Die besten Lebensmittel Wie Sie Herzproblemen mit der richtigen Ernährung vorbeugen können

Für Ihre Herzgesundheit können Sie selbst einiges tun. Mit welchen Lebensmitteln Sie Ihr Herzinfarkt-Risiko senken und auf Dauer leistungsfähiger bleiben, verraten wir Ihnen hier.

Welche Lebensmittel sich eignen, um Herzproblemen vorzubeugen.
Einige dieser Lebensmittel helfen in besonderem Maße dabei, Herzproblemen vorzubeugen.

Es klingt fast zu einfach, um wahr zu sein: Wer das Richtige isst, schützt sein Herz – und senkt das Infarkt-Risiko! Warum das so ist? Bestimmte Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln schützen unser Gefäßsystem vor Ablagerungen und Verengungen. Und je elastischer unsere Blutbahnen sind, desto besser kann das Herz den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen.

Ernähren wir uns aber etwa zu fettig oder zu salzig, belasten wir unser Gefäßsystem. Auch, wenn wir zu viele Kalorien zu uns nehmen, die wir durch mangelnde Bewegung nicht verbrauchen, belasten wir unser Herz. Die Folge: Bluthochdruck und die daraus resultierende Arteriosklerose (Gefäßverkalkung).

Mehr zum Thema: Löst zu viel Salz wirklich Bluthochdruck aus?

 

Herzprobleme vermeiden: Die 5 besten Lebensmittel

Den besten Schutz liefert eine abwechslungsreiche Ernährung nach den Prinzipien der Mittelmeerdiät. Dazu zählen täglich Obst und Gemüse, zudem zwei- bis dreimal pro Woche Fisch (zum Beispiel Lachs). Rotes Fleisch oder Wurst sollte es maximal zweimal pro Woche geben. Wer außerdem regelmäßig zu folgenden Lebensmitteln greift (je öfter, desto besser), stärkt sein Herz.

Kaffee

Laut aktueller Studie haben Kaffeetrinker (drei Tassen am Tag) ein um bis zu 20 Prozent geringeres Schlaganfallrisiko als Nicht-Kaffeetrinker. Wichtig: Den Kaffee ohne Milch und Zucker trinken.

Sehen Sie hier außerdem, welche Lebensmittel noch besonders gesund für Sie sind (Artikel geht unten weiter):

 

Grünes Gemüse

Die Folsäure im Spinat neutralisiert schädliche Stoffwechselprodukte im Körper, die das Risiko für eine Herzschwäche und einen Infarkt steigern. Zudem wird das enthaltene Nitrat im Körper zu Stickstoffmonoxid umgebaut, das auf natürliche Weise die Blutgefäße weitet und so die Herzpumpe entlastet. Ideal sind ein- bis zweimal pro Woche etwa 100 Gramm Spinat, Brokkoli oder auch Grünkohl.

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Blaubeeren

Die Inhaltsstoffe der Heidelbeeren sorgen für einen Anstieg von Stickstoffmonoxid im Blut. Dieser Stoff weitet die Arterien – das Blut kann leichter fließen und in der Folge sinkt erhöhter Blutdruck. Bereits eine Handvoll Beeren täglich (frisch oder TK) kann das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung senken.

Leinöl

Leinöl verdoppelt den Gehalt herzgesunder Omega-3-Fettsäuren in unserem Blut. Das senkt den Druck in den Gefäßen, verbessert außerdem die Blutfettwerte und schützt so vor einem Herzinfarkt. Wie viel davon? Zwei Esslöffel kalt gepresstes Öl pro Tag, etwa am Salat.

Mehr zum Thema Leinöl:

So gesund ist Leinöl für Ihren Körper

Tomaten

Ihr Farbstoff Lycopin verhindert, dass sich Fette in den Gefäßen ablagern. Außerdem wirkt er antioxidativ, das heißt, er neutralisiert zellschädigende freie Radikale. Essen Sie täglich mindestens zwei mittelgroße Tomaten. Gekochte Tomaten, etwa als Soße oder Pesto, enthält übrigens noch mehr Lycopin als das rohe Fruchtgemüse – ist also noch gesünder.

 

Extra-Tipp: Warum Mundhygiene so wichtig ist

Laut Studien senkt Zähneputzen nach jedem Essen die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls deutlich. Grund: Aggressive Parodontitis-Bakterien werden so abgetötet. Bei mangelnder Zahnhygiene können die Keime sich im Körper ausbreiten und Gefäßentzündungen fördern. Dadurch steigt auch das Risiko für Arterienverkalkung.

Mehr zum Thema Zahnpflege ab 50 können Sie HIER nachlesen.

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