Erneuter Rückschlag Tim Lobinger im Kampf gegen den Krebs: "Jetzt sind wieder zwei Jahre gewonnen!"

Stabhochspringer Tim Lobinger musste eine erschütternde Diagnose verkraften. Der Krebs ist in mutierter Form zurück. 

Tim Lobinger kämpft gegen Leukämie.
Tim Lobinger kämpft gegen Leukämie.
Inhalt
  1. Dass ihm keine Zeit mehr bleibt, das war Tim Lobingers Sorge
  2. Emotionale Momente bei Markus Lanz
  3. Eine weitere Chemotherapie wurde bislang nicht eingeleitet
  4. Seine Frau steht ihm​ trotz Trennung zur Seite

Tim Lobinger gehörte zu Deutschlands besten Stabhochspringern. Er ist offizieller Botschafter für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung. Vor einem Jahr wurde eine besonders aggressive Form der Leukämie bei dem 45-Jährigen diagnostiziert. Anfangs sprang der Sportler gut auf die Therapie an, doch nun ist der Krebs in mutierter Form zurückgekehrt.

 

Dass ihm keine Zeit mehr bleibt, das war Tim Lobingers Sorge

Erst sah es gut aus für Tim Lobinger. Die zwei Krebsarten, die im letzten Jahr erkannt wurden, konnten nicht mehr nachgewiesen werden. Doch eine leicht mutierte Form ist zurückgekommen. Tim Lobinger hat dem Kampf gegen den Krebs also noch nicht gewonnen. Im Gespräch mit stern macht der Sportler deutlich, wie es ihm mit der niederschmetternden Diagnose erging: "Nach dieser Nachricht war ich knapp eine Woche in einem Zustand, den man nicht allzu oft erleben sollte. Furchtbar. Eine große Leere war in mir, ein Loch. Trauer legte sich über die ganze Familie. Jetzt geht es rasant, das war die Sorge.“ Und ganz unbegründet diese Sorge nicht. Denn Tim Lobinger sagte welt.de gegenüber: "Die Ärzte hatten mir nach den Behandlungen gesagt, dass ich eine Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent habe, wieder gesund zu werden. Diese Aussicht beziehungsweise Hoffnung hatte ich."

 

Emotionale Momente bei Markus Lanz

Bereits seit Januar weiß Tim Lobinger, dass der Krebs zurück ist. Am Mittwochabend sprach er bei Markus Lanz über die Krankheit und konnte seine Tränen dabei nicht zurückhalten. Ein Rückblick auf Lobingers beeindruckende Karriere als Hochleistungssportler ließ seine Emotionen überkochen. Oft hat er versucht, die Diagnose zu akzeptieren. Tim Lobinger erinnert sich: "Ich habe viel geweint. Komischerweise konnte ich nachts gut schlafen. Am nächsten Tag bin ich aufgestanden, habe noch mal geweint, aber dann habe ich gesagt: Okay, ist jetzt so." Die Nachricht, dass der Krebs zurück ist, macht den Sportler wütend. Vezweifelt fragt er, warum seine Kinder das alles miterleben müssen, seine Tochter ist 23 Jahre alt, sein Sohn 19 und sein Sohn aus seiner zweiten Ehe gerade mal zwei Jahre.
Trotzdem versucht Tim Lobinger positiv zu denken: "Die Schuhgröße geht manchmal von 43 auf 47 hoch, wegen der geschwollenen Füße. Entscheidender ist für mich aber, dass der Arzt gesagt hat: Jetzt haben wir wieder ein bis zwei Jahre gewonnen, um zu sehen, was es an neuen medizinischen Therapieoptionen gibt. Das hört sich anders an, als Woche für Woche zu bangen."

 

Eine weitere Chemotherapie wurde bislang nicht eingeleitet

Seine Blutwerte sind bislang nicht schlechter geworden, erklärt Tim Lobinger. Darum wurde noch keine weitere Chemotherapie eingeleitet. Stattdessen beommt er alle vier Wochen Lymhzellen des Stammzellenspenders. Bisher hat er fünf Chemotherapien und eine Stammzellentransplantation hinter sich. Ein Tumor in seiner Schulter hätte fast den Knochen zerfressen. Die Schulter wurde bestrahlt und Tim Lobinger kämpfte sich mühsam durch seinen Alltag: "In der Zeit konnte ich mir nicht mal den Kopf waschen oder eine Tasse aus dem Schrank holen.“
Tim Lobinger versucht das zu tun, was ihm gut tut. In seinem Keller hat er sich einen Kraftraum eingerichtet, er ist Sportler und bleibt Sportler. Außerdem arbeitet er weiterhin als Athletiktrainer, trotz seiner Erkrankung.

 

Seine Frau steht ihm​ trotz Trennung zur Seite

Alina und Tim Lobinger hatten sich bereits vor der Krebsdiagnose nach 15 Jahren Beziehung getrennt. Trotz Trennung steht Alina Lobinger ihrem Mann in dieser schweren Zeit zur Seite. Tim Lobinger bewundert seine Ex-Frau für ihren Einsatz, er selbst bezeichnet es als Schwerstarbeit, ihn emotional so aufzufangen, wie sie es tut.

Es wird sich zeigen, ob der dreifache Familienvater sich erneut einer Chemotherapie unterziehen muss. Wir wünschen Tim Lobinger und seiner Familie alles Gute. 

Lesen Sie auch: Tim Lobinger hat Krebs: Ex-Stabhochspringer leidet an Leukämie

 

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