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Erfahrung bringt Weitblick

Glücklich älter werden: Die Vorteile der zweiten Lebenshälfte

Nicht mehr ganz jung zu sein, bringt viele Vorzüge mit sich. Was das Gute am Älterwerden ist, lesen Sie hier.

Älter zu werden hat einige Vorteile.
Hadern Sie nicht mit dem Älterwerden! Mit den Jahren werden Sie nicht nur klüger, sondern auch zufriedener. kupicoo / iStock

Mit 20 gehörte uns die Welt. Nichts schien unmöglich. Wir waren offen für alles, unfassbar flexibel (im Vergleich zu heute) und Zipperlein wie Rückenschmerzen und Knieprobleme kannten wir nur vom Hörensagen. So viel zur Vorderseite der Medaille.

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Älter zu werden macht uns gelassener und glücklicher

Die Rückseite der Medaille sah so aus: Wir waren voller Unsicherheiten und Zweifel, ließen uns oft verunsichern oder täuschen und auf Menschen ein, die uns nicht guttaten. Und dass wir immer in Bewegung waren, hieß ja auch: Wir waren, mal mehr oder weniger frustriert, auf der Suche - nach der Liebe, dem richtigen Job, unserem Platz im Leben. So gesehen waren die Jahre damals ganz schön anstrengend. Wir wussten noch zu wenig von der Welt.

Und heute? Die Kräfte mögen schwinden, aber wir müssen ja auch keine Berge mehr hochkraxeln. Wir sind schon ganz oben und haben den Überblick. Moderator und Mediziner Dr. Eckart von Hirschhausen (52) hat das Glück der zweiten Lebenshälfte einmal so umschrieben: "Die Jüngeren können schneller rennen, die Älteren kennen die Abkürzung."

Sehen Sie hier, was das Leben Sie lehren kann (Artikel geht unten weiter):

Die Erfahrung bringt den Weitblick, das führt zu klügeren Entscheidungen, und das macht gelassener - und glücklicher! Das bestätigt übrigens auch die Statistik: Je älter wir werden, desto zufriedener sind wir. Kein Wunder, dass viele von uns manchmal wehmütig denken: "Ach, hätte ich doch mit 20 schon gewusst, was ich heute weiß. Dann hätte ich es leichter gehabt." Der Wunsch sagt viel über uns aus: dass wir das Gefühl haben, weit gekommen zu sein, viel wertvolle Lebenserfahrung angehäuft zu haben. Wir haben unsere Chancen genutzt, aus Fehlern gelernt - und würden manches heute anders machen.

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Was wir heute wissen, hätte uns damals vielleicht geholfen

Aber welchen Rat würden wir, wenn wir könnten, unserem jüngeren Ich geben? Zwei Psychologen aus den USA, die diese Frage 450 Frauen und Männern zwischen 30 und 76 gestellt haben, fanden heraus: Die meisten Tipps drehen sich um die Themen Beziehung ("Heirate nicht"), Bildung ("Studiere!") und um die Persönlichkeit ("Sei du selbst"). Und: 60 Prozent der Befragten folgen heute ihrem eigenen Ratschlag.

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Aber könnte unser jüngeres Ich mit diesen gut gemeinten Ratschlägen auch etwas anfangen? Vermutlich nicht. Welche 20-Jährige hört schon auf eine 50-Jährige? Außerdem muss jeder seine eigenen Erfahrungen und Fehler machen - daraus lernt man am meisten. Genießen wir also den Blick vom Gipfel in vollen Zügen! Und was die Zipperlein angeht: Damit muss sich irgendwann jeder herumschlagen. Jede Medaille hat eine Kehrseite.

Was diese Promis vom Leben gelernt haben:

Schauspielerin Elena Uhlig (44): "Ich hätte gerne gewusst, dass Diäten nichts bringen. Es wäre besser gewesen, ich hätte gut gegessen."

Schauspielerin Nadeshda Brennicke (46): "Früher war ich verbissen. Mit Leichtigkeit kommt man aber so viel besser durchs Leben."

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Quelle: Fernsehwoche

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