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Blasenentzündung: Wieso ist man in den Wechseljahren anfälliger?

Warum Frauen in den Wechseljahren häufiger betroffen sind und wie sie sich schützen können.

Blasenentzündung: Wieso ist man in den Wechseljahren anfälliger?
Gerade in den Wechseljahren haben viele Frauen mit Blasenentzündungen zu kämpfen. Foto: Vertigo3d / iStock
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Als ob die Wechseljahre nicht schon belastend genug sind, bekommen man auch noch schneller eine Blasenentzündung. Warum? Ursache dafür ist der stark abnehmende Östrogen-Spiegel, der die körpereigenen Schutzbarrieren schwächt. Diese sollen eigentlich verhindern, dass Bakterien durch die Harnröhre in die Blase eindringen.

Gute Bakterien schützen vor Blasenentzündungen

Hintergrund: Das weibliche Sexual-Hormon ist unter anderem für die Bildung von Laktobazillen verantwortlich, die in der Scheide für ein saures Milieu sorgen und damit die Schleimhäute vor Keimen schützen. Sinkt der Östrogen-Spiegel im Körper – was nicht nur in den Wechseljahren, sondern auch bei jungen Frauen während der Menstruation passieren kann –, werden diese schützenden Bakterien nicht mehr ausreichend gebildet. Die Harnröhre kann dann der Vermehrung von Bakterien nichts mehr entgegensetzen.

Mehr Tipps, um einer Blasenentzündung vorzubeugen, sehen Sie im Video:

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Wie Sie Ihrem Körper in den Wechseljahren helfen können

Es gibt viele zusätzliche Faktoren, die eine Blasenentzündung begünstigen: Kalte Füße, eine geringe Blasendurchspülung durch zu geringe Trinkmengen oder langes Anhalten, Unterkühlung und Stress machen es den Bakterien leichter, in die Blase aufzusteigen.

Vermeiden Sie bei der Intimhygiene normale Seifen, lauwarmes Wasser reicht aus. Hinterlässt das bei Ihnen ein unangenehmes Gefühl, gibt es spezielle Reinigungslotionen in der Apotheke oder der Drogerie.

Nicht immer ist die Einnahme von Antibiotika nötig. Denn Blasenentzündungen sind in der Regel die Folge einer bakteriellen Infektion, in 90 Prozent aller Fälle ausgelöst durch sogenannte E. coli-Bakterien. Diese Bakterien setzen sich an der Blasenschleimhaut fest und können so eine Blasenentzündung auslösen. Die Einnahme von D-Mannose (enthalten zum Beispiel in dem Trinkgranulat FEMANNOSE® N) ist eine Möglichkeit, das Festsetzen dieser Bakterien in der Blase zu verhindern und so eine unangenehme Blasenentzündung unterstützend zu behandeln, oder dieser auch wirksam vorzubeugen. Um die Spirale der wiederkehrenden Blasenentzündung aufzuhalten, ist es enorm wichtig, eine Blasenentzündung richtig auszuheilen und alle Erreger auszuspülen!