Leberschaden Leberzirrhose: Ursachen, Diagnose und Vorbeugung einer Schrumpfleber

Eine chronische Lebererkrankung kann zu einer Leberzirrhose führen. Wir sagen Ihnen, was Sie dazu wissen müssen. 

Leberzirrhose
Eine Leberzirrhose kann therapiert werden, das Geweben kann sich jedoch nicht mehr vollständig regenerieren.
Inhalt
  1. Was ist eine Leberzirrhose?
  2. Leberzirrhose und Leberfibrose: Wo ist der Unterschied?
  3. Ursachen für eine Leberzirrhose
  4. Leberzirrhose diagnostizieren
  5. Leberzirrhose vorbeugen

 

Was ist eine Leberzirrhose?

Ist die gesamte Leber chronisch im Endstadium erkrankt, sprechen wir von einer Leberzirrhose. Hierbei ist das normale Lebergeweben bereits durch verschiedene Ursachen fast vollständig zerstört und durch Bindegewebe ersetzt worden. Dieser Prozess geht über einen längeren Zeitraum hinweg mit einer Verhärtung, Vernarbung und Schrumpfung der Leber einher und sorgt dafür, dass die Leber ihre Entgiftungsfunktion im Körper nicht mehr erfüllen kann. Durch die zerstörte Leberstruktur wird auch die Durchblutung der Leber stark eingeschränkt und es entsteht ein Rückstau, der sich in einem Pfortaderhochdruck äußert. Ist die Funktion und Regenerationsfähigkeit der Leber bereits soweit eingeschränkt, dass auch eine Therapie nicht mehr anschlägt, hilft nur noch eine Lebertransplantation, die aber nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist. 

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Leberzirrhose und Leberfibrose: Wo ist der Unterschied?

Eine chronische Lebererkrankung kann in verschiedenen Stadien verlaufen. Wird die Leber über einen längeren Zeitraum hinweg geschädigt, werden die entzündeten oder zerstörten Teile durch narbiges Bindegewebe ersetzt. Die Umbauvorgänge nennt man Leberfibrose. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Regeneration des Lebergewebes bei sofortiger Behandlung noch möglich. Besteht die Ursache jedoch weiterhin, baut sich das Lebergeweben weiter ab und die Leber beginnt sich zu verhärten und zu schrumpfen. In diesem fortgeschrittenen Stadium ist eine Leberzirrhose nicht mehr rückgängig zu machen. Eine sofortige Therapie kann den Prozess jedoch eindämmen. 

Leberschädigung Stadien
Neben der Fettleber kann auch eine chronisch entzündete Leber (Hepatitis), sowie übermäßiger Alkoholkonsum zu einer Leberfirbose und anschließender Leberzirrhose führen. 
 

Ursachen für eine Leberzirrhose

Meist entwickelt sich eine Leberzirrhose aus einer jahrelang bestehenden, chronischen Leberentzündung heraus. Diese kann viele Ursachen haben und wird häufig erst sehr spät erkannt, weil die Leber still leidet. Ist die Entzündung bereits fortgeschritten, kann sie bereits in eine Leberfibrose übergegangen sein und dies ist die Vorstufe der Leberzirrhose. Die folgenden Ursachen sind hauptverantwortlich für eine Schädigung der Leber und einer damit einhergehenden möglichen Leberzirrhose:

  • Starker Alkoholkonsum (ca. 60 %)
  • Chronische Virushepatitis (Hepatitis B, C, D) (ca. 30 %)
  • Morbus Wilson
  • Hämochromatose
  • Vergiftungen mit Chemikalien
  • Leberschädigende Medikamente
  • Fettleber


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Leberzirrhose diagnostizieren

Ähnlich wie bei einer Hepatitis, kann auch eine Leberzirrhose durch Abtasten, Blutuntersuchung und anschließender Ultraschalluntersuchung diagnostiziert werden. Erhärtet sich der Verdacht, wird eine Gewebeprobe aus der Leber entnommen und im Labor untersucht. Für eine Ursachenbestimmung sind weitere Untersuchungen erforderlich. 
Um den Schweregrad der Leberzirrhose zu bestimmen, wird die Leberfunktion mit dem Child-Pugh-Score-Verfahren analysiert. Hierbei hat ein Child-A-Ergebnis eine bessere Prognose als eine Child-C-Prognose. Die Behandlung erfolgt dann je nach Ergebnis. 

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Leberzirrhose vorbeugen

Die beste Profilaxe ist, die Leber vor einer Entzündung zu schützen. Außerdem ist die Schutzimpfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll, um die Wahrscheinlichkeit für eine Virushepatitis und eine daraus resultierende Leberzirrhose zu verhindern. Eine regelmäßige Kontrolle der Blutwerte kann ebenfalls dafür sorgen, dass eine Leberentzündung oder eine Veränderung in der Leber rechtzeitig erkannt wird und eine Behandlung noch möglich ist. 
Vermeiden Sie außerdem den Konsum von Lebens-oder Genussmitteln, die der Leber bei erhöhter Zufuhr nachweislich schaden, sowie die Einnahme von leberschädigenden Medikamenten. 

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