"Dann mach ich was" Anita Kupsch würde lieber sterben als ans Bett gefesselt zu sein

Die Schauspielerin Anita Kupsch will nicht tatenlos zusehen, falls sie noch einmal schwer erkranken sollte und bettlägerig wird.
Die durch 'Praxis Bülowbogen' bekannte Schauspielerin bekennt, dass sie es nicht hinnehmen würde, im Krankheitsfall auf Dauer bettlägerig zu sein.

Wie es ist, schwer erkrankt zu sein, dass weiß Schauspielerin Anita Kupsch nur zu gut. Sollte es nochmal so weit kommen, würde sie auf keinen Fall tatenlos zusehen, wie die 76-Jährige erklärte.

Als Arzthelferin Gabi Köhler spielte sie sich neben Günter Pfitzmann († 2003) in der ARD-Serie 'Praxis Bülowbogen' in die Herzen der Zuschauer. Auch am Theater, wo sie nicht erst in den letzten Jahren sehr aktiv ist, begeistert sie mit Berliner Schnauze und viel Humor. Doch privat hat Anita Kupsch auch schon düstere Zeiten durchleben müssen.

 

Für Anita Kupsch ist Bettlägerigkeit keine Option

2011 erhielt sie die Schock-Diagnose Brustkrebs, die mehrere Operationen und eine Chemotherapie nach sich zog. Auch heute noch muss sie regelmäßig untersuchen lassen, ob der Krebs wiedergekommen ist. Doch davon lässt sich die temperamentvolle Mimin nicht aus der Ruhe bringen: "Keiner von uns weiß, ob sich in unseren Körpern etwas Schadhaftes befindet", sagte sie der Stuttgarter Zeitung. Deshalb solle man sich nicht unnötig Gedanken machen und das Leben lieber mit möglichst viel Lachen meistern.

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Sicher ist diese recht entspannte Lebenseinstellung auch der Grund dafür, dass die 76-Jährige anscheinend kein Problem mit dem Tod hat. Auf eine mögliche weitere schwere Erkrankung angesprochen verriet sie gegenüber dem Schlagersender radio B2: "Hinsiechen will ich nicht. Dann mach ich was. Auch nicht so lange im Bett liegen, oder irgendwas. Das geht alles nicht - dann ist aus."

 

Sie wäre bereit, diese Welt zu verlassen

Denkt die Schauspielerin also sogar über Selbstmord nach, sollte sie tatsächlich noch einmal eine schlimme Diagnose erhalten? Zumindest scheint sie dafür bereit zu sein, in einem solchen Fall mit ihrem Leben abzuschließen und alles dafür zu tun, in Würde gehen zu können: "Dann bin ich auch alt genug wahrscheinlich", erklärte Kupsch. Sicher möchte niemand auf Dauer ans Bett gefesselt sein, doch eine solch klare Entscheidung zu treffen fällt wohl den meisten von uns schwer.

Warum wir uns nicht nur zu Lebzeiten um unsere Lieben kümmern sollten, sehen Sie in diesem Video:

 

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