Rudbeckia und Echinacea Sonnenhut anpflanzen: So pflegen und schneiden sie ihn richtig

Ob Gelber, Roter oder Weißer Sonnenhut: Wir verraten, wie Sie Rudbeckia und Echinacea anpflanzen und schneiden sollten, damit Sie sich über eine besonders schöne Blütenpracht im Garten freuen können.

Wie Sie Ihren Sonnenhut richtig anpflanzen, lesen Sie hier.
Was muss ich beim Anpflanzen von Sonnenhüten beachten?
Inhalt
  1. Was ist der Unterschied zwischen Rudbeckia und Echinacea?
  2. Wann ist die richtige Pflanzzeit für diese Sommerstauden? 
  3. Kann ich meinen Sonnenhut auch im Kübel anpflanzen?
  4. Welcher Standort und Boden eignet sich für Gelben oder Roten Sonnenhut?
  5. Wie sollte ich die Sommerstauden gießen und düngen?
  6. Welche Höhe können ausgewachsene Sonnenhüte erreichen?
  7. Wann sollte ich meine Stauden zurückschneiden und teilen?

Endlich ist es so weit! Je nach Art und Sorte blühen die pflegeleichten Sonnenhüte von Juli bis Oktober wieder in den hübschesten Farben und bringen Hobbygärtner auf die Idee, sich diese insektenfreundlichen Gewächse auch mal in den eigenen Garten zu holen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Rudbeckia und Echinacea?

Bei der Auswahl Ihrer Pflanzen gilt es feine Unterschiede zu beachten, denn Sonnenhut ist nicht gleich Sonnenhut: Der Gelbe, Leuchtende oder auch Gewöhnliche Sonnenhut zählt zu der Pflanzengattung der Rudbeckien, die etwa zwanzig Arten umfasst. Der ebenfalls beliebte Rote Sonnenhut (auch Purpur-Sonnenhut/Purpurfarbener Sonnenhut, Roter Scheinsonnenhut oder Igelkopf genannt) hört auf den Gattungsnamen Echinacea. Es gibt neun Echinacea-Arten.

Sonnenhüte gibt es in den verschiedensten (farblichen) Variationen. Rudbeckia und Echinacea unterscheiden sich optisch aber auch, was den Blütenkorb betrifft: Bei der Echinacea ist dieser deutlich stacheliger und spitzer zulaufend. Echinaceen galten außerdem schon bei den Indianern als Heilpflanzen.

Mehr zum Thema: 21 Heilpflanzen von der Sommerwiese

 

Wann ist die richtige Pflanzzeit für diese Sommerstauden? 

Die beiden aus Nordamerika stammenden Gattungen sollten Sie idealerweise im Herbst anpflanzen, weil zu diesem Zeitpunkt der Boden im Garten noch schön warm ist. Da diese Pflanzen winterhart sind, müssen Sie sich auch keine Sorgen machen, dass Gelber Sonnenhut oder Purpur-Sonnenhut eingehen könnte. Alternativ können Sie Rudbeckia oder Echinacea auch im zeitigen Frühjahr (nach dem Frost) einpflanzen - es ist aber möglich, dass die Gewächse dann nicht ganz so üppig blühen, weil sie weniger Zeit und Kraft darauf verwenden können.

Setzen Sie die Pflanzen in einem Abstand von 40 bis 60 Zentimetern nebeneinander.

 

Kann ich meinen Sonnenhut auch im Kübel anpflanzen?

Ja, das ist kein Problem. Setzen Sie Gelben oder Roten Sonnenhut am besten im Frühling in einen (winterharten) Topf, wenn Sie sich sowieso mit der neuen Bepflanzung von Terrasse oder Balkon beschäftigen. Achten Sie besonders darauf, dass sich im Topf keine Staunässe bildet. zum Überwintern die Erde am besten mit Mulch vor Frost schützen und den Kübel auf Styropor stellen. Darüber hinaus den Sonnenhut am besten jedes Frühjahr umtopfen - dafür die Staude entweder teilen oder einen größeren Kübel wählen.

Übrigens: Rudbeckia und Echinacea eignen sich auch wunderbar als Schnittblumen.

Sehen Sie hier, wie Sie Ihren Garten noch schöner machen können (Artikel geht unten weiter):

 
 

Welcher Standort und Boden eignet sich für Gelben oder Roten Sonnenhut?

Generell mögen es beide Arten sehr sonnig und warm, wobei der Purpur-Sonnenhut auch mit Halbschatten auskommt - dann sind die Blüten im Zweifel aber weniger ausgeprägt. Was den Boden angeht, freuen sich Rudbeckien über ausreichend Feuchtigkeit, Durchlässigkeit und eine gute Nährstoffversorgung. Echinaceen können Trockenphasen besonders gut vertragen.

 

Wie sollte ich die Sommerstauden gießen und düngen?

Gerade im Sommer sollten Sie darauf achten, vor allem den Gelben Sonnenhut ausreichend zu gießen - Staunässe sollte aber bei beiden Arten vermieden werden. Darüber hinaus können Sie Rudbeckien und Echinaceen gelegentlich mit Brennnesseljauche düngen.

Sonnenhüte sind übrigens häufig von Mehltau betroffen - so bekämpfen Sie den Befall auf natürliche Weise.

 

Welche Höhe können ausgewachsene Sonnenhüte erreichen?

Es gibt Sorten, die nur etwa 25 Zentimeter hoch werden, doch Ihr Sonnenhut kann auch auf eine Höhe von bis zu zwei Metern anwachsen. Darauf sollten Sie beim Anpflanzen achten, damit die Gewächse richtig zur Geltung kommen und entsprechend im Vorder- oder Hintergrund des Gartens platziert werden.

 

Wann sollte ich meine Stauden zurückschneiden und teilen?

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre verblühten Sonnenhüte im Herbst schneiden - lassen Sie die Stängel allerdings über den Winter stehen, können die Samenstände noch Vögeln als Nahrung dienen. Schnee und Frost können den Gewächsen außerdem kaum etwas anhaben. Warten Sie deshalb einfach bis zum Frühjahr, um Rudbeckia oder Echinacea kurz vor dem erneuten Austreiben zurückzuschneiden.

Damit Sie über mehrere Jahre hinweg eine schöne Blütenpracht im Garten haben, sollten Sie den Wurzelstock gesunder, kräftiger Sonnenhut-Stauden etwa alle vier bis fünf Jahre teilen, wie der Naturschutzbund (NABU) rät. Das kann im Herbst oder Frühjahr geschehen und macht besonders viel Sinn, wenn der Boden sandig ist und weniger Nährstoffe liefert. Achten Sie darauf, dass jedes der drei bis vier Stücke noch gesunde Triebe und Wurzeln enthält. Die Teile mit etwas verrottetem Kompost neu in die Erde setzen (zuvor Unkraut entfernen) und angießen.

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