Worauf besser verzichten? Wechselwirkungen mit Medikamenten: 5 kritische Getränke

Wenn Sie Medikamente mit bestimmten Getränken einnehmen, kann es zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen. Wir klären auf.

Um Wechselwirkungen zu vermeiden, sollte bei der Einnahme von Medikamenten mit bestimmten Getränken Vorsicht geboten sein.
Um Wechselwirkungen zu vermeiden, sollte bei der Einnahme von Medikamenten mit bestimmten Getränken Vorsicht geboten sein.
Inhalt
  1. Warum Grapefruitsaft problematisch sein kann
  2. Wechselwirkungen von Milch und Medikamenten
  3. Arzneien am besten nicht mit Kaffee einnehmen
  4. Verzichten Sie lieber auch auf Diätlimonaden
  5. Warum auch Mineralwasser ungünstig sein kann

Dass Arzneimittel sich gegenseitig in ihrer Wirkung beeinflussen können, ist bekannt, doch es sind auch Wechselwirkungen zwischen Lebensmitteln und Medikamenten möglich. Mit welchen fünf Getränken Sie besser keine Arzneien einnehmen sollten, lesen Sie hier.

 

Warum Grapefruitsaft problematisch sein kann

Der Pflanzenstoff Naringin aus Grapefruits und Pampelmusen wird in der Leber genauso verarbeitet wie viele Arzneistoffe. Wenn der Körper damit beschäftigt ist, baut er Medikamente langsamer ab. Das erhöht deren Wirkstoffkonzentration im Blut, vor allem bei Antidepressiva, Blutdrucksenkern, Antibiotika und Schmerzmitteln. Solche Säfte können tagelang wirken.

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Wechselwirkungen von Milch und Medikamenten

Das Mineral Kalzium in Milch kann sich vor allem mit Antibiotika verbinden. Diese Verklumpungen gehen schlecht ins Blut über. Die Folge: Eine unzulängliche Wirkung gegen Bakterien.

Sehen Sie hier, welche Gewürze wie Medizin wirken (Artikel geht unten weiter):

 
 

Arzneien am besten nicht mit Kaffee einnehmen

Der Inhaltsstoff Koffein wirkt stimulierend, kann die Wirkung von Blutdrucksenkern abschwächen. In Verbindung mit Schmerzmitteln wirkt Koffein möglicherweise zu anregend auf das Herz, Rhythmusstörungen sind möglich. Auch entkoffeinierter Kaffee ist ungeeignet, mögliche Wechselwirkungen seiner rund 800 Inhaltsstoffe mit Arzneien kann kein Arzt ausschließen.

 

Verzichten Sie lieber auch auf Diätlimonaden

Diätlimos enthalten Süßstoffe, wie zum Beispiel Aspartam. Etliche davon wirken leicht abführend, was die Effekte von Mitteln gegen Verstopfung verstärken und in der Folge zu Durchfall und Flüssigkeitsverlust führen kann.

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Warum auch Mineralwasser ungünstig sein kann

Es enthält die Mineralstoffe Magnesium und Calcium (je nach Produkt in unterschiedlich hoher Konzentration), was unter anderem die Wirkung von Abführmitteln verstärken und die Effekte von einigen Blutdrucksenkern stören kann. Bezüglich des Calcium- und Magnesiumgehalts Ihres Getränks und daraus möglicherweise resultierenden Wechselwirkungen sollten Sie sich am besten individuell durch Ihren Arzt oder Apotheker beraten lassen.

Generell empfiehlt es sich, Medikamente am besten mit einem Glas Leitungswasser einzunehmen, um mögliche Beeinträchtigungen in der Wirkung Ihrer Arzneien zu vermeiden.

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