Schädling Trauermücke: 6 Fragen zum Pflanzenschädling  

Trauermücken: 6 Fragen zum Pflanzenschädling
Sie sind für den Menschen nicht gefährlich, aber schädlich für die Pflanzen: Trauermücken.
Inhalt
  1. Wie sehen Trauermücken aus?
  2. Wie kann man sie vorbeugen?
  3. Wie sieht der Befall mit Trauermücken aus?
  4. Wieso sind diese Tierchen schädlich?
  5. Was hilft gegen Trauermücken?
  6. Welche Hausmittel gibt es gegen Trauermücken?

Trauermücken machen Pflanzenfreunden das Leben schwer. Einmal im Blumentopf, ist es schwer sie wieder loszubekommen, aber wir zeigen wie es gelingt. 

Wenn Ihnen beim Gießen der Pflanzen ein Schwarm kleiner Fliegen aus dem Topf entgegen kommt, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um Trauermücken, die sich in der Erde eingenistet haben. Trauermücken sind für Menschen vollkommen ungefährlich, aber sie sind sehr lästig und können tödlich für Ihre Pflanzen sein. Wie Sie die kleinen Tierchen losbekommen und Ihre Pflanzen wieder Ruhe haben vor den Plagegeistern, das erfahren Sie hier.

 

Wie sehen Trauermücken aus?

Trauermücken haben einen schlanken, schwarzen Körper und dunkle Flügel. Sie erreichen gerade mal eine Körperlänge von sieben Millimetern. Obwohl die Zweiflügler zu den Mücken zählen haben sie keinen Stechrüssel und können daher auch nicht stechen. Trauermücken sind schlechte Flieger. Deswegen kann man sie auch sehr deutlich an ihrem speziellen, taumelnden Flugstil erkennen.

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Wie kann man sie vorbeugen?

Damit es erst gar nicht zu einem Befall kommt, können Sie einiges tun. Neu gekaufte Blumenerde etwa sollten Sie erst einmal ein paar Monate stehen lassen und der Kälte aussetzen. Larven, die sich darin befinden könnten, werden so abgetötet. Außerdem ist es besser, wenn die Pflanzen nicht ständig feucht gehalten werden, denn Trauermückenlarven fühlen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit besonders wohl. Bei Pflanzen im Gewächshaus empfiehlt es sich vorsorglich Raubmilben oder Bacillus thuringensis zu spritzen. Diese töten zwar die Trauermücken, sind aber ungefährlich für Vögel und Co.

 

Wie sieht der Befall mit Trauermücken aus?

Am ehesten erkennen Sie einen Befall mit Trauermücken daran, dass kleine Fliegen aus dem Blumentopf aufsteigen, wenn Sie ihn bewegen oder Ihre Pflanze gießen. Ein weiteres Zeichen für den Befall sind kleine weiße Larven, die sich in der Erde der Zimmerpflanze befinden. Wenn Ihre Pflanze schon seit längerem unter dem Befall leidet, dann erkennen Sie dies am Kleinwuchs des Gewächses und daran, dass sie eingeht.

 

Wieso sind diese Tierchen schädlich?

Die Larven der Trauermücke ernähren sich bevorzugt von Pflanzenwurzeln. Sie können sich also als echte Gefahr für Topfblumen und vor allem für Jungpflanzen herausstellen. Durch die angefressenen Stellen können Krankheitserreger eindringen, die die Pflanze zusätzlich schädigen. Wenn die Pflanze nicht behandelt wird, kann Sie durch die Auswirkungen des Schädlings sterben. 

Video: Haustierbesitzer aufgepasst: Bei diesen Pflanzen sollten Sie vorsichtig sein, denn Sie sind für Ihr Haustier giftig (Text geht unter dem Video weiter):

 
 

Was hilft gegen Trauermücken?

Als besonders effizient ist  der Einsatz von Gelbtafeln. Die Trauermücken werden von der gelben Farbe angelockt und fliegen zu der Tafel. Da sie auf beiden Seiten mit Klebemittel versehen ist, bleiben die Tierchen hängen. Gelbtafeln gibt es in Gartengeschäften und in manchen Drogerien.

 

Welche Hausmittel gibt es gegen Trauermücken?

Ein sehr wirksames Mittel ist, die Erdoberfläche der Pflanzen mit Quarzsand zu bedecken. Zwei bis drei Millimeter sollte die Schicht hoch sein. Am besten eignet sich Vogelsand. Durch die Sandschicht werden die Mücken daran gehindert in den Boden zu kriechen und dort ihre Eier abzulegen. Ein weiteres Mittel sind Streichhölzer. Stecken Sie diese mit dem Kopf nach unten in die Erde. Die Schwefel-Bestandteile werden durch das Gießwasser in die Erde im Topf abgegeben und töten die Larven ab. 

Autor: Karin Eckhold 

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