Gesundheit nach dem Kalender Gesund-Routine: Was Sie täglich, wöchentlich oder monatlich machen sollten

Gesund-Routine: Was Sie täglich, wöchentlich oder monatlich machen sollten
Sonne tanken und Saunieren: Wie oft ist es gesund oder gar notwendig?
Inhalt
  1. Was Sie täglich für die Gesundheit tun sollten
  2. Die wöchentliche Gesund-Routine
  3. Wie Sie Ihrer Gesundheit monatlich etwas Gutes tun
  4. Der gesunde 3-Monats-Rhythmus
  5. Einmal im halben Jahr: Nicht vergessen!
  6. Was Sie einmal im Jahr für Ihre Gesundheit tun sollten

Wie Sie mit kleinen, schnell umsetzbaren Tipps im richtigen Rhythmus die Abwehr stärken und rundum fit bleiben können.

Gute Vorsätze für die Gesundheit sind schnell gefasst - aber oft auch genauso schnell wieder über Bord geworfen. Das passiert meist, weil man sich zu viel auf einmal vornimmt. Der Gesundheit zuliebe nehmen wir uns vor, wenigstens dreimal pro Woche zum Sport zu gehen, die Ernährung umzustellen und ab sofort komplett auf die liebsten Leckereien zu verzichten. Wer kann so ein Programm auf Dauer durchhalten? Dieser Plan hilft dabei, einen gesunden Rhythmus zu finden. Denn: Mit diesen praktischen Tipps muss man nicht gleich alles umkrempeln. Sie lassen sich einfach umsetzen und problemlos in den Tagesablauf integrieren. Und das Beste ist: Alle Tipps sind wissenschaftlich belegt oder von Medizinern empfohlen. Sie helfen, die Abwehr und das Herz effektiv zu stärken.

 

Was Sie täglich für die Gesundheit tun sollten

Zur Zahnseide greifen

Verwenden Sie neben regelmäßigem Zähneputzen abends Zahnseide oder Interdentalbürsten, senken Sie das Risiko für einen Herzinfarkt. Grund: gründliche Zahnpflege bekämpft Bakterien, die chronische Zahnfleischentzündungen hervorrufen – und über den Blutkreislauf das Herz angreifen können.

 

Forschern zufolge gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Parodontitis und dem Risiko, an Krebs zu erkranken.
Gefährliche Parodontitis  

Höheres Krebsrisiko bei älteren Frauen

Eine Entzündung des Zahnbettes kann in Zusammenhang mit Krebserkrankungen stehen.

Aus der Puste geraten

Wer sich dreimal am Tag kurz verausgabt, halbiert sein Herzinfark trisiko, sagen Mediziner. Das kann zum Beispiel beim Treppensteigen sein, aber auch durch Liegestütze oder fünf Minuten strammes Marschieren.

Licht tanken

Von Frühling bis Herbst können schon 30 Minuten Tageslicht den Bedarf an lebenswichtigem Vitamin D decken. Das Sonnenhormon stärkt die Abwehr, beugt Depressionen und Diabetes vor, stärkt Knochen und Zähne. Während der dunklen Jahreszeit erhält unser Körper nicht ausreichend Sonnenstrahlen. Um dann einen Vitamin-D-Mangel zu verhindern, helfen uns Präparate (zum Beispiel "vitamin D-loges", hier zu kaufen), ausreichend Licht von innen zu tanken.

 Im Video zeigen wir Lebensmittel, die besonders viel Vitamin D enthalten (Artikel wird unter dem Video fortgesetzt):

 

Mehr trinken

Für eine gute Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Zellen braucht der Körper Wasser. Faustregel: pro Kilo Körpergewicht circa 30 Milliliter pro Tag trinken.

Kraftvoll zubeißen

Zwei Äpfel täglich verändern unser Leben: Wie Forscher feststellten, senken wir damit in nur einem Jahr die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung um bis zu 30 Prozent.

Fünfmal Händewaschen

So halbieren wir effektiv unser Infekt-Risiko. Jeweils 30 Sekunden mit warmem Wasser und Seife waschen – auch die Fingerzwischenräume und Handrücken. Gründlich abtrocknen.

 

Die wöchentliche Gesund-Routine

Heiß und kalt abbrausen

Neue Power für Herz, Kreislauf und Immunsystem bringen Wechselduschen. Laut Studien sollten wir uns dreimal pro Woche erst drei Minuten warm, dann 30 Sekunden kalt abbrausen. Nebeneffekt: Die Haut wird besser durchblutet und gestrafft.

Auf Linolsäure setzen

Pflanzenöle (zum Beispiel Oliven-, Sonnenblumen- oder Sojaöl) verringern unser Schlaganfall-Risiko. Der Grund: In ihnen steckt Linolsäure, die laut zahlreicher Studien die Gefäße schützt. Bereits sieben Esslöffel Pflanzenöl pro Woche können das Schlaganfall-Risiko um 28 Prozent senken.

Die in Light-Getränken enthaltenen künstlichen Süßstoffe könnten das Schlaganfall- und Demenz-Risiko erhöhen.
Demenz und Schlaganfall  

Künstliche Süßstoffe erhöhen Risiko

Wer künstlich gesüßte Light-Getränke konsumiert, ist eher gefährdet - sagt eine Studie.

