Gefährliche Kombi

Wechselwirkungen: Medikamente und Lebensmittel

Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Lebensmitteln haben entscheidenden Einfluss darauf, ob Mittel anschlagen oder nicht.

Starke Nebenwirkungen oder gar kein Effekt: Beides kann passieren, wenn Sie neben Medikamenten die falschen Nahrungsmittel zu sich nehmen. Auf welche Wechselwirkungen sie besonders achten sollten:

Antidepressiva und Wurstwaren

Stimmungsaufheller verhindern den Abbau des Stoffes Tyramin, der in Salami und Co. enthalten ist. Ist der Abbau des Tyramins im Körper durch die Medikamente gehemmt, kann es Bluthochdruck zur Folge haben.

Dieses Rezept senkt den Blutdruck:

Schmerzmittel und Schwarzbrot

Paracetamol und ähnliche Schmerzmittel können vom Körper nicht gut aufgenommen werden, wenn sie mit Vollkornprodukten zu sich genommen werden. Die in Brot, Müsli und Co. enthaltenen Ballaststoffe legen sich um die schmerzlindernden Inhaltsstoffe der Tabletten und machen es dem Darm somit schwerer, sie zu verarbeiten.

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Antibiotika und Milchprodukte

Eine Wechselwirkung, die mittlerweile fast jeder im Schlaf herunterbeten kann (und können sollte): Trinke niemals Milch zur Einnahme von Antibiotikum! Das in Milchprodukten enthaltene Calcium verbindet sich mit einigen Inhaltsstoffen des Antibiotikums zu kleinen Klümpchen, die vom Körper unverwertet wieder ausgeschieden werden. Der Effekt: Das Antibiotikum wirkt kaum, sodass eine Heilung ausbleibt.

Asthmamittel, Pfeffer und Koffein

Asthmatiker sollten gleich mehrere Wechselwirkungen vermeiden: Sowohl schwarzer Pfeffer, als auch Koffein können die Wirkung von Asthmamitteln, wie zum Beispiel Theophyllin, negativ beeinflussen. Koffeinhaltige Lebensmittel sind neben Kaffee auch schwarzer Tee, Schokolade, Cola und Energy-Getränke. Studien zeigen: Der Abbau des Medikaments wird durch diese Lebensmittel verlangsamt und die Wirkung deshalb unwillentlich verstärkt.

An anderer Stelle ist Kaffee aber gesund:

Eisentabletten und Koffein

Auch bei Eisentabletten sollte die Wechselwirkung mit Koffein berücksichtigt werden: Die in Kaffee und Co. enthaltenen Gerbstoffe binden Eisenionen im Magen, sodass das Eisen ausgeschieden wird, anstatt vom Körper aufgenommen zu werden.

Blutverdünner und Blattsalat

Das in grünem Gemüse enthaltene Vitamin K schwächt die Wirkung von Gerinnungshemmern. Die Wechselwirkung blutverdünnender Medikamente mit Brokkoli und Co. führt dazu, dass das Blut nicht in ausreichendem Maße verdünnt wird.

Finger weg von Grapefruit!

Die Wechselwirkungen zwischen Medikamenten jeglicher Art und Zitrusfrüchten sind enorm: Jedes dritte Medikament erhält durch Grapefruit und dergleichen eine verstärkte Wirkung. Das liegt daran, dass Stoffe in den Früchten bestimmte Enzyme im Darm hemmen, die für den Abbau der Arznei verantwortlich sind. Deshalb sollten Sie während einer Medikamententherapie lieber darauf verzichten.

Alkohol: Definitiv ein No-Go

Da alkoholische Getränke und alkoholhaltige Speisen dafür bekannt sind, negative Wechselwirkungen mit Medikamenten hervorzurufen, sollten Sie auch darauf verzichten.

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