Faszinierendes Schauspiel Warum es sich heute Abend lohnt, in den Himmel zu schauen

Inhalt
  1. Woher kommt der Name Schneemond?
  2. Wie entsteht eine Halbschatten-Mondfinsternis?
  3. Was hat es mit Komet 45P auf sich?
  4. Schlafen wir bei Vollmond schlechter?
  5. Was tun gegen unruhige Nächte?

Gleich drei beeindruckende Himmels-Ereignisse können wir in der Nacht vom 10. auf den 11. Februar bestaunen. Uns erwarten der Schneemond, eine Mondfinsternis und der Komet 45P. 

Besonderen Mond-Spektakeln wohnt immer ein gewisser Zauber inne. Denn sie treten sehr selten auf, beeindrucken uns mit überwältigender Schönheit und immer schwingt eine gewisse Mystik mit. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die bei Vollmond schlecht schlafen können, werden Sie also wenigstens mit einem außergewöhnlichen Schauspiel entschädigt.

 

Woher kommt der Name Schneemond?

In den meisten Teilen Deutschlands liegt zwar gerade kein Schnee, der Vollmond, der heute um 17.17 Uhr aufgeht, wird aber trotzdem als Schneemond bezeichnet. Der Name kommt von den Ureinwohnern Kanadas und der USA, die früher zur zeitlichen Orientierung jedem Vollmond einen Namen gaben. Der Februar-Vollmond wurde Schneemond genannt, weil in dieser Zeit viel Schnee lag. Im Januar scheint der Wolfsmond, weil in diesem Monat die Wölfe besonders laut heulten und im März können wir uns schon auf den Wurmmond freuen, der den Frühling und die Regenwürmer ankündigt, die sich dann wieder durch die Erde wühlen. 

 

Wie entsteht eine Halbschatten-Mondfinsternis?

Gegen 23.32 Uhr beginnt dann ein weiteres besonderes Schauspiel: Der Erdschatten schiebt sich vor den nördlichen Rand des Mondes, sodass er halb im Dunkeln liegt. Das passiert, weil Sonne, Erde und Mond in genau einer Linie stehen. Um 1.44 Uhr erreicht die Halbschatten-Mondfinsternis ihren Höhepunkt - gegen 4 Uhr ist sie wieder vorbei. 

Komet Himmelsspektakel
Der Komet 45P ist nur mit dem Fernglas zu sehen. Er wurde 1948 entdeckt und wird erst im Jahr 2022 der Erde wieder nahe kommen.
 

Was hat es mit Komet 45P auf sich?

Der dritte Teil des Himmels-Spektakels ist der Komet mit dem Namen '45P'. Er kommt in dieser Nacht auf seiner elliptischen Bahn der Erde sehr nahe. Mit bloßem Auge ist er allerdings nicht zu sehen - wenn Sie den Kometen beobachten möchten, brauchen Sie ein Fernglas. Er kommt nämlich in 12,4 Millionen Kilometern Entfernung an der Erde vorbei. Für uns klingt das unvorstellbar weit, dabei ist es in Weltall-Maßstäben gar keine so große Entfernung. Der Komet wird erst 2022 wieder zu sehen sein. 

 

Schlafen wir bei Vollmond schlechter?

Doch was tun, wenn Sie heute eine unruhige Nacht befürchten? "Viele Menschen schlafen tatsächlich bei Vollmond schlechter", bestätigt Professor Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Charité Berlin gegenüber der Apotheken-Umschau. Woran das genau liegt, ist noch nicht endgültig erforscht. Es könnte sein, dass die hellen Vollmondnächte die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin hemmen. Möglich ist aber auch, dass allein der Glaube an die Macht des Vollmondes uns schlecht schlafen lässt. 

 

Was tun gegen unruhige Nächte?

"Einen gesunden Schläfer interessiert der Mond nicht", sagt Fietze. Das bedeutet, dass nur Menschen, die sowieso schon hin und wieder Schlafstörungen haben, vom Vollmond beeinträchtigt werden. Was hilft? Das Zimmer besonders gut abdunkeln oder autogenes Training. Und wenn sich der Schlaf so gar nicht einstellen will, können Sie heute wenigstens das beeindruckende Himmelsspektakel beobachten. 

Autor: Carolin Ostrowski

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