Wunderschöne Waldrebe Wie Sie Clematis richtig pflanzen und gedeihen lassen

Diese Tipps helfen Ihnen dabei, Clematis zu pflanzen und richtig zu pflegen.
Die Clematis kann in vielen verschiedenen Formen und Farben erstrahlen.
Inhalt
  1. Ab wann kann man Clematis pflanzen?
  2. Welcher Standort eignet sich am besten für Clematis?
  3. Was ist beim Gießen der Kletterpflanze zu beachten?
  4. Welchen Boden brauchen Clematis?
  5. Wie Sie das Wachstum Ihrer Clematis unterstützen

Als dekorative Kletterpflanze ist die Clematis, auch Waldrebe genannt, ein begehrter Schmuck für den Garten. Was Sie beim Anpflanzen dieses Gewächses beachten sollten, verraten wir hier.

Insbesondere zur Bepflanzung von Spalieren oder Wänden, aber auch als Strauchpflanzen erfreuen sich die zahlreichen Clematis-Sorten großer Beliebtheit. Was all diese Varianten gemeinsam haben: Ihre wunderschöne Blütenpracht gepaart mit ihrem großartigen Wuchs, was Clematis ihren Ruf als Königin der Kletterpflanzen einbrachte.

 

Ab wann kann man Clematis pflanzen?

So vielfältig die Auswahl an Clematis-Sorten auch ist: Was ihr Wachstum betrifft gelten für die meisten ähnliche Bedingungen. Dazu gehört zum Beispiel auch der passende Zeitpunkt zur Anpflanzung dieser Kletterpflanzen, der im Spätsommer liegt. Generell können Clematis zwar das ganze Jahr über kultiviert werden, die beste Zeit hierfür sind allerdings die Monate August bis Oktober. In dieser Phase ist die Bodentemperatur ideal, um eine bestmögliche Entfaltung des Wurzelwerks zu gewährleisten.

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Welcher Standort eignet sich am besten für Clematis?

In Laubwäldern, wo die wilden Clematis Ihr Zuhause haben, klettern diese Gewächse durch die Baumkronen ans Licht - deshalb mögen es Clematis auch in unserem Garten besonders, wenn sie einen schattigen Fuß (untere 30 bis 50 Zentimeter) und Sonnenschein auf ihrem Kopf bekommen. Achten Sie darauf, Ihrer Pflanze ein halbschattiges Plätzchen mit etwas Sonne zu bieten, der nicht zu heiß ist. Ideal sind zum Beispiel die Westseite Ihres Hauses oder der Garage.

Hohe Bäume mit lichter Krone wären außerdem gute Nachbarn für die Clamatis. Gute Begleitpflanzen sind auch dichte Stauden wie Glockenblumen oder Funkien.

Sehen Sie hier die schönsten Bodendecker (Artikel geht unter dem Video weiter):

 
 

Was ist beim Gießen der Kletterpflanze zu beachten?

Wie bei den meisten Gewächsen gilt es auch bei der Clematis, Staunässe zu vermeiden. Dennoch braucht sie ausreichend Feuchtigkeit, insbesondere neu angepflanzte Clematis sollten ausgiebig gegossen werden. Davon abgesehen sollten Sie sie am besten witterungsbedingt wässern: Überprüfen Sie alle zwei Tage mit dem Daumen, wie feucht die Erde ist und gießen Sie, sobald sich die Bodenoberfläche trocken anfühlt. Wichtig: Beim Bewässern sollten sich keine dauerhaften Pfützen am Boden bilden. Wächst Ihre Clematis im Kübel, hat sie einen höheren Wasserbedarf als im Beet.

 

Welchen Boden brauchen Clematis?

Um gut zu gedeihen, sollten Sie Waldreben in einem gleichmäßig feuchten Boden pflanzen. Wichtig dabei ist, dass das Wasser gut ins Erdreich abfließen kann und sich nicht staut - bei schweren Böden sollten Sie deshalb etwa zehn Zentimeter tiefer graben, als nötig. Füllen Sie als Erstes eine Schicht Sand, Kies oder Splitt ins Pflanzloch ein, die das Wasser gut ableitet, und setzen Sie dann die Clematis ein. Die unteren beiden Blattpaare sollten dabei mit Erde beziehungsweise Mulch bedeckt sein.

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Wie Sie das Wachstum Ihrer Clematis unterstützen

Sorgen Sie dafür, Ihre Clematis von Beginn an mit einer Rankhilfe zu stützen. Verzichten Sie dabei besser auf Gitter aus Metall, da diese besonders gut Kälte leiten und deshalb zu Erfrierungen an Ihrer Clematis führen können - stattdessen können Sie auf Holzspaliere setzen, an denen Sie die Pflanze locker befestigen können. Bringen Sie das Spalier am besten mit einem Abstand von acht bis zehn Zentimetern zur Hauswand an, damit Ihre Clematis von allen Seiten ausreichend Luft bekommt. Die Triebe des Gewächses sollten Sie dann fächerförmig durch das Gitter leiten.

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