Von Brokkoli bis Sellerie Die gesündesten Lebensmittel im Sommer

Inhalt
  1. Für die Verdauung
  2. Für neue Energie
  3. Für Herz und Kreislauf
  4. Für den Sonnenschutz
  5. Für starke Venen

Im Sommer gibt es allerlei leckeres Gemüse und Obst. Warum dieses Essen jetzt so wertvoll für uns ist und wie man es am besten genießt. 

Meist weiß unser Körper schon, was er braucht: Bei Hitze haben wir mehr Lust auf leichtere, frische Kost. Wie gut, dass die Natur uns jetzt soviel Gutes mit Vitaminen und Mineralstoffen serviert. Die gerade in der heißen Zeit sehr wertvoll sind, schenken sie doch Energie, stärken das Herz, schützen die Haut und vieles mehr. Hier ein Überblick – kombinieren Sie Ihre Favoriten mit magerem Rindfleisch, Geflügel, Fisch (alles gern auch gegrillt). Oder Quark, Joghurt, Hüttenkäse. Diese Lebensmittel enthalten viel Eiweiß, wenig Fett und machen lange satt. Als Anregung haben wir für Sie zudem einfache Rezepte (jeweils für vier Personen) ausgewählt. Und nun: Genießen Sie Ihr Wohlfühlessen und den Sommer!

 

Für die Verdauung

Ist es draußen heiß, wird der Darm gern träge und der Magen-Darm-Trakt ingesamt empfindlicher. Diese Lebensmittel enthalten viele Bitterstoffe, die Leber und Galle anregen und krampflösend wirken. Zudem reichlich Ballaststoffe wie Pektin, die unsere Verdauung ankurbeln.

Äpfel

Am besten alte Sorten wie Boskop oder Gravensteiner verwenden, die enthalten extraviele Vitalstoffe. Gern mit Schale verzehren, gut bekömmlich sind Äpfel auch gerieben.

Weißkohl

Das Gemüse schützt sogar vor Dickdarmkrebs. Er kann roh oder gegart gegessen werden, eignet sich auch für Salate oder entsaftet und mit Wasser verdünnt als Vitalsaft.

Pflaumen

Sie bringen die Verdauung auf Trab. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte die Früchte gedünstet essen. Und lieber nicht mehr als 150 Gramm pro Tag naschen.

Fenchel

Eine Vitaminbombe, die zu 80 Prozent aus Wasser besteht, 100 Gramm haben nur 19 Kalorien. Sehr gut passt gedünsteter Fenchel zu Lachs oder geraspelt zu Salat.

Stachelbeeren

Eine Handvoll der roten oder grünen Früchte täglich hält gesund. Ihre dicke Schale ist aber für manche nur schwer zu verdauen. Die Früchte ganz kurz in Wasser dünsten, dann wird sie weich. Je reifer Stachelbeeren sind, desto süßer schmecken sie – eben roh oder auch als Kuchenbelag oder püriert.

Endiviensalat

Er wird auch Friséesalat genannt. Besonders viele der gesunden Bitterstoffe stecken in den äußeren Blättern. Die kann man auch warm, wie Spinat oder Mangold, zubereiten. Als Salat (siehe unten) passt er prima zu Fisch und Meeresfrüchten.

Rezept: Endiviensalat

1 Kopf Endiviensalat, 1 Granatapfel, 2 EL Honig, 2 EL Balsamico-Essig, 1 EL Rapsöl, 1–2 EL Wasser. Salat waschen, in Stücke zupfen. Granatapfel vierteln, Kerne auslösen. Übrige Zutaten verrühren, mit Salat und den Kernen mischen.

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Für neue Energie

Müde und kraftlos? Viele Vitamine und Antioxidantien aktivieren den Stoffwechsel, liefern schnell neue Energie.

Brunnenkresse

Kein anderes Obst und Gemüse enthält mehr Vitamine und Mineralien pro 100 Gramm. Auf Vollkornbrot mit Quark und Paprikaschnitzen ein toller Imbiss.

Blaubeeren

Schon eine Handvoll täglich macht fit, stärkt zudem das Herz und den Kreislauf. Zum Frühstück mit Joghurt plus Honig essen oder einfach so knabbern.

Johannisbeeren

Schwarze Johannisbeeren liefern mehr Vitamin C als die rote Sorte und sogar als Zitronen. Roh schmecken sie bitter, lieber als Grütze oder auf Kuchen essen.

Himbeeren

In ihnen stecken Vitamin C und Eisen, das die Blutbildung fördert. 100 Gramm der Früchte sollte man täglich ruhig vernaschen.

