Wenn der Blues zuschlägt Winterdepression: Woran wir sie erkennen & was wir dagegen tun können

Inhalt
  1. Winterdepression: Das Tageslicht fehlt
  2. Die innere Uhr gerät durcheinander
  3. Neue Gewohnheiten schaffen

Die Tage sind dunkel, das Wetter schlecht und die Stimmung war auch schon einmal besser – die typische Winterdepression. Aber warum sind wir in der kalten Jahreszeit eigentlich so schlecht drauf? Und was können wir dagegen machen?

Eine Winterdepression tritt in der kalten und dunklen Jahreszeit auf. Sie beginnt in den Herbstmonaten und endet im Frühling. Hauptsächlich sind Frauen davon betroffen. Um zu verstehen, warum wir in den Wintermonaten schlapp, müde und lustlos sind, hilft es, sich die äußeren Bedingungen in dieser Jahreszeit näher anzuschauen.

 

Winterdepression: Das Tageslicht fehlt

Spätestens mit der Uhrumstellung Ende Oktober werden die Tage kürzer. Die Sonne ist nur noch selten zu sehen und wenn – dann meist wenn wir gerade auf der Arbeit sind. Die meisten Menschen gehen im Dunklen aus dem Haus und kommen im Dunklen wieder: Es fehlt das direkte Tageslicht. Dieses Licht sorgt aber dafür, dass im Körper das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet wird. Und da wir im Winter hauptsächlich von Dunkelheit umgeben sind, schüttet der Körper stattdessen das Schlafhormon Melatonin aus.

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Die innere Uhr gerät durcheinander

Die Folgen: Die innere Uhr gerät aus dem Takt, wir sind müde, obwohl wir eigentlich genug geschlafen haben. Außerdem plagen uns Energielosigkeit und Abgeschlagenheit. Ein weiteres Symptom: Das Verlangen nach Kohlenhydraten steigt – wir haben häufig Heißhunger auf Süßigkeiten. Viele Menschen möchten sich jetzt nur noch zu Hause unter einer warmen Decke einigeln.

 

Neue Gewohnheiten schaffen

Doch schon kleine Tricks können die Stimmung erheblich verbessern und auch die positiven Seiten des Winters hervorbringen.

1. Trotz allem: Raus an die frische Luft

Schon ein kleiner Spaziergang von 15 bis 30 Minuten kann die Laune erheblich verbessern. Der Kreislauf kommt in Schwung, und die frische Luft stärkt das Immunsystem. Selbst wenn es draußen bewölkt ist – das “echte“ Tageslicht ist viel heller und besser als das künstliche Licht in geschlossenen Räumen.

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2. Struktur in den Tag bringen

Selbst wenn es noch so verlockend erscheint, liegen zu bleiben– irgendwann muss es heißen: Raus aus den Federn! Am besten ist es, wenn morgens schon klar ist, was den Tag über ansteht. Eine kleine Liste mit Dingen, die erledigt werden müssen, hilft dabei, nichts zu vergessen. Ganz wichtig: auch den Spaziergang mit einplanen!

3. Künstliches Licht

Unterstützend hilft ein Lichttherapiegerät. Die besonders hohe Lichtleistung, die dem Tageslicht sehr nahe kommt, kann bei Winterdepression bewiesenermaßen Besserung schaffen.

4. Sich in die warme Jahreszeit träumen

Wenn der Sommer nicht zu uns kommt, kommen wir eben zum Sommer – natürlich kann nicht jeder den Winter auf den Malediven verbringen. Deshalb hilft es schon, wenn die Wohnung in Orange-, Gelb-, oder Rottönen dekoriert wird. Auch schwungvolle Musik und vitaminreiche Säfte bringen Wärme in unsere Gedanken. Vielleicht holen Sie auch die Urlaubsfotos vom vergangenen Jahr wieder hervor – denn die beweisen: Der nächste Sommer kommt bestimmt.

Autor: Carolin Ostrowski

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