Neue ARD-Doku Verrückt nach Camping: Alles was Sie über Camping wissen müssen

Ein Urlaub mit Wohnwagen oder Zelt ist eine tolle Abwechslung. Wir geben Ihnen einen Überblick zum Thema Camping.

Verrückt nach Camping
Ab dem 02. Oktober zeigt die ARD die 30-teilige Doku-Serie 'Verrückt nach Camping'.
Inhalt
  1. Wo kommt das Campen eigentlich her?
  2. Was ist in Deutschland erlaubt?
  3. Den Campingplatz auswählen: Das sollten Sie beachten
  4. Die richtige Camping-Unterkunft 
  5. Was brauche ich zum Campen?



Immer mehr Menschen lassen sich für einen Urlaub mit Wohnwagen und Zelt begeistern. Der Natur nah und ein kleines Stück zu Hause immer mit dabei, scheint für Viele ein reizvoller und faszinierender Urlaub zu sein. 
Aus diesem Grund startet am 02. Oktober die neue Doku-Serie 'Verrückt nach Camping' in der ARD. In 30 interessanten Folgen geht es von Montag bis Freitag um 16:10 Uhr immer um die Faszination des Urlaubs mit Caravan und Zelt. Hierfür nehmen uns leidenschaftliche Camper mit auf ihrer Reise. Es geht unter anderem auf den Alpen-Caravanpark Tennsee nach Bayern, in die Dübener Heide nach Sachsen-Anhalt und auf den Campingplatz Neuharlingersiel an die Nordsee. 
Falls Sie noch nicht zu den Vollblut-Campern gehören, geben wir Ihnen hier ein paar nützliche Tipps rund um eines der schönsten Hobbies der Welt – Camping. 

 

Wo kommt das Campen eigentlich her?

Die Anfänge des Campings sind in das 20. Jahrhundert zu verorten. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg konnten viele Menschen zum ersten Mal wieder Urlaub machen. Dieser musste aber kostengünstig und einfach sein. Es entstanden sogenannten ‚Wochenendbewegungen‘. Faltboothersteller erfanden die ersten Zelte und kurze Zeit später auch Schlafsäcke und Luftmatratzen, mit denen die Menschen in der Natur regenerierten. 
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg und dem einsetzenden Wirtschaftsaufschwung, wurde das Camping weiterentwickelt. Die ersten PKWs wurden umgebaut und 1931 wurde der erste Wohnwagen erfunden. Seit den 1960er Jahren gibt es eine auf Camping spezialisierte Industrie, die sich bis heute weiterentwickelt hat. 

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Was ist in Deutschland erlaubt?

Mittlerweile ist das Campen längst nicht mehr überall erlaubt. In Deutschland ist das Wildcampen sogar streng verboten und nur auf dafür vorgesehenen Flächen und Campingplätzen erlaubt. Lediglich das einmalige Übernachten in Wohnwagen oder Reisemobilen ist auf Raststätten und Parkplätzen geduldet. 
Grundsätzlich regeln in Deutschland die Bundesländer eigenständig in ihren Wald- und Naturschutzgesetzen, wo das Campen erlaubt, beziehungsweise verboten ist. Ist es nicht ausdrücklich geklärt, muss immer die Genehmigung des Grundstückseigentümers eingeholt werden. Der allgemeine Tenor lautet aber, dass wildes Campen in Deutschland nicht gestattet ist. 
Ist es jedoch ihr größter Traum, einmal in freier Natur zu Campen, können Sie auf die nordischen Länder ausweichen. In Schweden, Norwegen und Finnland ist dies möglich.  

Kennen Sie schon diese beliebten Kurorte in Deutschland? (Der Artikel geht unter dem Video weiter)

 
 

Den Campingplatz auswählen: Das sollten Sie beachten

Da das Camping eine familienfreundliche Urlaubsform ist, sollten alle Mitreisenden auch mitentscheiden dürfen, wo die Reise hingeht. Welcher Campingplatz ist für alle Urlauber der bestgeeignetste? Ist Ihnen der Aufenthalt am Strand, in den Bergen oder tief in der Natur besonders wichtig? Möchten Sie vom Campingplatz aus noch weitere Ausflüge machen? Wie können Sie die Ausflugsziele erreichen und was machen Sie beispielsweise bei schlechtem Wetter? Über all diese Fragen sollten Sie sich vorher gemeinsam Gedanken machen. Wenn Sie noch Ihren Hund mitnehmen wollen, müssen Sie auch das vorher auf dem Campingplatz erfragen, denn auch hier kann es Einschränkungen geben.

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Die richtige Camping-Unterkunft 

Ist das Reiseziel bekannt und der perfekte Campingplatz bereits ins Auge gefasst, sollten Sie sich Gedanken darübermachen, wie Ihre Unterkunft aussehen soll. Wollen Sie nur mit einem Zelt und Zubehör unterwegs sein und dieses an einem festen Platz aufbauen oder reisen Sie mit Wohnmobil oder Caravan? Das gewünschte Fahrzeug sollte möglichst frühzeitig gemietet werden und auch mit dem eigenen Fahrzeug oder Gespann sollte rechtzeitig geübt werden, damit man auf vollen Straßen nicht die Nerven verliert. 
Überprüfen Sie in diesem Zuge auch nochmal Ihre Fahrerlaubnis, Ihr Zugfahrzeug und bei einem Wohnmobil die Zulademöglichkeiten. 

 

Was brauche ich zum Campen?

Die Packlisten für den Campingurlaub sind meist ziemlich lang. Und von Jahr zu Jahr fällt einem auch immer mehr Nützliches ein, das den Camping-Urlaub noch erleichtern oder verbessern könnte. 
Grundsätzlich brauchen Sie jedoch nicht unbedingt mehr oder weniger als bei jedem anderen Urlaub auch. Lediglich die spezielle Camping-Ausrüstung kommt hinzu. 
An folgender grober Liste können Sie sich für einen ersten Eindruck orientieren:

  • Persönliche Ausstattung > Kleidung, Wäsche, Reiseapotheke, Kamera, u. Ä. 
  • Campingspezifische Ausstattung >Zelt, Schlafsack, Isomatte, Stühle, Tisch, Campingküche


Denken Sie außerdem an die Unterlagen für die Reiseplanung, wichtige Dokumente, Versicherungen und Zahluzngsmittel

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