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Gut zu wissen

Wie gesund sind Reiswaffeln wirklich?

Reiswaffeln sind kalorienarm und somit eine beliebte Knabberei für zwischendurch. Doch tun sie auch der Gesundheit gut?

Vier Reiswaffeln auf einem Stück Backpapier.
Werden Reiswaffeln ihrem gesunden Ruf wirklich gerecht? HandmadePictures / iStock

Wenig Kalorien, die Zutatenliste ist überschaubar, nichts deutet auf schädliche Inhaltsstoffe hin. Reiswaffeln wirken auf den ersten Blick gesund, werden gerne kleinen Kindern gegeben oder gegen Heißhungerattacken während einer Diät geknabbert.

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Dabei sind die knusprigen Snacks lange nicht so gesund, wie wir denken. Zumindest nicht alle Sorten. Reiswaffel ist nicht gleich Reiswaffel, ein genauer Blick lohnt sich für die eigene Gesundheit auf jeden Fall.

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Welche Reiswaffeln ganz sicher nichts mit gesunder Ernährung zu tun haben

Im Supermarkt gibt es eine große Auswahl an Reiswaffeln zu kaufen, mit Schokolade überzogen, mit Geschmacksrichtungen wie Vanille oder Apfel-Zimt oder als herzhafte Snacks mit einer rauchigen Paprika-Note.

Natürlich ist diese Form der Knabberei immer noch besser als sich vor dem Fernseher eine Tafel Schokolade oder eine Tüte Chips einzuverleiben. Trotzdem ist das Thema gesunde Ernährung hier nicht mehr ganz so präsent. Denn die scheinbar gesunden Reiswaffeln enthalten Zucker, Geschmacksverstärker und meistens sehr viel Salz wenn es nicht bei der puren Variante belassen wird.

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Was den vermeintlich gesunden Puffreis schädlich macht

Doch auch Reiswaffeln pur sind nicht immer unbedenklich für die Gesundheit. Im Jahr 2018 untersuchte Öko Test die knusprigen Waffeln aus Puffreis, von 15 Produkten fiel mehr als die Hälfte mit mangelhaft oder gar ungenügend durch.

Der Grund dafür ist das in Reiswaffeln enthaltene Arsen und Acrylamid. Anorganisches Arsen ist als krebsauslösender Stoff klassifiziert, schon geringe Mengen können zu Herzkreislauferkrankungen führen, Nerven, Haut und Gefäße schädigen und sich negativ auf die Entwicklung auswirken.

Arsen wird über die Böden und Wasser von den Reispflanzen aufgenommen, ist also grundsätzlich in Reisprodukten nachweisbar. Die Belastung in Reiswaffeln ist jedoch besonders hoch, weil den Reiskörnern für die Herstellung der Waffeln durch starke Erhitzung die Flüssigkeit entzogen wird, wodurch sich die Arsenkonzentration erhöht.

Auch Acrylamid steht nach Erkenntnissen der efsa unter dem Verdacht, krebserregend zu sein. Acrylamid entsteht, wenn stärkehaltige Lebensmittel während ihrer Zubereitung hohen Temperaturen ausgesetzt sind, wie es bei Reiswaffeln der Fall ist.

Der Gesundheit zuliebe komplett auf Reiswaffeln verzichten?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung zählt Reis trotz der Arsenbelastung zu den Lebensmitteln, die zu einer ausgewogenen Ernährung gehören. Somit können auch Reiswaffeln in moderaten Mengen verzehrt werden, besonders dann, wenn sich Verbraucher vorab informieren, welche Produkte bei Tests gut abgeschnitten haben.

Wer ganz sicher gehen will, kann alternativ zu Maiswaffeln oder Dinkelwaffeln greifen

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