Angenehme Abkühlung

Die besten Hundepools für Ihren Vierbeiner

Besonders für unsere felligen Freunde kann ein warmer Sommer schnell zur Qual werden. Hundepools bieten Badespaß und Abkühlung für Ihren Vierbeiner. Wir zeigen Ihnen die besten Modelle.

Ein Hund im Hundepool im Garten
Im Hundepool kann sich Ihr Vierbeiner an warmen Tagen abkühlen Foto: iStock/Candyspics
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30 Grad, Sonne, die Luft steht – für manche ein Träumchen, für Ihren Hund aber eher kein Spaß. Denn vor allem wenn der Hund langes oder dichtes Fell hat, können hohe Temperaturen schnell den Kreislauf schwächen. Viele Haustierbesitzer kennen sicherlich das Verhalten ihres Lieblings: Kaum sind kühle Fliesen in der Nähe, fällt der Hund um. So weit sollte es aber im besten Falle nicht erst kommen. Erste Anzeichen für ein Überhitzen sind zum Beispiel übermäßiges Hecheln oder Abgeschlagenheit. 

Da Scheren aber nicht immer eine praktikable Lösung ist, können Sie dem Hund eine kleine Abkühlung im Pool verschaffen. Natürlich nur, wenn Ihr Hund Wasser mag, denn nicht alle Tiere gehen gerne ins kühle Nass. Wir zeigen Ihnen die besten Planschbecken und Pools, für Ihren Vierbeiner.

Die besten Hundepools im Check

Trixie Hundepool von Fressnapf

Der wohl beliebteste unter den Hundepools ist das Modell von Trixie. Kein Wunder, das 80-Zentimeter-Planschbecken eignet sich auch wunderbar für größere Hunde, besitzt eine kratz- und rutschfeste Oberfläche und Auf- und Abbau könnten kaum simpler sein. Den blauen Pool gibt es bei Fressnapf auch in zwei weiteren Größen (120 und 160 Zentimeter Durchmesser).

Hundepool für kleine Hunde

Wenn Sie einen kleinen Hund wie einen Jack Russell Terrier oder einen Zwergspitz haben, hat der faltbare Hundepool von Dono genau die richtige Größe. Das Planschbecken besteht aus PVC, wodurch vermieden wird, dass Ihr Hund die Oberfläche mit seinen Krallen beschädigt. Dank Anti-Rutsch-Beschichtung kann der Hund im Pool auch mal ein bisschen ausgelassener planschen.

Planschbecken aus Hartplastik

Wer kennt sie nicht: Die klassischen, blauen Muschel-Becken aus Hartplastik. Die eignen sich nicht nur hervorragend als Planschbecken oder Sandkasten für Kinder, sie geben auch einen wunderbaren Hundepool ab. Der Kunststoff ist extrem robust und langlebig, die Wände des Beckens sind nicht zu hoch, sodass auch wasserscheue Hunde ganz entspannt an das Wasser gewöhnt werden können. Außerdem kann der Vierbeiner ganz unkompliziert ein- und aussteigen.

Hundepool für mittelgroße Hunde

Der Hundepool von GoStock ist optimal für mittelgroße Hunde geeignet. Ist Ihr Hund größer oder kleiner, können Sie einfach eine andere Größe auswählen. Auch bei diesem Pool sind die Wände faltbar und er besitzt ein Ablassventil, so dass Sie das Becken ganz einfach abbauen und platzsparend verstauen können. Auch für den Urlaub mit Hund kann dieses Modell eine gute Option sein.

Welcher Hundepool ist der beste?

Ganz klar: Der beste Hundepool ist der, der zu Ihrem Hund passt. Sie sollten darauf achten, dass das Schwimmbecken eine Anti-Rutsch-Oberfläche hat, damit der Hund sich beim spielen nicht verletzt. Außerdem sollte das Becken nicht zu tief sein, bzw. zu hoch mit Wasser gefüllt werden. Ihr Hund soll ja nicht schwimmen, sondern einfach eine kleine Abkühlung bekommen. Eine Höhe von circa 30 Zentimetern ist meist schon völlig ausreichend. Wenn Ihr Hund kleiner ist, können Sie sogar 15-20 Zentimeter Höhe auswählen. 

Wie oft muss beim Hundepool das Wasser gewechselt werden?

