Hautprobleme Sonnenallergie: Was steckt dahinter?

Rötungen, schneller Sonnenbrand oder Ausschlag: Manche Menschen können die Sonne gar nicht gut vertragen. Was hat es mit der Sonnenallergie auf sich?

Sonnenallergie: Was steckt dahinter?
Gibt es sowas wie Sonnenallergie überhaupt? Wir klären die wichtigsten Fragen.
Inhalt
  1. Gibt es eine Sonnenallergie?
  2. Wieso kann man allergisch auf Sonnenlicht reagieren?
  3. Welcher Hauttyp ist besonders sonnenempfindlich? 
  4. Wie kann ich einer Sonnenallergie vorbeugen?

 

Gibt es eine Sonnenallergie?

Viele Menschen reagieren auf Sonnenlicht empfindlich, mit einer Allergie hat das jedoch nichts zu tun. Genau genommen gibt es medizinisch den Begriff Sonnen- oder Lichtallergie überhaupt nicht. Grundsätzlich ist es ganz normal, dass die Haut auf zu viel Sonne reagiert, denn die UV-Strahlen schädigen die Zellen in der Hautoberfläche.

Quaddeln oder feiner Ausschlag deuten in den meisten Fällen auf eine polymorphe Lichtdermatose hin, die rund zehn Prozent der Bevölkerung betrifft. Die Hauterkrankung, deren genaue Ursache noch ungeklärt ist, tritt meist dann auf, wenn die ersten starken Sonnenstrahlen auf die noch unbelastete Haut treffen, zum Beispiel im Frühsommer. Bei stärkeren Quaddeln kann es sich um die Mallorca-Akne handeln. Sie entsteht oft in Verbindung mit fetthaltigen Sonnenschutzmitteln.

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Wieso kann man allergisch auf Sonnenlicht reagieren?

Die Lichturtikaria, bei der es unmittelbar nach dem Kontakt mit Sonnenlicht – auch hinter Fensterglas oder unter Bekleidung – zu Ausschlag kommt, ist sehr selten. Ebenso entzündliche Reaktionen auf Sonnenlicht, die zu Narbenbildung führen. Diese stark einschränkenden Erkrankungen zeigen sich meistens schon in der Kindheit. Im Erwachsenenalter kann die Sonnenverträglichkeit auch vorübergehend durch die Einnahme von Medikamenten schlechter werden, zum Beispiel durch Antibiotika. Inhaltsstoffe reagieren dann mit dem Sonnenlicht und führen zu juckenden Hautreaktionen oder sogar einem frühzeitigeren Sonnenbrand.

Video: Damit sich Ihre Haut nach dem Sonnenbad wieder erholen kann, zeigen wir hier wie Sie eine After-Sun-Lotion selber machen können (Text geht unter dem Video weiter):

 
 

Welcher Hauttyp ist besonders sonnenempfindlich? 

Wie viel Sonne die Haut verträgt, ist sehr individuell. Hautärzte unterscheiden vier verschiedene Hauttypen. Am empfindlichsten ist der sogenannte keltische Typ mit sehr heller Haut, Sommersprossen und rötlichem Haar. Ein Sonnenbrand entwickelt sich schon nach wenigen Minuten. Der germanische Typ mit blondem Haar reagiert zwar etwas unempfindlicher, sollte die pralle Sonne aber auch nach 15 bis 20 Minuten wieder verlassen. Selbst der Misch- und der mediterrane Typ, die schnell braun werden, können nicht endlos in der Sonne bleiben. Nach spätestens 45 Minuten ohne Sonnenschutz ist hier Schluss.

 

Wie kann ich einer Sonnenallergie vorbeugen?

Generell gilt: Für jeden längeren Aufenthalt im Freien sollte die Haut mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mindestens Lichtschutzfaktor 30) bedeckt sein. Bei unreiner Haut, die zu Mallorca-Akne neigt, ein fettfreies Sonnenschutzmittel benutzen. Bei sehr empfindlicher Haut ist es ratsam, Produkte ohne Konservierungs- und Duftstoffe zu wählen. Ganz wichtig: Gewöhnen Sie die Haut an die Sonne, und schützen Sie sich mit Bekleidung, Mütze und vielen Schattenpausen vor Überhitzung.

Sonnenschutz zum Essen: Eine englische Studie belegt, dass lycopinreiches Tomatenmark die Haut unempfindlicher gegen UV-Strahlung macht. Erforderliche Dosis: zwei Esslöffel täglich.

Quelle: Freizeitwoche

Kategorien:
Glamouröse Wohnideen

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