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Preise 2019

Weihnachtsbäume: So teuer sind sie in diesem Jahr

Ein prächtiger Tannenbaum gehört einfach zum Weihnachtsfest dazu. Wir verraten Ihnen, wie sich die Weihnachtsbaumpreise nach dem Rekord-Sommer 2018 entwickelt haben.

Die Weihnachtsbaumpreise bleiben in diesem Jahr stabil.
Für 2019 bleiben die Preise stabil. JFsPic / iStock

Geradegewachsen und üppig begrünt sollte der perfekte Weihnachtsbaum für die meisten sein – der Anspruch an Makellosigkeit nimmt stetig zu. Laut Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger sind vor allem Bäume zwischen 1,50 und 1,75 Meter gefragt. Hier ist die Nordmanntanne mit Abstand der beliebteste Weihnachtsbaum, aber auch Blau-, Rotfichten und die Nobilistanne werden gekauft.

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Tannenbaumpreise auch in 2019 stabil

Aber wie steht es dieses Jahr - ein Jahr nach dem Rekord-Sommer 2018 - um unsere Weihnachtsbäume. Der heiße Sommer im letzten Jahr hatte den Tannenbäumen schwer zugesetzt und auch in diesem Sommer hätte es deutlich mehr regnen müssen, um die Wasserspeicher im Boden ausreichend aufzufüllen. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Preise auch in 2019 größtenteils stabil bleiben. Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger ging im letzten Jahr von einer geringfügigen Preiserhöhung von 0,50 bis ein Euro pro laufenden Meter aus. Diese ließ sich jedoch hauptsächlich auf gestiegene Lohn- und Transportkosten zurückführen.

Saskia Blümel, Geschäftsführerin des Bundesverbands der Weihnachtsbaumerzeuger, erklärt uns: "Wir gehen bei der Nordmanntanne wie im vergangenen Jahr von ca. 18-24 EUR je lfd. Meter aus. Auch die Blautanne wird mit ca. 10-16 EUR pro lfd. Meter gleich bleiben. Gleiches gilt für die Rotfichte. Auch hier ist der Preis mit 6-10 EUR je lfd. Meter stabil."

Im Video sehen Sie, wie Sie ein süßes Rentier aus Tannenzapfen basteln: (Der Artikel geht unter dem Video weiter)

Viele Nachwuchstannen haben den heißen Sommer 2018 nicht überlebt

Wirklich schwer getroffen hatte es allerdings die im letzten Jahr frisch angepflanzten Nachwuchstannen. Hier meldeten viele Tannenbaumplantagen, dass rund 70 bis 90 Prozent der kleinen Bäume die Hitzewelle und langanhaltende Trockenheit 2018 nicht überlebt haben. Dies liegt vor allem daran, dass ihr Wurzelgeflecht noch nicht so tief ins Erdreich ragt. Auch wenn man den Ausfall aller Voraussicht nach erst 2026 gespürt hätte, weil die Tannenbäume acht bis zehn Jahre wachsen müssen, bevor sie in den Verkauf gehen, kann Saskia Blümel Entwarnung geben: "Die neu angepflanzten Jungpflanzen haben gelitten. Die Weihnachtsbaumerzeuger haben jedoch schnell reagiert und die nicht angewachsenen Bäume ersetzt."

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Preiserhöhungen in den kommenden Jahren sind nicht auszuschließen

Nordmanntannen-Liebhaber müssen sich allerdings am wenigsten Sorgen machen. Die aus dem Kaukasus stammende Tanne ist bestens an unser Klima angepasst und kommt aufgrund ihrer tief in den Boden wachsenden Pfahlwurzeln gut mit Trockenheit und Hitze klar. Dies bestätigt auch Saskia Blümel und erklärt uns: "Die Wurzel ist in etwa so lang wie der Baum groß ist. Daher konnten sich die Bäume in den vergangenen Sommern aus tieferliegenden Erdschichten gut mit Feuchtigkeit versorgen." Die Expertin ist sich sicher, dass jeder Haushalt auch in diesem Jahr einen schönen, natürlichen Weihnachtsbaum erhalten werde.

Nichtsdestotrotz könnte in den kommenden Jahren mit Preiserhöhungen zu rechnen sein, weil ähnliche Wetterbedingungen wie in 2018 dafür sorgen, dass deutlich mehr in die Bewässerung und Pflege der Tannenbäume investiert werden muss.

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