Hier gibt es keine strenge Regel, sobald das Wasser schmutzig ist, sollten Sie es wechseln. Da es allerdings auch Hunde gibt, die mit Vorliebe vom Beet in den Pool springen und wieder zurück, wird das Wasser manchmal sehr schnell dreckig. Hier kommt es auf die Außentemperatur an. Je wärmer es ist, desto schneller bilden sich Bakterien im Wasser. Hier kann der Hund sich schnell mit Krankheiten infizieren. Wenn das Wasser lange in der Sonne steht, sollten Sie es 2-3 Mal am Tag austauschen – vorausgesetzt der Hund geht in den Pool. Ansonsten reicht es völlig, das Wasser einmal am Tag zu tauschen. Am besten leeren Sie den Pool abends und befüllen ihn, sobald der Vierbeiner am nächsten Tag seine Abkühlung braucht.

Den Hundepool reinigen: So geht's

Für die ordentliche Reinigung eines Hundepools brauchen Sie auf keinen Fall teure Pumpen oder sonstiges Pool-Zubehör. Alles, was Sie brauchen, ist ein Wasserschlauch und eine Bürste mit mittelharten Borsten. Da Hunde naturgemäß meist eh dreckige Pfoten haben, brauchen Sie nicht jedes Sandkorn aus dem Pool entfernen. 

Lassen Sie einfach das Wasser ab und schrubben dann einmal mit der Bürste über die Oberflächen der Innenseite. Im Anschluss können Sie den Schmutz mit einem Wasserschlauch abspülen. Auf chemische Reiniger wie Chlor sollten Sie verzichten. Diese Mittel können die Haut und Schleimhäute Ihres Hundes gefährlich reizen.

Welches Material sollte ein Hundepool haben?

Auch hier gibt es nicht DAS eine Material. Ob Sie PVC, Hartplastik oder anderen Kunststoff verwenden wollen, hängt ganz von Ihrem Geschmack ab. Das Wichtigste ist, dass das Material rutschfest und kratzfest ist. Herkömmliche Pools haben eine zu dünne Folie, diese kann durch die scharfen Krallen beschädigt werden. Hundepools sind allerdings bewusst robust entworfen. Zumindest bei den von uns vorgestellten Produkten dürfte auch bei stürmischen Spielen nichts kaputt gehen.

So gewöhnen Sie Ihren Hund an den Pool

Es gibt Rassen wie Labradore und Retriever, die vom Wasser wie magnetisch angezogen werden. Andere Vierbeiner tun sich dabei wesentlich schwerer. Hier ist es wichtig, dass Sie den Hund zu nichts drängen. Ziehen und zerren am Halsband löst nur Stress aus und der Hund verbindet den Pool im schlimmsten Fall mit einer Bestrafung. Gehen Sie das Ganze spielerisch an. 

Lässt Ihr Hund sich mit Leckerchen locken? Dann versuchen Sie sich in das Planschbecken zu stellen und den Hund zu locken. Oder hat Ihr Liebling ein Lieblingsspielzeug? Dann legen Sie es in den Hundepool und lassen es den Hund holen. Arbeiten Sie sich dabei langsam vor, legen Sie das Hundespielzeug nah an die Beckenwand, dann immer weiter in die Mitte, sodass der Hund nach und nach auch mit den Beinen in den Pool steigen muss. 

Und nicht vergessen: Belohnen Sie den Hund, wenn er einen Schritt weiter gemacht hat. So schaffen Sie es vielleicht, Ihren Hund in eine echte Wasserratte zu verwandeln.

Extrazubehör für den Hundepool

Wie schon erwähnt, können Sie ohne Bedenken auf Pool-Pumpen für Hundepools und Ähnliches verzichten. Dennoch kann es sinnvoll sein, zum Beispiel passendes Wasserspielzeug für den Hund zu besorgen. Zum Beispiel wenn der Vierbeiner nicht gerne seine Nase unter Wasser hält – spezielles Spielzeug schwimmt an der Oberfläche und kann vom Tier einfach "abgefischt" werden. 

Je nachdem wie groß Ihr Liebling ist, können Sie auch eine Rampe an den Hundepool stellen. Das macht zum Beispiel bei einem Dackel Sinn, der zu kurze Beine hat, um bequem in das Planschbecken zu steigen. 

Im Normalfall reicht allerdings der Hundepool selbst, den Rest regeln die Tiere meist sowieso von selbst. Und: Der Hund braucht keinen Spa-Urlaub, es geht lediglich um eine Erfrischung im Sommer oder an warmen Tagen.

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