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DRK warnt

Warum Zecken im Sommer 2020 besonders gefährlich sind

Die Gefahr, die von Zecken ausgeht, ist im Sommer 2020 besonders groß. Das Deutsche Rote Kreuz warnt vor den Gefahren.

Eine Zecke sitzt auf einem Grashalm.
Im Sommer 2020 können uns Zecken besonders gefährlich werden. Smith Collection / Gado/Getty Images

Das Deutsche rote Kreuz warnt vor erhöhter Zeckengefahr in 2020

Im Jahr 2020 kommt wirklich alles zusammen. Die Corona-Krise erschwert unseren Alltag in vielen Bereichen und sogar ausgedehnte Spaziergänge in der freien Natur können trotz eingehaltener Abstandsregeln und Mundschutz zum Gesundheitsrisiko werden. Daran ist jedoch nicht Covid-19 Schuld, die in der Natur lauernde Gefahr geht von Zecken aus.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.

In diesem Jahr gibt es besonders viele Zecken, die Gefahr im Sommer 2020 einen Zeckenstich zu bekommen, ist somit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich höher. Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes Professor Peter Sefrin erklärt: "Die Risikogebiete für einen vermehrten Zeckenanfall sind dieses Jahr größer. Aufgrund des milden Winters gibt es zudem noch mehr Zecken als in den Vorjahren. Begonnen hat die Zeckensaison diesmal schon im März."

Lesen Sie auch: Zecken-Krankheiten: Wie Sie FSME & Borreliose erkennen

Tipps für die Zeckensaison 2020

Zecken können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen. Darum ist es wichtig, sich bereits vorab vor Zeckenstichen zu schützen und nach Aufenthalten in der Natur den Körper, besonders Kniekehlen, Achselhöhlen, Bauchnabel, Hals, Haaransatz, Hautfalten und behaarte Körperstellen, auf Zecken zu untersuchen.

Zecken können mit speziellen Haken oder Zangen entfernt werden.

Anschließend die Einstichstelle gründlich mit Wunddesinfektionsmittel reinigen und über mehrere Wochen beobachten. Sollten sich um die Einstichstelle Veränderungen bemerkbar machen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Auch Haustiere, die draußen unterwegs sind, sollten regelmäßig sorgfältig untersucht werden. Liebenswert-Redakteurin Jessica Jansen berichtet von einer im Norden Deutschlands vorkommenden Zeckenart, die gerade mal die Größe eines Stecknadelkopfs hat und somit gerade im Fell von Tieren oder an behaarten Körperstellen von Menschen nur schwer zu sehen ist. Sie selbst ist Pferdebesitzerin und bemerkt, dass deutlich mehr Zecken als sonst aktiv sind und kann jedem, der sich oft und gerne in der freien Natur aufhält nur raten, sehr gründlich bei der Untersuchung auf Zeckenbisse vorzugehen.

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