Entspannung und Genesung

Badezusatz für Heilbäder selber machen

Duftender Badezusatz im Vollbad macht den Rückzugsort bei Stress, Erkältung oder Schmerzen perfekt. Wir verraten Ihnen, wie Sie ihn selbst herstellen.

An nasskalten Tagen gibt es nichts Schöneres als ein warmes Bad. Mit einem natürlichen Badezusatz tun Sie dabei sogar Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Denn im heißen Wasser entfalten ätherische Öle ihre Wirkung über zwei Wege: Zum einen werden die Inhaltsstoffe über die Haut ins Gewebe aufgenommen. Zum anderen gelangen sie beim Einatmen über die Schleimhäute direkt in den Blutkreislauf.

Pflanzenstoffe im Badezusatz beruhigen sanft

Rheumatische Muskel- und Gelenkbeschwerden lindert ein Bad mit Wintergrün. Seine ätherischen Öle wirken schmerzstillend und entzündungshemmend. Anwendung: Vier Tropfen Wintergrün-Öl mit etwas Honig verrühren und im warmen Badewasser verteilen.

Ein Lavendel-Bad hilft bei Einschlafproblemen und Unruhe. Das intensive Aroma wirkt sich auf bestimmte Areale des Gehirns aus, es beruhigt und entspannt gereizte Nerven. Dazu acht Tropfen Lavendel-Öl mit zwei Esslöffel Meersalz im Badewasser vermischen.

Haferflocken wirken heilend und beruhigend auf die Haut, vor allem bei Reizungen und Rötungen. Ein bis zwei Teelöffel im Badewasser reichen. Damit kein Haferbrei daraus wird, die Flocken in ein Teenetz oder -ei geben. Ein Ingwer-Bad hilft der Abwehr: Schon bei einem Esslöffel frisch gehacktem Ingwer im Wasser entfaltet die Wurzel ihre antibakteriellen Eigenschaften und hilft so, eine Erkältung auszuschwitzen.

Mehr über Lavendel:

Kräuter-Badezusätze stärken den Körper

Eukalyptus wirkt beruhigend bei Husten. Über den Wasserdampf gelangen die schleimlösenden Wirkstoffe tief in die Atemwege. Die gereizten Bronchien können sich entspannen, das Abhusten wird erleichtert. Zehn Tropfen Eukalyptus-Öl mit zehn Esslöffeln Vollmilch vermischen und ins Badewasser geben.

Ein Rosmarinbad verbessert die Durchblutung, stärkt Kreislauf und Nerven. Fünf bis zehn Tropfen Öl mit 50 Milliliter Milch mischen und als Badezusatz ins Wasser geben.

Quelle: Zeitschrift Woche heute

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