Kein Stress So gehen Sie gelassen dem Klinikaufenthalt entgegen

Gelassen dem Klinikaufenthalt entgegensehen: So klappt's.
Vor einem Klinikaufenthalt sollten Sie intensive Gespräche mit Ihrem Mediziner führen.
Inhalt
  1. Regel Nummer Eins: Gefühle zulassen
  2. Keine Scheu vor Nachfragen
  3. Im Notfall: Psychologische Hilfe suchen

Eine anstehende Operation bereitet mehr als der Hälfte aller Patienten große Sorgen. Der Eingriff steht ihnen bevor – dabei soll er doch Erleichterung und mehr Lebensqualität bringen. Mit diesen Vorkehrungen wird der Klinikaufenthalt angenehm und entspannt.

 

Regel Nummer Eins: Gefühle zulassen

Das Wichtigste, um mit solchen Gefühlen besser klarzukommen, ist diese nicht zu verdrängen. Stattdessen gilt es, die Ängste anzunehmen und zu ergründen: Was ist es, das sie auslöst? Die Furcht vor Schmerzen? Oder davor, während der Narkose aufzuwachen – oder womöglich gar nicht mehr? Ist es die Sorge, dass bei dem Eingriff ein Fehler gemacht wird? Dementsprechend sollten Sie sich dann gezielt informieren (zum Beispiel mit Büchern, Broschüren) und im Vorgespräch beim Arzt genau nachfragen. Denn Psychologen wissen: Angst verursacht vor allem das, was wir nicht gut einschätzen können.

Circa 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Angststörungen. Diese Symptome zeigen, ob auch Sie davon betroffen sind (Artikel wird unter dem Video fortgesetzt):

 
 

Keine Scheu vor Nachfragen

Nun können sich aber nicht alle Mediziner gut in die Situation ihrer Patienten hineinversetzen. Stattdessen überhäufen sie diese womöglich mit fachlichen Details. Lassen Sie sich davon nicht irritieren. Fragen Sie Ihren Arzt alles, was Sie wissen möchten – und müssen, um zu entscheiden: Ist diese Operation das Richtige für mich? Für einige Krankheiten (zum Beispiel Brust- oder Prostatakrebs) gibt es zudem bei der Krankenkasse sogenannte Entscheidungshilfen. Diese listen alle Vor- und Nachteile eines Eingriffs auf. So ermöglichen sie eine gezielte Auseinandersetzung und bewusstere Entscheidung. Studien zeigen, dass dadurch Ängste deutlich gemindert werden. Zum Gespräch mit dem Arzt sollten Sie sich am besten von einer vertrauten Person begleiten lassen. Vier Ohren hören mehr als zwei. Und im Nachgespräch mit der Freundin oder dem Partner lässt sich vieles besser verarbeiten.

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Im Notfall: Psychologische Hilfe suchen

Scheint die Angst vor dem Klinikaufenthalt trotzdem unüberwindbar, kann psychologische Unterstützung sinnvoll sein. Fragen Sie Ihren Hausarzt danach. Insbesondere die Verhaltenstherapie hat sich bei Ängsten bewährt. Zudem sind Entspannungstechniken (zum Beispiel bewusstes tiefes Atmen), aber auch Ihre Lieblingsmusik gute Begleiter, um sich an den Tagen vor einer OP zu beruhigen. In der Klinik selbst ist Offenheit wichtig: Teilen Sie dem Pflegepersonal mit, dass Sie Angst haben. Gegebenenfalls kann Ihnen dann ein Krankenhauspsychologe helfen – oder auch ein beruhigendes Medikament den Klinikaufenthalt angenehmer machen.

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Quelle: Schöne Woche

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