Stress abbauen

Durch Bewegung helfen Sie Ihrem Körper, das Stresshormon Cortisol abzubauen. Und werden belohnt: Sie sind entspannter, besser gelaunt, verhindern Migräneanfälle, das Risiko für Diabetes und Herz-Erkrankungen verringert sich. Bereits dreimal pro Woche 30 Min. Spazieren, Radeln oder Schwimmen reichen aus.

 Leiden Sie unter übermäßigem Stress? Der Test im Video verrät es! (Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)

 

Ins Schwitzen kommen

Ein Saunagang pro Woche erhöht die Anzahl weißer Blutkörperchen und stärkt so die Abwehr. Auch die Haut wird besser durchblutet und strahlt mit einem gesunden Teint.

 

Wie Sie Ihrer Gesundheit monatlich etwas Gutes tun

Auf Grün setzen

Gedünsteten Brokkoli am besten mehrmals monatlich genießen. Die enthaltenen Pflanzenstoffe fördern das Immunsystem derart, dass sogar das Krebsrisiko sinkt.

Öfter abschalten

… zum Beispiel bei einer wohltuenden Massage. Bereits 30 Minuten kurbeln die Ausschüttung der Wohlfühlhormone Endorphin und Oxytocin an, fördern den Abbau von Stresshormonen und stärken das Immunsystem.

Die Kraft der Natur spüren

Ob am Meer, im Wald oder in den Bergen – in der Natur wird der Ruhenerv, der Parasympathikus, aktiviert. Blutdruck und Puls sinken, alle Sinne entspannen, und Sie tanken neue Kraft.

 

Der gesunde 3-Monats-Rhythmus

Bitte wenden

Hin und wieder die Matratze umzudrehen ist nicht nur aus hygienischen Gründen sinnvoll – es verhindert auch schleichende Fehlbelastungen der Wirbelsäule und Gelenke im Liegen. Darum: alle drei Monate wenden.

 

Auf die richtige Matratze kommt es an
Erholsamer Schlaf  

Die richtige Matratze

Wer sich mit Rückenproblemen quält, sollte auf die richtige Matratze achten.

Regelmäßig wechseln

Auch die Zahnbürsten sollten Sie spätestens alle drei Monate tauschen. Abgenutzte Borsten reinigen schlechter, und schädliche Bakterien können das Zahnfleisch entzünden, sogar Karies verursachen. Übrigens: Gleiches gilt bei einer Erkältung oder Entzündung im Mund. Hier verhindert eine neue Zahnbürste, dass Sie sich selbst anstecken.

Zahnfleischentzündung erkennen und richtig behandeln
Zahnfleischentzündung  

Erkennen und richtig behandeln

Zahnfleischbluten beim Zähneputzen ist ein Anzeichen für eine Gingivitis - besser bekannt als Zahnfleischentzündung.

Zeit allein verbringen

Immer für die anderen da sein, ständig in Aktion – da brauchen Sie hin und wieder Zeit allein. Ideal ist ein ganzer Tag, um Abstand zum Alltag zu schaffen. So beugen Sie einer Überlastung vor.

 

Einmal im halben Jahr: Nicht vergessen!

Blutdruck messen

Ein hoher Blutdruck steigert das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Also sollten Sie ihn zweimal jährlich beim Arzt oder in der Apotheke checken lassen.

Zähne reinigen lassen

Klar, Sie putzen Ihre Zähne und nutzen Zahnseide, aber eine professionelle Zahnreinigung lohnt sich dennoch. Hier wird hartnäckiger Zahnstein auch unter dem Zahnfleisch entfernt. Das schützt vor Entzündungen und Löchern.

Die Absätze prüfen

Schief abgelaufene Absätze, ausgetretene Sohlen – haben die Füße Stress, überträgt sich das auch oft auf Knie, Hüffen und Rücken. Schmerzen können die Folge sein. Ein Grund, kaputte Schuhe zum Schuster zu bringen oder uns hin und wieder ein neues Paar zu gönnen.

 

Was Sie einmal im Jahr für Ihre Gesundheit tun sollten

Krebsvorsorge nutzen

Um lange gesund zu bleiben, sollten Sie die jährlichen Vorsorge-Untersuchungen nicht verstreichen lassen. Dazu zählen zum Beispiel der Hautkrebs-Check beim Hautarzt, die Untersuchung von Brust und Gebärmutterhals beim Frauenarzt und ab 55 alle zwei Jahre das Brustkrebs-Screening.

 Wenn Ihre Muttermale diese Merkmale aufweisen, sollten Sie sie kontrollieren lassen:

 

Blut untersuchen lassen

Mithilfe von Laborwerten kann der Arzt Entzündungen, Stoffwechselstörungen und Schilddrüsen-Fehlfunktionen auf die Spur kommen. Darum lohnt sich der jährliche Blut-Check.

Impfpass prüfen

Sind Sie noch ausreichend geschützt? Das überprüft der Hausarzt gern – und Sie fühlen uns rundum sicher.

Urlaub clever planen

Regelmäßige Erholung beugt Stress-Erkrankungen vor. Ideal sind laut einer Studie Urlaube von einer Woche – denn längere Zeiten erhöhen den Effekt nicht nennenswert. Also lieber öffer eine kleine Auszeit einplanen.

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