'Tatort'-Star im Gespräch Adele Neuhauser: "Als Mutter hätte ich gerne vieles besser gemacht"

Es gibt etwas, das Tatort-Star Adele Neuhauser heute bereut.
Adele Neuhauser (Kommissarin Bibi Fellner im Wiener 'Tatort') findet, dass sie nicht immer die perfekte Mutter gewesen ist.

'Tatort'-Star Adele Neuhauser (58) ist sehr stolz auf ihren Sohn Julian (30, aus der Ehe mit Produzent Zoltan Paul) - doch es gibt Dinge, die die Schauspielerin in der Erziehung gerne anders gemacht hätte.

Die Schauspielerin und ihr Sohn Julian, beide Künstler (er ist Musiker), führen gerne gute Gespräche bei einem Glas Weißwein in der offenen Küche in Neuhausers Wiener Wohnung. Im Interview erzählte sie, wie innig das Verhältnis zwischen Julian und ihr ist und was sie als Mutter im Nachhinein bereut.

Julian ist Ihr einziges Kind. Was haben Sie in seiner Erziehung gut hinbekommen, was nicht?

Ich glaube, dass es mir gelungen ist, Julian zu einem umgänglichen Menschen zu machen. Aber natürlich kann ich mir nicht alleine diesen Umstand zuschreiben. Julian hat ein sehr liebenswertes Wesen, und so war er schon, bevor Zoltan und ich anfingen, ihn zu leiten. Ich hätte gerne vieles besser gemacht. Ich bedaure sehr, dass ich, oder Zoltan und ich, es nicht geschafft haben, unsere Ehe bis in unsere alten Tage zu leben.

Lesen Sie hier sehr weise Ratschläge einer Mutter (Artikel geht unter dem Video weiter):

 

Sie waren durch Ihren Beruf viel unterwegs. Ihr Sohn wuchs bei seinem Vater auf. Hatten Sie oftmals ein schlechtes Gewissen?

Ich konnte die ersten Jahre fast ausschließlich bei Julian sein. Aber leider reichte das Geld nicht, und so musste ich wieder anfangen zu arbeiten. Natürlich plagte mich das schlechte Gewissen. Das habe ich oft mit Geschenken kompensiert.

Wie hat sich das Verhältnis zu Ihrem Sohn, mit dem Sie auch gemeinsam arbeiten, im Laufe der letzten Jahre verändert?

Ich glaube, ich kann mich als eine sehr glückliche Mutter bezeichnen. Denn was gibt es Schöneres, als die Liebe zu seinem Kind mit gemeinsamen Auftritten zu krönen. Besonders schön daran ist, dass die Idee für unsere Zusammenarbeit auch von Julian kam. Wir profitieren beide voneinander. Besser geht's nicht.

Sie freuen sich – wenn auch noch ganz vorsichtig – auf Ihre Rolle als Oma ...

Ich habe Julian gesagt, dass ich bereit wäre, Großmutter zu werden. Er war nicht beunruhigt. Ich möchte ihn und seine bezaubernde Freundin aber natürlich nicht bedrängen. Die beiden werden schon den richtigen Moment finden. Wobei: Kinder kommen ja immer unerwartet.

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