wichtig, dass man nach einem Streit nie ins Bett geht, ohne sich vorher versöhnt zu haben."

Dass man sich nach einem Streit schnell wieder versöhnt, ist Doris Kunstmann wichtig, das hat sie an ihren Sohn weitergegeben. Und auch, dass Lügen nichts taugen, hat ihr Sohn gelernt , wie die Schauspielerin Liebenswert gegenüber verraten hat.

 

Dass sie ihren Sohn eine glückliche Kindheit schenken konnte, macht Doris Kunstmann bis heute stolz

Worauf sind Sie besonders stolz in ihrem Leben?

Ich bin stolz darauf, auch mit großen Problemen fertig geworden zu sein und darauf, meinen Sohn großgezogen zu haben. Ich habe alles aus eigener Kraft geschafft. Ich hatte keine Hilfe und trotzdem konnte ich gutes Theater machen und meinem Sohn eine glückliche Kindheit schenken. Das war ein Mammutunternehmen, alles gleichzeitig zu leisten: arbeiten gehen, das Kind erziehen und Schulden abbezahlen, das war schon nicht leicht.

Gibt es etwas, das sie rückblickend bereuen, bzw. anders machen würden?

Eigentlich gibt es nichts, von dem ich sagen kann, dass ich es bereue.

Unter dem Video geht der Artikel weiter. 
 

 
 

"Nach einem Steit sollte man nicht ohne Versöhnung ins Bett"

Was haben Sie Ihrem Sohn mit auf seinen Weg gegeben?

Ich hasse Lügen und so habe ich ihn erzogen. Es ist wichtig, dass man nach einem Streit nie ins Bett geht, ohne sich vorher versöhnt zu haben, und das handhabt er bis heute so. Das Gesagte rutscht so tief in dich hinein. Einmal darüber schlafen und man kann die Dinge nicht mehr kontrollieren. Es kann Streit zwischen meinem Sohn und seinen Kindern geben, doch er verträgt sich mit ihnen, bevor sie zu Bett gehen. Ich würde auch nie aus dem Haus gehen, bevor nicht alles geklärt ist, denn es kann so vieles passieren. Und dann hat man sich das letzte Mal gesehen.

Bereitet Ihnen der Gedanke an das Älterwerden manchmal Sorgen?

Nein, überhaupt nicht. Ich bin nun schon etwas älter und kann damit sehr gut umgehen. Die kleinen Wehwehchen muss man einfach wegstecken. Ich bin froh, dass es mir noch so gut geht – ich genieße das Leben und bin dankbar.

Am 9. Oktober 2019 startet auf 13th Street die Serie 'Prost Mortem – Die letzte Runde', in der Doris Kunstmann als resolute Wirtin Gitti zu sehen ist, die den Mord an ihrem Mann aufklären möchte. Eine ihre Verdächtigen ist Eva (Elke Winkens), die Schwester des Verstorbenen.

Worauf dürfen wir uns bei 'Prost Mortem –Die letzte Runde' besonders freuen?

Es ist eine spannende Geschichte, die einen auch zum Lachen bringt – eben schwarzer Humor. Ich habe Michael Podogil (Regisseur) gleich gesagt: "Das ist meine Rolle". Ich konnte mich sehr gut in Gitti hineinversetzen. Sie ist eine ehrliche Haut. Auch die Arbeit mit dem Team war toll, alle waren motiviert und begeistert. Leider ist so ein angenehmes Arbeiten heutzutage sehr selten geworden. Ich hatte wirklich Spaß am Dreh, alle wollten Erfolg haben und etwas zusammen auf die Beine stellen. Gerade das schlägt sich in der Serie auch nieder.

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