Tierisch gesund Hunde & Katzen – Die Heilkraft von Tieren

Die Heilkraft von Hunden und Katzen sollte nicht unterschätzt werden. Unsere vierbeinigen Lieblinge sind Schmerzstiller, Fitnesstrainer und Arzt in einem.

Wie wir von der Heilkraft unsere Vierbeiner profitieren können.

Haustiere sind viel mehr als nur treue Weggefährten und verspielte oder verschmuste Seelentröster – sie können uns tatsächlich auch bei der Bewältigung vieler Krankheiten helfen.

 

Streicheln als Blutdrucksenker

Bereits das kurze Streicheln von Hund oder Katze entspannt uns, senkt den Blutdruck und macht uns weniger anfällig für Stress. Das konnten US-Forscher nachweisen. Sie fanden sogar noch mehr heraus: Patienten brauchen nach einer OP rund ein Drittel weniger Schmerzmittel, wenn sie Kontakt zu einem Hund haben. Denn durch das Kuscheln und Spielen werden verstärkt Endorphine ausgeschüttet – ein Botenstoff, der selbst die Schmerzen nach dem Einsatz eines künstlichen Gelenks lindert.

Doch der Umgang mit Hunden wirkt sich nicht nur auf das Schmerzempfinden aus. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Hundebesitzer fitter und seltener krank sind als tierlose Menschen. Dank der Spaziergänge bei Wind und Wetter wird das Immunsystem gestärkt, das Risiko von Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Krebs sinkt. Die Bewegung tut auch Parkinson-Erkrankten gut: Sie erhalten durch die Spaziergänge ein Bewegungstraining, das der Muskelsteifheit entgegenwirkt.

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In immer mehr Seniorenheimen werden inzwischen Besuchshunde eingesetzt. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Kontakt zu den Vierbeinern vor allem bei pflegebedürftigen Demenzkranken viele positive Effekte hat. Denn dabei werden Fähigkeiten der Patienten angesprochen, die von der Krankheit noch nicht oder kaum betroffen sind. So wird etwa die Feinmotorik durch Streicheln angeregt. Außerdem haben Betroffene das Gefühl, dass sie mit einer sinnvollen Aufgabe betraut wurden. Das hebt die Stimmung.

Katzenfreunde profitieren ebenfalls von der Heilkraft der Samtpfoten: Österreichische Forscher kamen kürzlich zu dem Schluss, dass das Schnurren von Katzen bei Schlafstörungen, Asthma, Stresssymptomen und sogar Bluthochdruck helfen kann. Selbst Knochen sollen schneller heilen, wenn wir dem Stubentiger auf unserem Schoß beim Schnurren zuhören. Grund dafür ist die dabei erzeugte Vibration, die sich vorteilhaft auf unser Knochengerüst auswirkt.

Nicht jeder von uns kann sich einfach ein Haustier zulegen. Manchmal erlaubt es der Vermieter nicht oder die Wohnung ist einfach zu klein. Oder man möchte vielleicht erst einmal ausprobieren, wie man mit der Verantwortung für ein Tier zurechtkommt. In solchen Fällen können sich Interessierte im örtlichen Tierheim informieren. Dort werden oft ehrenamtliche Gassigeher gesucht. Alternativ kann man auch bei Nachbarn oder Freunden nachfragen, ob man beim Spaziergang mitkommen oder sich den Hund mal für eine längere Zeit ausleihen kann.

 

Was die Spürnasen erschnuppern können

Speziell ausgebildete Hunde können Haut-, Schilddrüsen-, Blasen-, Darm-, Lungen-, Eierstock- und Brustkrebs mit einer Trefferquote von mehr als 90 Prozent erschnüffeln. Und zwar über den Atem, die Haut oder den Urin der Patienten.

Quelle: Auf einen Blick

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