Rezept: Beeren-Mixgetränk

400 g gemischte Beeren, 100 ml frischer Orangensaft. Gewaschene Beeren mit dem Saft in einem Mixer gut zerkleinern.

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Für Herz und Kreislauf

Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Selen und Eisen wirken positiv auf Herz und Gefäße. Bitte zugreifen bei:

Brokkoli und Blumenkohl

Sie putzen die Blutgefäße durch. Drei Mahlzeiten pro Woche sollten das Gemüse enthalten. Gern püriert als Suppe (verfeinert mit gebratenen Mandelblättchen).

Staudensellerie

Sein hoher Kaliumgehalt senkt den Blutdruck. Vier Stangen täglich werden empfohlen. Als Rohkost in Kräuterquark oder einen Frischkäsedip eintunken.

Pfefferminze

Bringt den Blutdruck auf Trab, hilft bei akuter Kreislaufschwäche: Eine Handvoll Blätter mit 150 ml kochender Milch übergießen. 5 Minuten ziehen lassen, trinken. Wer keine Milch mag, nimmt Wasser.

Rote Bete

Ein Glas Rote-Bete-Saft täglich verbessert die Fließfähigkeit des Blutes und senkt den Blutdruck. Auch roh im Salat ist die Knolle fein!

Blumenkohl-Kartoffelsalat

500 g Kartoffeln 20 Min. kochen. 150 g grüne Bohnen und 250 g Blumenkohl-Röschen ca. 7 Min. kochen. 100 g Rauke hacken, mit 2 EL Öl, 4 EL Zitronensaft, 4 EL Wasser und 2 TL Mandeln pürieren, würzen. Kartoffeln in Scheiben schneiden, alles mischen.

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Für den Sonnenschutz

Spezielle Farbstoffe (Karotinoide) schützen Hautzellen vor Schädigungen und fördern ihre Erneuerung. Sie bilden damit einen inneren UV-Schutz. Hier stecken besonders viele Karotinoide drin:

Aprikosen

Die Früchte enthalten nur 43 kcal pro 100 Gramm. Ideal sind 3 Stück pro Tag. Aprikosen reifen nicht nach, deshalb nur weiche, goldgelbe Früchte kaufen.

Kirschen

Rund 15–20 Süßkirschen pro Tag sollte man frisch verzehren. Sauerkirschen eignen sich mehr für Marmelade oder für Saft. Gesund sind beide Sorten.

Blattsalat

Die Blätter zupfen, nicht schneiden. Sonst gehen die Vitalstoffe verloren. 100 Gramm täglich sind perfekt.

Tomaten

Ihre Wirkstoffe nimmt der Körper noch besser auf, wenn sie mit etwas Olivenöl erhitzt werden. Täglich gern 250 Gramm genießen.

Rezept: Tomatensalat mit Aprikosen

700 g Tomaten, 12 Aprikosen, 6 EL Weißweinessig, 4 TL Honig, 6 EL Olivenöl, 4 EL gehackte Mandeln, Salz, Pfeffer. Essig, Honig, Salz und Pfeffer verrühren, Olivenöl unterrühren. Mandeln in der Pfanne anrösten. Tomaten in Scheiben, Aprikosen in Viertel schneiden, alles mischen.

 

Für starke Venen

Geschwollene Knöchel und schwere Beinen in der Hitze? Da kommen diese entwässernden und durchblutungsfördernden Lebensmittel wie gerufen:

Wassermelone

Sie besteht zu 90 Prozent aus Wasser, regt die Nierentätigkeit an. 100 Gramm täglich (lecker zum Beispiel mit magerem Schinken) sind hilfreich bei Venenleiden.

Lauch und Frühlingszwiebeln

Sie bekämpfen nicht nur schädliche Keime in Magen und Darm, sondern helfen auch bei Krampfadern. Nach Belieben genießen, z. B. als Pfannengericht, mit geschnetzeltem Rindfleisch oder mit Fisch.

Knoblauch

Stärkt die Gefäße, verbessert die Durchblutung. 1 bis 2 Zehen täglich sollten es sein. Wer das so nicht mag: Knoblauch in Olivenöl anbraten, dann die Zehen wieder entfernen. Das Öl in Salaten, Nudeln verwenden.

Rezept: Melonen-Drink

Je 200 g Wassermelone und Salatgurke, 2 Handvoll Himbeeren, 200 ml Wasser. Gurke entkernen, mit der Melone in Stücke schneiden, mit den Himbeeren pürieren.

Kategorien:
Glamouröse Wohnideen

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