Auf zum Traumjob! Bewerben mit 50 plus

Bewerben mit 50 plus - so geht's zum Traumjob
Mit 50 wissen wir, was wir wollen - auch im Job! Deshalb lohnt es sich, die Zügel in die Hand zu nehmen.
Inhalt
  1. Mit (Lebens-) Erfahrung glänzen
  2. Auf dem Prüfstand: Das Vorstellungsgespräch
  3. Checkliste für eine überzeugende Bewerbung
  4. Bewerbungshelfer aus dem Netz
  5. Bewerbungsfoto: Was Sie tun oder lassen sollten 
  6. Styling-Tipps

Das letzte Mal, dass Sie eine Bewerbung geschrieben haben, ist schon ein paar Jährchen her? Coach Stephanie von Below bringt Sie auf den neuesten Stand.

Ob Arbeitsplatzwechsel oder Wiedereinstieg, unsere Eintrittskarte für den neuen Job ist und bleibt die Bewerbung. Wer dabei ein paar einfache Regeln befolgt, kann nicht nur auf dem Papier, sondern später auch im Bewerbungsgespräch überzeugen.

 

Mit (Lebens-) Erfahrung glänzen

Wie unsere Chancen dabei speziell mit 50 plus stehen und worauf wir bei Anschreiben, Lebenslauf und Co. achten sollten, das erklärt Coach und Karriereberaterin Stephanie von Below.

Welche Vorteile haben wir mit 50 plus gegenüber jüngeren Mitbewerbern?

Stephanie von Below: "Wir haben Lebens- und Berufserfahrung, und durch Familie und Kinder sind wir Meisterinnen darin, viele Dinge gleichzeitig zu managen. Außerdem gehören wir zur Generation der Baby-Boomer, mit der Arbeitgeber eine hohe Loyalität und Motivation verbinden. Mit 50 plus bringen wir zudem Schlüsselkompetenzen wie Gelassenheit und Stressresistenz mit, die Berufseinsteiger meist noch nicht haben."

Was sollten wir beim Schreiben der Bewerbung beachten?

Stephanie von Below: "Neben einem guten Aufbau ist vor allem wichtig, dass wir uns Zeit nehmen. Wir wollen schließlich überzeugen und uns von unserer besten Seite präsentieren. Die Bewerbung sollte zeigen, wer wir sind und welche für den Job wichtigen Kompetenzen wir mitbringen. Bevor wir loslegen, sollten wir uns also klarmachen, wieso wir den Job wollen und was wir dem Unternehmen zu bieten haben. Eine gute Vorbereitung hilft beim späteren Verfassen der Bewerbung!"

 

Auf dem Prüfstand: Das Vorstellungsgespräch

Wie punkten wir beim Vorstellungsgespräch?

Stephanie von Below: "Indem wir professionell und selbstbewusst auftreten. Das gelingt uns auch hier mit einer guten Vorbereitung. Sich über das Unternehmen, aber auch den potenziellen Job zu informieren ist ein Muss. Aufgeregt zu sein schadet nicht: Das Adrenalin macht uns wach und präsent. Die Devise lautet: Tief durchatmen und los geht’s!"

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Checkliste für eine überzeugende Bewerbung

Der erste Eindruck zählt, also: Beim Schreiben der Bewerbung sollten Sie besonders sorgfältig sein. So erzeugen Sie ein gutes Bild von sich. Diese Checkliste kann helfen, sich an den wichtigsten Punkten zu orientieren:

Reihenfolge in der Bewerbungsmappe

Richtig ist:

  1. Anschreiben
  2. Deckblatt mit Foto
  3. Lebenslauf (maximal zwei Seiten)
  4. Anlagen wie zum Beispiel Zeugnisse

Das Anschreiben liegt lose obendrauf und hat eine Betreffzeile – ohne "Betreff" davorzuschreiben.

