Salzige See & kühler Wind Gesundwunder Meeresluft

Warum Meeresluft so gesund ist
Unser Körper profitiert auf vielfältige Weise von einem Urlaub am Meer.
Inhalt
  1. Kältereiz für Organismus und Haut
  2. Aerosol für die Atemwege
  3. Salzhaltige Luft für die Haut
  4. Sonnenlicht für Seele und Immunsystem

Unermüdlich rauschen die Wellen, am Himmel ziehen Möwen mit lautem Geschrei ihre Kreise - ein Urlaub am Meer ist eine Auszeit für alle Sinne und extrem gesund für den Körper. 

Überlegen Sie noch, wo es in diesem Jahr in den Urlaub gehen soll? Wie wäre es mit der Nord- oder Ostsee? Die Meeresluft hat viele positive Effekte auf unsere Gesundheit. Sie kann sowohl Krankheitssymptome lindern, als auch das Immunsystem stärken. Denn am Meer herrscht ein Reizklima. Dazu tragen Wind, UV-Strahlung, Salz, Temperatur und Luftfeuchtigkeit bei. "Diese Faktoren wirken auf komplexe Weise zusammen und reizen den Körper einerseits, andererseits schonen sie ihn auch", erklärt Reinhard Patzke, Oberarzt an der DRK-Nordsee-Reha Klinik Goldene Schlüssel in St. Peter-Ording, der Apotheken-Umschau. 

 

Kältereiz für Organismus und Haut

Die kühle Brise beispielsweise fordert unseren Organismus. Denn der Körper muss sich an die kälteren Temperaturen anpassen und mehr Wärme produzieren. Dadurch erhöht sich unser Energieumsatz. Ein weiterer Vorteil: Der salzige Wind kühlt die Haut und mindert Juckreiz. Weil das Klima an Nord- und Ostsee nicht schwül ist, werden auch Herz und Kreislauf entlastet. 

 

Aerosol für die Atemwege

Verbringen wir im Urlaub viel Zeit am Strand, atmen wir automatisch den Stoff Aerosol ein, der im Meerwasser enthalten ist. "Es enthält Salzwassertröpfchen, die sich je nach Größe im Nasen-Rachenraum anreichern oder bis in die Lungenbläschen vordringen", beschreibt Patzke. Davon profitieren vor allem Menschen mit Asthma, chronischer Bronchitis oder einer Nasennebenhöhlenentzündung. Ein weiterer Vorteil: Die Luft am Meer enthält nicht so viele Pollen und Schadstoffe, wie die im Landesinneren. 

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Salzhaltige Luft für die Haut

Auch die Haut wird von der Meeresluft positiv beeinflusst: Der feine Salzbelag, der sich während eines Strandspaziergangs auf der Haut bildet, löst Schuppen und wirkt entzündungshemmend. So erleben Menschen mit Krankheiten wie Neurodermitis oder einer Schuppenflechte meist eine schnelle Besserung. 

 

Sonnenlicht für Seele und Immunsystem

Wenn Sie nicht gerade im tiefsten Winter an die See fahren, werden Sie auch vom Sonnenlicht profitieren können. Denn: Es beeinflusst die Ausschüttung des Stoffes Kortisol, der Entzündungen hemmen kann. Außerdem wird durch die Sonneneinstrahlung die Bildung von  Vitamin D in der Haut angeregt - dieser Stoff sorgt dafür, dass unser Immunsystem gut funktioniert und Krankheitserreger abwehren kann. 

Wenn Sie in den Urlaub ans Meer fahren möchten, um etwas für Ihre Gesundheit zu tun, halten Sie auf jeden Fall vorher Rücksprache mit ihrem Arzt - er kann Ihnen eventuell sogar eine Kur vermitteln. Grundsätzlich gilt: Je länger die Zeit am Meer, umso größer die positiven Effekte für die Gesundheit. Und sind wir mal ehrlich: Gibt eine bessere Medizin, als einen schönen, langen Spaziergang am Meer?

Autor: Carolin Ostrowski

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