Krankheitsüberträger Hyalomma: Darum ist die Tropen-Zecke so gefährlich

Erstmalig wurde in Deutschland die Tropen-Zecke entdeckt. Was Hyalomma-Zecken so gefährlich macht und wie wir uns schützen können.

Von der Tropen-Zecke (Hyalomma) geht eine große Gefahr aus.
Von der Tropen-Zecke (Hyalomma) geht eine große Gefahr aus.
Inhalt
  1. Wie kommen Hyalomma-Zecken nach Deutschland?
  2. Darum sind die Parasiten so gefährlich
  3. Wie Sie sich vor Zecken schützen können

Die Tropen-Zecke erobert Deutschland. Die Zeckenart kommt üblicherweise  in Asien und Afrika, aber auch in der Türkei, dem Kosovo oder in Teilen von Spanien vor. Bei uns  waren  bislang eher der gemeine Holzbock und die Auwaldzecke vertreten. Die tropische Zeckenart wurde erst kürzlich zum ersten Mal in Deutschland entdeckt. Die Hyalomma-Zecke, ist fünfmal so groß ist, wie unsere heimischen Zecken und hat auffällig gestreifte Beine. Zudem kann diese Zeckenart sehr schnell fortbewegen.

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Wie kommen Hyalomma-Zecken nach Deutschland?

Die Tropen-Zecken tauchten im vergangenen Jahr  immer wieder in Deutschland auf. Diese sogenannten Jagdzecken, die über sehr gute Augen verfügen, hatten sich an Pferden festgesaugt.

Durch Zugvögel oder Urlauber können die Parasiten nach Deutschland gelangen. Wenn sich die Zecke zum zweiten Mal häutet, fällt sie von ihrem Wirt ab. Unter normalen Umständen wäre es bei uns zu kalt, doch durch den sehr warmen Sommer, überlebten die Tropen-Zecken und konnten sich neue Wirte suchen. 

Eigentlich sollten die Zecken den Winter aufgrund der Kälte nicht überleben. Doch eine Pferdebesitzerein aus Norddeutschland entdeckte im Dezember eine Hyalomma-Zecke an ihrem Pferd. Wie dem 'Schleswig-Holstein Magazin' gegenüber erklärt wurde, bestätigte das Robert Koch-Institut in Berlin, dass es sich tatsächlich um eine Tropen-Zecke handelte.

Unter dem Video geht der Artikel weiter. 
 

 
 

Darum sind die Parasiten so gefährlich

Die Gefahr, die von den Parasiten ausgeht besteht darin, dass Hyalomma-Zecken schwere Krankheiten wie das Krim-Kongo-Virus auf Menschen übertragen können. Allerdings wurde bei den hier gefundenen Zecken festgestellt, dass sie das Krim-Kongo-Virus nicht in sich tragen.

Forscher gehen davon aus, dass immer mehr tropische Zeckenarten aufgrund der Klimaerwärmung bei uns heimisch werden könnten.

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Wie Sie sich vor Zecken schützen können

Der beste Schutz vor Zecken ist geschlossene Kleidung, es empfiehlt sich in Gebieten, in denen die Parasiten vermehrt vorkommen, die Hosenbeine in die Socken zu stecken. Auch Zeckenspray, welches auf die Haut aufgetragen wird, bietet für ein paar Stunden Schutz.

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