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Kleine Quälgeister

Warum der Biss der Kriebelmücke so gefährlich ist

Die Kriebelmücke ist winzig klein, ihr Biss hat es jedoch in sich. Was die kleinen Insekten so gefährlich macht.

Eine Kriebelmücke saugt das Blut eines Menschen.
Der Biss der Kriebelmücke ist für Menschen nicht ungefährlich. Henrik_L / iStock

Was Kriebelmückenbisse so gefährlich macht

Die Kriebelmücke sieht auf den ersten Blick aus, wie eine zu klein geratene Fliege. Doch der Biss der winzigen Insekten hat es in sich. Die kleinen Blutsauger sägen ein Loch in die Haut, bei diesem Vorgang setzt der Körper viel Histamin frei.

Histamin löst einen sehr heftigen Juckreiz aus. Nicht nur die Kriebelmücke kann mit ihrem Speichel Bakterien übertragen, auch durch das Kratzen am Biss können Bakterien in die nur sehr langsam abheilende Wunde gelangen. Es kann sogar zu einer Blutvergiftung kommen.

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Besonders in heißen Sommern treten Kriebelmücken verstärkt auf. Die Insekten ernähren sich von Blütennektar, für die Weibchen ist jedoch das im Blut enthaltene Eiweiß für die Ablage ihrer Eier notwendig.

Optimale Entwicklungsmöglichkeiten haben die Larven der Kriebelmücken in Wassernähe, wenn die Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen hoch sind.

Wie Bisse der Kriebelmücke behandelt werden können

Der Biss der Kriebelmücke kann optisch oft nicht von einem klassischen Mückenstich unterschieden werden. In manchen Fällen können sich jedoch ein Bluterguss oder eitrige Bläschen bilden. Wurde eine Person mehrfach gebissen, können zudem Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Schüttelfrost auftreten.

Die beste Behandlung von Bissen der Kriebelmücke ist, nicht zukratzen. Auch wenn das natürlich schwer fällt. Um den Juckreiz zu lindern kann, wie auch bei klassischen Müchenstichen, Kälte oder Hitze eingesetzt werden.

Ein in ein Tuch gewickeltes Kühlpad kann den Juckreiz lindern und die Schwellung minimieren.

Wer kein kühlendes Pad parat hat, kann einfach auf einen kalten Waschlappen oder in Küchenpapier gewickelte Eiswürfel zurückgreifen.

Effektiv gegen juckende Bisse können kühlende Gele* sein, die oft bereits antiallergische Wirkstoffe enthalten.

Ebenso kann Hitze für rasche Linderung bei Kriebelmückenbissen sorgen. Entweder Sie drücken ein mit heißem Wasser getränktes Tuch auf die betroffene Stelle oder verwenden einen Stichheiler.

Wie Sie sich vor Bissen schützen können

Lange Kleidung schützt vor den Bissen der Kriebelmücken, ist an heißen Tagen jedoch keine optimale Lösung. Ungeschützte Hautpartien können alternativ mit Mückenschutzmittel eingesprüht werden.

In den eigenen vier Wänden ist kein besondere Schutz vor Kriebelmücken nötig. Ins Haus verirren sich die kleinen Insekten normalerweise nicht.

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