Seriosität: Auf Formalitäten achten 

Klassische Schriften wie Arial und Helvetica wirken professionell. Ebenso ist eine seriöse E-Mail-Adresse wichtig. Aber auch die Uhrzeit, in der wir Online-Bewerbungen versenden, ist entscheidend. Die beste Zeit ist zwischen 7 und 20 Uhr (Geschäftszeit). Alles andere wirkt zeitlich unstrukturiert.

Anrede

Das Anschreiben sollten wir nicht mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ beginnen. Stattdessen gleich den richtigen Ansprechpartner einsetzen. Das schafft einen persönlichen Bezug.

Inhalt

Im Anschreiben sollten wir unsere Motivation deutlich machen, aufs Jobangebot eingehen und zeigen, welche Fähigkeiten wir zu bieten haben und ab wann wir verfügbar sind. Wichtig: kein Geschwafel, sondern frische, klare und deutliche Formulierungen.

Lebenslauf

Es gehört nur rein, was für den neuen Job von Bedeutung ist! Weil Personaler wenig Zeit haben, starten wir den beruflichen Werdegang mit dem aktuellen Stand. Auszeiten unterfüttern wir mit Fertigkeiten, die wir uns in dieser Zeit angeeignet haben (zum Beispiel Kurse an der Volkshochschule). Danach folgen die Punkte Ausbildung, weitere Qualifikationen und Hobbys.

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Bewerbungshelfer aus dem Netz

Hier finden Sie weitere Tipps, nützliche Vorlagen und Inspirationen:

Großes kostenloses Angebot von Bewerbungsvorlagen bis hin zu den besten Antworten fürs Vorstellungsgespräch: www.karrierebibel.de

Das Portal der Bundesagentur für Arbeit gibt umfangreiche Infos zum Wiedereinstieg: www.perspektive-wiedereinstieg.de

Die Deutsche Gesellschaft für Karriereberatung hilft bei der beruflichen Neuorientierung und Planung: www.dgfk.org

Hier bekommen wir Beispiele für Lebensläufe, Anschreiben und Tipps fürs Vorstellungsgespräch: www.bewerbung.net http://bewerbung.net/

Auf der Suche nach einem Karriereberater werden wir hier fündig: www.karriereexperten.com

 

Bewerbungsfoto: Was Sie tun oder lassen sollten
 

1. Investieren

Bewerbungsfotos sollten immer von einem professionellen Fotografen gemacht werden. Er weiß, worauf es ankommt, und setzt uns richtig in Szene.

2. Vorbereitet sein

Gut ist es, mit mehreren Outfits beim Fotografen zu erscheinen. Sie sollten auf die angestrebte Position abgestimmt sein, und wir müssen darin authentisch wirken.

3. Haarige Angelegenheit

Studien zeigen, dass kurze Haare am seriösesten wirken. Lange Haare deswegen immer hochstecken! Die Frisur soll authentisch sein und Kompetenz ausstrahlen.

4. Make-up

Ein No-Go ist ein übertrieben geschminktes Gesicht und zu viel Schmuck. Für ein Foto darf es zwar ein wenig mehr Rouge sein, dennoch muss es dem Job angemessen sein.

5. Format

Was die Größe angeht, ist heute vieles möglich. Hoch- oder Querformat, schwarzweiß oder farbig, frontal oder angeschnitten. Die Richtlinien haben sich geändert. Im Vordergrund steht das Gesicht und dass unsere Persönlichkeit gut zur Geltung kommt.

 

Styling-Tipps

  • Der Knigge sagt: „Kleide dich stets nicht für den ausgeschriebenen Job, sondern immer für die nächsthöhere Stelle!“
  • Wichtig ist, sich nicht zu verkleiden. Wir müssen uns in unserem Outfit wohlfühlen.
  • Ärmellose Tops und Knallfarben besser meiden.
  • Röcke und Kleider sollten bis Mitte Knie reichen.
  • Ansonsten je nach Branche: Im kreativen Bereich kann’s lässiger sein, im Versicherungs-/Banken-Business gern im Hosenanzug.

 

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