Wenn es mal wieder brodelt … Wie Sie Neid und Eifersucht für sich nutzen

Gefühle wie Neid und Eifersucht geben wir ungern zu, häufig gestehen wir sie uns noch nicht einmal ein. Dabei lassen sie sich auch sehr konstruktiv nutzen!

Neid und Eifersucht sind Gefühle, die uns allen irgendwann einmal begegnen.
Neid und Eifersucht sind Gefühle, die uns allen irgendwann einmal begegnen.
Inhalt
  1. Achtsam für Signale sein
  2. Neid hinterfragen
  3. Erreichtes würdigen
  4. Eifersucht ist gar nicht so schlimm

Zugeben mag man Gefühle wie Neid und Eifersucht nicht, weil man fürchtet, als jemand dazustehen, der anderen alles missgönnt. Doch viel besser, sie zu tabuisieren, ist es, sie als eine den Ehrgeiz stimulierende Kraft zu nutzen. Dann helfen sie, das Jammern zu stoppen und sich für eigene Wünsche ins Zeug zu legen, wissen Emotionsforscher.

 

Achtsam für Signale sein

Weil das ständige Vergleichen zur Alltagsgewohnheit geworden ist, nimmt man Neid oft gar nicht bewusst wahr. Seien Sie also besonders achtsam für diese Emotion. Überlegen Sie dann: Worauf bin ich eigentlich neidisch?

 

Neid hinterfragen

Fragen Sie sich nun, welche Botschaft hinter der Neid-Attacke steckt. Das ist manchmal nicht so simpel, wie es zunächst scheint. Leicht tappen wir dabei in die wenig zielführende Nachahmer-Falle. Beispiel: Sie spüren Neid, als Ihre Kollegin Ihnen davon berichtet, dass sie einen Marathon gelaufen ist. Das heißt aber nicht automatisch, dass auch Sie sich durch 42,195 km quälen müssen. Womöglich geht es vielmehr darum, eine selbst gewählte Herausforderung zu meistern. Stellen Sie sich also Fragen wie: Wovon träume ich? Was möchte ich erreichen und warum habe es bislang nicht in Angriff genommen?

 

Erreichtes würdigen

Neid wirkt nur dann als Antriebsfeder, wenn Sie den Fokus weg von anderen auf sich lenken. Denn der auf andere gerichtete Neid nagt nur an Ihnen und schadet somit. Wenn Sie also merken, dass Sie sehr oft neidisch auf andere reagieren, kann das sowohl eine Einladung dazu sein, Ihr Leben nach Ihren Wünschen zu verändern, als auch dazu, sich klarzumachen, was alles gut läuft. Denn oft ist einem gar nicht bewusst, dass man selbst auch immer etwas hat, worum andere einen beneiden.

 

Eifersucht ist gar nicht so schlimm

Gut 80 Prozent aller Menschen kennen Studien zufolge das Gefühl der Eifersucht. Und das leidenschaftliche Gefühl ist schwer umstritten. Einige sehen darin ein Warnsignal dafür, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt, Vertrauen fehlt oder das nötige Selbstwertgefühl.

Selbstvertrauen kann man lernen! Im Video zeigen wir, wie das geht (Artikel wird unter dem Video fortgesetzt):

 

Psychologen jedoch sagen vielmehr: Eifersucht ist eine Liebeserklärung und kann die Beziehung sogar stärken. Denn selbst wenn sich Zweifel und Misstrauen negativ anfühlen, entsteht Eifersucht letztendlich aus Liebe. Sie kann die Liebe erneuern, weil sie dem Paar die Chance bietet, die Beziehung zu verbessern. Oft lautet die Botschaft der Eifersucht, dass es sinnvoll wäre, wieder stärker in die Partnerschaft zu investieren, weil man sie womöglich vernachlässigt hat. Paartherapeuten raten zu intensiven Gesprächen oder einem Wochenende zu zweit – kurz gesagt: zu allem, was Nähe schafft. Auch schön: dem Partner mal wieder einen kleinen Liebesbrief schreiben.

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Quelle: Zeitschrift Laura

Kategorien:
Glamouröse Wohnideen

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