Preiserhöhung Weihnachtsbäume: So teuer sind sie in diesem Jahr

Ein prächtiger Tannenbaum gehört einfach zum Weihnachtsfest dazu. Wir verraten Ihnen, wie tief Sie nach dem Rekord-Sommer in die Tasche greifen müssen. 

Weihnachtsbäume in diesem Jahr teurer
Für 2018 gibt es nur geringe Preiserhöhungen. Sind die kommenden Sommer ähnlich heiß, ist mit weiteren Erhöhungen zu rechnen.
Inhalt
  1. Tannenbaumpreise trotz Rekord-Sommer stabil
  2. Viele Nachwuchstannen haben den heißen Sommer nicht überlebt
  3. Preiserhöhungen in den kommenden Jahren sind zu erwarten  

Geradegewachsen und üppig begrünt sollte der perfekte Weihnachtsbaum für die meisten sein – der Anspruch an Makellosigkeit nimmt stetig zu. Laut Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger sind vor allem Bäume zwischen 1,50 und 1,75 Meter gefragt. Hier ist die Nordmanntanne mit Abstand der beliebteste Weihnachtsbaum, aber auch Blau-, Rotfichten und die Nobilistanne werden gekauft. 

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Tannenbaumpreise trotz Rekord-Sommer stabil

Aber wie steht es dieses Jahr um unsere Weihnachtsbäume. Der heiße Sommer und die mancherorts über Monate anhaltende Trockenperiode ist nämlich auch an den Tannenbäumen nicht spurlos vorbeigegangen. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Preise auch in diesem Jahr größtenteils stabil bleiben. Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger geht von einer geringfügigen Preiserhöhung von 0,50 bis ein Euro pro laufenden Meter aus. Die Erhöhung ist jedoch hauptsächlich auf gestiegene Lohn- und Transportkosten zurückzuführen. Demnach liegt die Nordmanntanne in der A-Qualität zwischen 18 und 24 Euro pro Meter, die Blaufichte zwischen 10 und 16 Euro und die Rotfichte in der besten Qualitätsstufe bei 6 bis 10 Euro pro Meter.

Im Video sehen Sie, wie Sie ein süßes Rentier aus Tannenzapfen basteln: (Der Artikel geht unter dem Video weiter) 

 
 

Viele Nachwuchstannen haben den heißen Sommer nicht überlebt

Wirklich schwer getroffen hat es allerdings die in diesem Jahr frisch angepflanzten Nachwuchstannen. Hier melden viele Tannenbaumplantagen, dass rund 70 bis 90 Prozent der kleinen Bäume die Hitzewelle und langanhaltende Trockenheit nicht überlebt haben. Dies liegt vor allem daran, dass ihr Wurzelgeflecht noch nicht so tief ins Erdreich ragt. Ziel ist es jetzt, die Ausfälle auszugleichen, indem im Herbst weitere Bäumchen nachgepflanzt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, im kommenden Jahr doppelt so viele Jungpflanzen zu setzen. Da die Tannenbäume jedoch zwischen acht und zehn Jahre wachsen müssen, bevor sie in den Verkauf gehen, wird man den Ausfall aller Voraussicht nach erst 2026 spüren. 
Ähnlich heiße Sommer wie in diesem Jahr wirken sich daher alles andere als positiv auf unsere zukünftigen Weihnachtsbäume aus.

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Preiserhöhungen in den kommenden Jahren sind zu erwarten  

Nordmanntannen-Liebhaber müssen sich allerdings am wenigsten Sorgen machen. Die aus dem Kaukasus stammende Tanne ist bestens an unser Klima angepasst und kommt aufgrund ihrer tief in den Boden wachsenden Pfahlwurzeln gut mit Trockenheit und Hitze klar. 
Nichtsdestotrotz könnte auch in den kommenden Jahren mit Preiserhöhungen zu rechnen sein, weil ähnliche Wetterbedingungen wie in diesem Jahr dafür sorgen, dass deutlich mehr in die Bewässerung und Pflege der Tannenbäume investiert werden müsse.  

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