Online die Liebe finden Online-Dating: So bewegen Sie sich im Netz sicher

Online-Dating: So bewegen Sie sich im Netz sicher
Wer beim Online-Dating den gesunden Menschenverstand nicht vergisst, hat gute Chancen, einen Partner zu finden.
Inhalt
  1. Seriöse Portale erkennen
  2. Bloß nicht zu viel preisgeben
  3. Geduld haben und nichts überstürzen
  4. Keine Kontaktdaten und Fotos verschicken
  5. An öffentlichen Orten treffen
  6. Freunde oder Verwandte einweihen
  7. Interesse wecken: Fünf goldene Regeln

Von der Wahl der Partnervermittlung über die Kontaktaufnahme bis zum ersten Treffen – wir verraten, wie Sie sich beim Online-Dating vor Enttäuschungen und zu hohen Kosten schützen.

Gibt es in Ihrem Freundeskreis auch immer mehr Paare, die sich über beim Online-Dating kennengelernt haben? Kein Wunder: Mittlerweile suchen knapp sieben Millionen deutsche Singles auf Partnerbörsen im Internet nach der großen Liebe. Doch wie auch im echten Leben tummeln sich im Netz viele schwarze Schafe – und die zu erkennen, ist nicht leicht. Denn unsere Warnsysteme funktionieren besser, wenn wir jemandem gegenüberstehen. Deswegen muss man den Partnerbörsen aber nicht gleich abschwören. Mit einem gesunden Misstrauen und Vorsicht können Sie sich als Single sicher im Internet bewegen.

 

Seriöse Portale erkennen

Transparenz und Service: Schon hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Ein wichtiger Punkt ist der Datenschutz. Seriöse Partnervermittlungen geben Ihre persönlichen Daten wie Name, Mail-Adresse und Anschrift nicht an Dritte weiter. Das sollte in den Datenschutzbedingungen unbedingt vermerkt sein. Darüber hinaus bietet ein gutes Portal Ansprechpartner, die Sie per Telefon oder Mail erreichen können, wenn Sie Fragen oder Probleme haben. Misstrauisch sollten Sie werden, wenn die Firma ihren Sitz im Ausland hat und keine deutsche Kontaktadresse angegeben ist.

Achten Sie auch darauf, dass die Registrierung kostenlos ist und eine Gebühr erst verlangt wird, wenn Sie bestimmte Funktionen nutzen wollen. Schauen Sie sich die Internet-Seite genau an: Es muss klar werden, wofür Sie was zahlen und für wie lange (Mindestvertragslaufzeit). Tipp: Stiftung Warentest (2/2016) bewertete diese Portale mit der Note „gut“: Lovescout24.de, Parship.de, Neu.de und Elitepartner.de.

 

Bloß nicht zu viel preisgeben

Angriffsfläche für Betrüger: Sie sollten in Ihrem Profil und wenn Sie Kontakte knüpfen natürlich bei der Wahrheit bleiben. Aber übertreiben Sie es nicht: Allzu persönliche Dinge behalten Sie zunächst lieber für sich. Potenzielle Betrüger können diese Informationen dann nicht für ihre Zwecke missbrauchen. Außerdem: Andeutungen wirken sowieso interessanter als ein kompletter Seelen-Striptease.

 

Geduld haben und nichts überstürzen

Nicht blind vertrauen: Gleich im ersten Anlauf den Richtigen finden – das Glück haben die wenigsten. Dann sind am Anfang eben ein paar Nieten und Enttäuschungen dabei. Haben Sie Geduld. Solange Sie nicht genau wissen, mit was für einem Menschen Sie es zu tun haben, sollten Sie sich bedeckt halten. Nehmen Sie sich Zeit, um herauszufinden, ob Ihr Flirtpartner ähnliche Erwartungen hat wie Sie. Dann können Sie den nächsten Schritt machen, zum Beispiel ein Telefon-Date oder ein erstes Treffen vereinbaren. Danach ist es auch leichter einzuschätzen, wie viel Vertrauen Sie demjenigen schenken möchten.

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Keine Kontaktdaten und Fotos verschicken

Vorsicht ist der beste Schutz: Sicherheitsexperten empfehlen, sich für die Partnersuche im Netz eine separate E-Mail-Adresse zuzulegen, die den richtigen Namen nicht verrät. Wenn Sie sich zum Telefonieren verabreden, sollten Sie anrufen – und zwar mit unterdrückter Nummer. Falls sich der Gesprächspartner dann als Enttäuschung oder gar als Betrüger entpuppt, hat er keine Möglichkeit, Sie per Telefon zu erreichen. Ganz wichtig: Verschicken Sie keine Bikini-Fotos oder Ähnliches an Fremde. Und überweisen Sie einem Kontakt niemals – wirklich niemals – Geld, egal was für eine rührende Geschichte derjenige Ihnen erzählt. Dahinter stecken so gut wie immer Abzocker. Kommt Ihnen ein Profil oder eine Kontaktaufnahme komisch vor, informieren Sie den Kundenservice der jeweiligen Partnerbörse. Dieser kann das Profil dann sperren.

 

An öffentlichen Orten treffen

Das erste Rendezvous: Machen Sie rechtzeitig den Realitätscheck! Will sich Ihr Kontakt nicht mit Ihnen treffen oder kommt immer wieder etwas dazwischen, dann sollten Sie misstrauisch werden. Wichtig fürs erste Treffen: Es sollte auf neutralem Boden stattfinden und nicht bei Ihnen oder bei ihm zu Hause. Am besten treffen Sie sich auf einen Feierabend-Drink oder zur Mittagspause in einem Restaurant. Lassen Sie sich aber nicht an Ihrem Arbeitsplatz abholen.

 

Freunde oder Verwandte einweihen

Andere Meinungen: Wenn Sie bei einem Kontakt ein komisches Gefühl haben, ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Außenstehende haben meist eine klarere Sicht auf die Dinge. Auch wenn Sie ein Date haben, sollten Sie einen Freund oder eine Freundin einweihen. Sagen Sie ihnen, wann Sie an welchem Ort sind – nur für alle Fälle.

 

Interesse wecken: Fünf goldene Regeln

  1. Je spannender das Profil, desto mehr Interessenten. Doch die Konkurrenz in den Partnerportalen ist groß, aus der Masse herauszustechen folglich gar nicht leicht. So erhöhen Sie Ihre Chancen:
  2. Originell sein: Vermeiden Sie allgemeine Informationen wie „Ich gehe gern ins Kino“. Besser schreiben: „Ich liebe Woody-Allen-Filme, weil …“ So merken Profilbesucher sofort, ob Sie auf einer Wellenlänge sind.
  3. Nicht lügen: Ein bisschen beschönigen oder zum Beispiel das Übergewicht erst mal verschweigen – das ist völlig in Ordnung. Aber mit handfesten Lügen handeln Sie sich auf lange Sicht nur Ärger ein. Seien Sie ehrlich!
  4. Aktiv werden: Warten Sie nicht darauf, dass andere Sie anschreiben, ergreifen Sie ruhig die Initiative! Denn sonst verlieren Sie womöglich die interessantesten Singles an mutigere Mitglieder.
  5. Interesse zeigen: Eine Kontaktaufnahme wirkt charmant, wenn Sie auf das Profil des anderen eingehen, Gemeinsamkeiten nennen und Fragen stellen. Versuchen Sie, eher Sätze mit „Du“ zu bilden als Sätze mit „Ich“.

Artikel: Magazin Closer

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