Für nah und fern Tipps zu Gleitsichtgläsern: So gewöhnen Sie sich an Ihre Brille

Der Umstieg auf eine Gleitsichtbrille kann herausfordernd sein. Was Sie bei der Eingewöhnung bezüglich Ihrer neuen Gläser beachten sollten, lesen Sie hier.

So gewöhnen Sie sich besser an Ihre Gleitsichtgläser.
Nur, wer etwas Geduld hat, wird Freude an seinen Gleitsichtgläsern haben.

Gleitsichtbrillen erleichtern vielen den Alltag, da man mithilfe von speziellen Gleitsichtgläsern sowohl nahe, als auch ferne Dinge klar erkennen kann. Das bedeutet: Kein ständiger Wechsel mehr zwischen verschiedenen Modellen (etwa Lesebrille und Fernbrille), kein Vergessen, kein Suchen. Aber hat sie wirklich ausschließlich nur Vorteile?

 

Was Gleitsichtbrillen so besonders macht

Gleitsichtgläser sind geeignet für Menschen, die eine Sehhilfe für die Distanz und auch zum Lesen benötigen. Sie gleichen die fehlende Brechkraft des Auges aus und ermöglichen es dem Träger, in allen Entfernungen weiterhin scharf zu sehen.

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Im oberen Teil des Glases korrigieren die Brillen den Blick in die Ferne und im unteren Teil den in die Nähe. Zwischen den beiden Zonen befindet sich ein stufenloser Übergang, durch den man auch in Zwischenentfernungen scharf sehen kann. Unser Gehirn und die Augen brauchen aber einige Zeit, um sich an die Gleitsichtbrille langfristig zu gewöhnen.

Ihre Augen ermüden häufig? Dann probieren Sie mal die folgenden Übungen aus (Artikel geht unter dem Video weiter):

 

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So gelingt der Umstieg auf Gleitsichtgläser

Nicht selten dauert die Eingewöhnungsphase bis zu vier Wochen. Oftmals ist für Betroffene das Treppensteigen problematisch, da viele zu weit unten durch die Brille schauen. Der untere Bereich ist jedoch nur für Distanzen bis etwa 40 Zentimeter geeignet - optimal um beispielsweise zu lesen. Beim Treppensteigen sollte man daher den Kopf unbedingt etwas senken, um durch den Zwischenbereich des Glases zu schauen.

Tipp: Die Brille sollte dennoch den ganzen Tag über getragen werden, das verkürzt die Gewöhnungszeit, weil sich das Auge nicht ständig umstellen muss. Kommt es nach zwei Monaten immer noch zu Beschwerden wie Übelkeit und Schwindel, kann das auch ein Indiz dafür sein, dass die Brille nicht richtig angepasst ist. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Optiker.

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