Vorsicht, Zahlendreher

Falsche Überweisung: So holen Sie Ihr Geld zurück

Ein kleiner Zahlendreher, schon ist es passiert: Das Geld wurde auf das falsche Konto überwiesen. Jetzt muss schnell gehandelt werden, um die falsche Überweisung zurückzuholen.

Bei Überweisungen können sich schnell Fehler einschleichen.
Bei Überweisungen können sich schnell Fehler einschleichen. Foto: ollo / iStock
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Lange IBAN-Nummern sorgen für Verwirrung

Seit der Umstellung auf die schier endlos langen IBAN , die internationalen Kontonummern, schleichen sich leicht Fehler ein. Dabei sollten die neuen Nummern den Zahlungsverkehr eigentlich vereinfachen. Aber bei den vielen Ziffern gerät leicht etwas durcheinander und das Geld landet beim falschen Empfänger.

Lesen Sie auch: Umtausch, Widerruf und Reklamation: Wann bekomme ich mein Geld zurück?

Welche Schritte sind nötig?

Wenn Sie Ihren Fehler bemerkt haben, sollten Sie schnell handeln. Gerade wer Online-Banking nutzt, sollte sich beeilen. Bei einer Fehlüberweisung ist Zeit wahrhaftig Geld. Aber immerhin ist es einfacher eine falsche Überweisung zu stoppen, als das Geld zurückzuholen, wenn es bereits auf dem falschen Konto gelandet ist.

Wird die Bank umgehend informiert, kann der Sachbearbeiter die Transaktion noch stoppen, wenn das Geld noch nicht vom Konto abgegangen ist. Wird an ein anderes Kreditinstitut überwiesen, kann der Transfer sogar bis zu 24 Stunden dauern.

Wurde ein Überweisungsschein in der zuständigen Bank eingeworfen muss der Kunde warten, bis der Kasten das nächste Mal geleert wird. Das Zeitfenster vergrößert sich.

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Was tun, wenn das Geld bereits überwiesen wurde?

Aufwendiger wird es, wenn das überwiesene Geld bereits beim falschen Empfänger angekommen ist. Dieser ist jedoch dazu verpflichtet, das Geld zurückzuweisen. Sonst würde es sich um unrechtmäßige Bereicherung handeln. Allerdings darf ihre Bank keine Informationen über den Empfänger preisgeben, aus Datenschutzgründen. Dafür kann Ihre Bank die Empfängerbank kontaktieren, welche die Rückforderung weiterleitet.

Für diesen Vorgang ist ein Entgelt fällig. Natürlich kann es passieren, dass dieser Betrag höher ist, als die Summe, die überwiesen wurde. Dann sollte gut durchdacht sein, ob sich der Aufwand tatsächlich lohnt, oder die Angelegenheit einfach dabei belassen wird.

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