Überraschendes Geständnis

Mark Keller über seine Kindheit: "Das Gefängnis war ein Paradies!"

Der beliebte 'Bergdoktor'-Star verrät, wieso er seine Kindheit größtenteils hinter Gittern verbrachte.

Mark Keller erzählt im Interview mit RTL von seiner ungewöhnlichen Kindheit
'Bergdoktor'-Star Mark Keller gab in einem Interview überraschende Einblicke in seine Kindheit. Foto: IMAGO / Eibner
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Seit 2007 kennen und lieben ihn die 'Bergdoktor'-Fans in der Rolle des Dr. Alexander Kahnweiler. Die Rede ist natürlich von Schauspieler Mark Keller. Für den 58-Jährigen könnte es gerade nicht besser laufen, doch das war nicht immer so.

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Im Interview mit RTL verriet er nun, dass er seine Kindheit in einem Gefängnis verbrachte. Doch was steckt dahinter?

Mark Keller: Kindheit hinter Gittern

"Mit Gittern vor den Fenstern habe ich immer auf die Straße rausgeguckt", erzählt Mark Keller im Interview mit RTL. Ein Geständnis, das viele seiner Fans sicherlich überrascht. War der 58-Jährige damals etwa kriminell?

Das mag man sich kaum vorstellen, wenn man Keller beim 'Bergdoktor' in der sympathischen Rolle des verpeilten Dr. Kahnweiler beobachtet.

Er steckt mitten in den Dreharbeiten der 17. Staffel - hat aktuell jedoch Sommerpause. Die freie Zeit nutzte er bisher für einen Urlaub auf Mallorca und für ein Interview, in welchem er unter anderem über seine Kindheit sprach. Doch was hatte es mit dem Zimmer hinter Gittern wirklich auf sich?

Keller: "Das Gefängnis war ein Paradies"

Kellers Start ins Leben war alles andere als einfach. Kurz nach seiner Geburt, verstarb seine Mutter. Seine Großeltern nahmen ihn deshalb bei sich auf.

Aufgrund des Krieges floh seine Oma damals von Köln nach Überlingen am Bodensee. Weil es dort nicht viele Wohnmöglichkeiten gab, wurden sie und die Kinder in ein Gefängnis gesteckt. "Als der Krieg vorbei war, hat die Stadt gesagt, wir können aus der Zelle eine Wohnung machen", erinnert sich der Schauspieler.

Er erinnert sich außerdem daran, wie schön das Licht durch die Gassen schimmerte, und wie er auf dem Gefängnishof sang und tanzte, weil "es dort so schön hallte". Von Bedauern keine Spur, ganz im Gegenteil! Laut Keller fühlte es sich dort an, "wie im Paradies".

"Es war so schön und idyllisch!" Heute blickt er zurück und findet, es wäre - trotz der ärmlichen Verhältnisse, in denen sie lebten, ein riesiges Geschenk gewesen, dort aufzuwachsen.

Darum ist der Schauspieler so zufrieden mit seinem Leben

Diese positive Einstellung bestimmt Kellers Leben. Erst kürzlich hat er ein Buch herausgebracht, die Botschaft: Jeder von uns kann das Glück in sich tragen.

Er verriet, für ihn gehe es im Leben "weniger darum, viel Kohle zu machen und mehr um die Zufriedenheit."

Und zufrieden ist der 58-Jährige definitiv. In einem Interview verriet er einmal, er habe alles auf der Welt, was ihn glücklich macht. Und bezog sich damit vor allem auf die Beziehung zu seinen Söhnen, seinen Kollegen und seiner Lebensgefährtin.

Wie schön, wir hoffen für ihn, dass dieses Gefühl ewig anhält!

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