Künstliche Zähne So hält die Zahnprothese wirklich, was sie verspricht

Was Sie über Zahnprothesen wissen sollten.
Je nach Qualität und Pflege hält eine Zahnprothese in der Regel zehn Jahre.
Inhalt
  1. Geduld mit der Zahnprothese zahlt sich aus
  2. Setzen Sie zu Beginn am besten auf weiche Kost
  3. Beläge sollten Sie regelmäßig entfernen
  4. Sagen Sie Druckstellen durch Zahnprothesen ade
  5. Verzichten Sie nicht auf Haftcreme
  6. Diesen Zuschuss zahlt Ihre Krankenkasse
  7. Was Ihr Arzt für Sie tun kann

Sie gibt vielen Menschen wieder mehr Lebensqualität, doch künstliche Zähne sind nicht ganz ohne Tücken. Was Sie bei Zahnprothesen beachten sollten.

Wenn das eigene Gebiss nicht mehr zu retten ist, bleibt eine Vollprothese als einzige Alternative. Etwa jeder achte Deutsche über 65 benötigt einen kompletten Zahnersatz - Tendenz sinkend. Gut zu wissen: Es kann bis zu drei Monate dauern, bis sich Betroffene an das Hilfsmittel gewöhnt haben. Dafür ist es wichtig, das Gebiss regelmäßig zu tragen. Wir verraten die besten Tipps für den leichteren Umgang mit der Prothese.

 

Geduld mit der Zahnprothese zahlt sich aus

Sollten Sie das Gefühl haben, vermehrt Speichel zu produzieren, ist das normal. Tipp: Lutschen Sie mehrmals am Tag Bonbons, bis Sie sich an den Ersatz gewöhnt haben. Zudem fühlt sich das Sprechen anders an. Üben Sie vor dem Spiegel laut zu sprechen oder aus der Zeitung vorzulesen - das macht Sie schnell sicherer.

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Setzen Sie zu Beginn am besten auf weiche Kost

Auch an das Essen mit der Zahnprothese müssen Sie sich erst gewöhnen. Eier, Fisch, gekochtes Gemüse oder Haferflocken helfen, sich damit vertraut zu machen. Später können Sie zu schwerer kaubarer Nahrung übergehen. Wer unter Reizungen im Mundraum leidet, sollte auf scharfe Speisen verzichten, um diese nicht weiter zu fördern. Außerdem bleiben Kautabletten (etwa hoch dosierte Mineralstoffe) oft an der Prothese kleben. Fragen Sie besser nach Lutschpastillen.

 

Beläge sollten Sie regelmäßig entfernen

Mundhygiene ist auch beim künstlichen Gebiss wichtig. Ohne regelmäßige Pflege können Beläge aus Essensresten und Bakterien haften bleiben und Entzündungen auslösen. Reinigen Sie die Prothese zweimal täglich mit der Zahn- oder Prothesenbürste. Nehmen Sie dafür Wasser und Flüssigseife. Reinigungstabletten (aus der Drogerie) entfernen hartnäckige Beläge etwa durch Tee oder Kaffee, sollten aber nicht täglich genutzt werden. Ein- bis zweimal in der Woche reicht aus.

Bei der Reinigung können auch Zahnstocher hilfreich sein - aber wussten Sie schon, was sich mit ihnen noch alles anstellen lässt (Artikel geht unter dem Video weiter)?

 
 

Sagen Sie Druckstellen durch Zahnprothesen ade

Häufig entstehen zu Beginn Druckstellen durch die Prothese. Keine Panik, diese sollten nach wenigen Tagen verschwinden. Eine Spülung mit warmem Salzwasser lindert erst mal die Schmerzen.

 

Verzichten Sie nicht auf Haftcreme

Unangenehmes Verrutschen kann durch Haftcreme vorgebeugt werden. Sollte sich jedoch der Zahnersatz locker anfühlen oder bessern sich die Druckstellen nicht nach kurzer Zeit, gehen Sie zum Arzt.

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Diesen Zuschuss zahlt Ihre Krankenkasse

Die Kosten für eine Prothese können sich auf mehrere Hundert Euro belaufen. Die Krankenkasse übernimmt circa die Hälfte der Gesamtkosten für die Regelversorgung.

 

Was Ihr Arzt für Sie tun kann

Scheuen Sie sich nicht zum Arzt zu gehen, wenn Sie anfangs Probleme mit der Zahnprothese haben: Dieser hat die Pflicht, kostenfrei nachzubessern. Die Gewährleistung gilt zwei Jahre ab dem Zeitpunkt des Einsetzens.

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