Vitamin H(aar) Biotin: Der Vitalstoff für starke Haare

Biotin, oder auch Vitamin B7 oder H, unterstützt ein starkes Haar- und Nagelwachstum. Wie Sie einen Mangel des Vitalstoffs feststellen und ausgleichen.

Inhalt
  1. Welche Aufgabe hat Biotin im Körper?
  2. Woran erkenne ich einen Biotinmangel? 
  3. Wie kann ich sicherstellen, genügend Biotin zu mir zu nehmen?
  4. In diesen Lebensmitteln steckt besonders viel Biotin

Besonders in den Wechseljahren stellen Frauen fest, dass ihre Haare dünner werden. Schuld daran ist der Umschwung des Hormonhaushalts, da die Östrogenproduktion langsam eingestellt wird und der Körper damit in ein Ungleichgewicht kommt. Für viele die Rettung: eine Kur mit Biotin-Tabletten. Wie sie wirkt und woher ein Biotin-Mangel kommt, lesen Sie hier.

 

Welche Aufgabe hat Biotin im Körper?

Das Vitamin B7 sorgt dafür, dass viele Fett- und Eiweißstoffwechselprozesse im Körper funktionieren und ist an der korrekten Umsetzung der im Erbgut enthaltenen Informationen beteiligt. Auch eine wichtige Aufgabe: Es stärkt Fingernägel und Haar, da es an der Produktion von Kreatin beteiligt ist.

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Woran erkenne ich einen Biotinmangel? 

Wenn der Körper an einem Vitamin-H-Mangel leidet, stellt er weniger Kreatin her. Dieser Stoff verleiht Haaren und Haut Stärke und Elastizität. Fehlt dem Körper Biotin und damit auch Keratin, lässt das die Haare stumpf und spröde werden und die Fingernägel werden brüchiger. Außerdem wachsen die Nägel langsamer nach. An der Haut äußert sich ein Biotinmangel darin, dass schuppige Stellen entstehen und Wunden langsamer abheilen können. 

Zudem sind Muskelschmerzen ein weiteres Symptom des Biotinmangels, da Kreatin die Muskeln mit Energie versorgt.

Nur ein Blut-oder Urintest kann zeigen, ob die Ursachen der Symptome tatsächlich auf einen Biotinmangel zurückzuführen sind. Deshalb sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen bevor Sie Biotin-Kapseln nehmen. 

 

Wie kann ich sicherstellen, genügend Biotin zu mir zu nehmen?

Mit einer ausgewogenen Ernährung sollte es üblicherweise nicht zu einem Mangel an Biotin kommen. Wer jedoch eine bestimmte Diät macht und damit Biotin-haltige Lebensmittel ausgrenzt, kann einen Mangel entwickeln. Das gilt auch für eine stark Eiklar-lastige Ernährung: Dieses macht das Biotin für den Organismus unverwertbar. Ebenfalls können Nikotin- und Alkoholkonsum dazu führen, dass Biotin schlechter vom Körper aufgenommen werden kann. Auch eine erbliche Veranlagung kann dazu führen, dass die Biotinverwertung gestört ist. Wer seinem Biotin-Haushalt auf die Sprünge helfen will, kann Nahrungsergänzungsmittel  zu sich nehmen (zum Beispiel von Nu U, 356 Tabletten für rund 20 Euro, hier zu kaufen) oder darauf achten, genügend Lebensmittel in den Speiseplan zu integrieren, die viel Biotin enthalten. 

 

In diesen Lebensmitteln steckt besonders viel Biotin

Wer ausreichend von diesen Lebensmitteln zu sich nimmt, stellt sicher, dass sich der Biotinspiegel auf einem gesunden Niveau bewegt:

 

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