Von Bad bis Wohnzimmer So machen Sie mehr aus kleinen Räumen

So machen Sie mehr aus kleinen Räumen
Kleine Räume sind gemütlich - und mit ein paar Tricks machen Sie sie noch schöner.
Inhalt
  1. Bilder & Spiegel clever nutzen
  2. Farben harmonisch kombinieren
  3. Möbel sorgfältig aussuchen
  4. Wandelbare Stücke lösen viele Platzprobleme
  5. Licht gezielt einsetzen

Mit diesen einfachen Tricks wird Ihr Zuhause noch schöner und gemütlicher. Viel Geld ist dafür gar nicht nötig, denn schon einfache Mittel verschönern und vergrößern kleine Räume. 

 

Bilder & Spiegel clever nutzen

Kleine Räume haben das Problem, dass sie schnell zugestellt aussehen. Setzen Sie Deko-Elemente deswegen sparsam ein und entscheiden Sie sich für einen Stil. Das schafft Ruhe, die kleinen Räumen guttut.

Auch für Wandbilder gilt die Regel: Weniger ist mehr. Wussten Sie zum Beispiel, dass zu viele kleine Bilder Räume unruhiger und enger erscheinen lassen, als sie sind? Besser ist es, sich im Wohn- und Schlafzimmer für wenige, besonders schöne Bilder zu entscheiden und diese im großen Format an den Wänden anzubringen.

Wenn Sie Bilder horizontal an der Wand anordnen, verleihen Sie engen Zimmern mehr Breite. Entscheiden Sie sich für ein vertikales Format, lässt das Räume mit niedriger Decke höher erscheinen.

Gerade in engen Fluren und sehr kleinen Badezimmern kann ein großer Spiegel Wunder wirken! Denn er reflektiert künstliches bzw. Tageslicht und sorgt so dafür, dass die Räume nicht nur größer, sondern auch heller wirken. Wenn der Blick in angrenzende Räume gelenkt wird, entsteht zusätzlich ein Gefühl von Weite.

 

Farben harmonisch kombinieren

Auf dunkle Farben sollten Sie in fensterlosen Badezimmern und Fluren verzichten. Sie schlucken zu viel Licht. Weiß, Creme oder leichte Pastelltöne sind hier die bessere Wahl. Sie machenden Raum heller und größer.

Im Schlaf- und Wohnzimmer haben Sie mehr Spielraum. Wichtig: Streichen Sie maximal eine Wand in einem kräftigen Farbton. Für die restlichen Wände mischen Sie eine kleine Portion dieser Farbe in die weiße Farbe. So ergänzen sich die Wände gegenseitig – das erzeugt Harmonie und Weite.

Ist die Decke im Zimmer sehr niedrig, hilft dieser Trick: Wenn Sie eine Wand andersfarbig streichen, tragen Sie die Farbe nicht ganz bis zur Decke auf, sondern lassen einen Streifen weiß. Dadurch wirkt die Decke höher. Tipp: Hat Ihr Schlafzimmer eine Nische oder eine abgesetzte Ecke, bietet es sich an, diese mit einem andersfarbigen Wandanstrich abzuheben.

 

Möbel sorgfältig aussuchen

Ist das Inventar eher sperrig und klobig, stört das die freie Sicht. Transparente und luftige Möbel lassen Räume dagegen großzügiger erscheinen. Im Bad ist etwa eine bodenebene Dusche mit Glaswänden ideal, um Enge auszugleichen; im Wohnzimmer erfüllt ein durchsichtiger Couchtisch aus Acrylglas diesen Zweck.

Wer Wohn- oder Schlafzimmer in zwei Bereiche teilen will, sollte sich nach offenen Regalen umsehen. Sie eignen sich perfekt als Raumtrenner und bieten zusätzlichen Stauraum.

Ist im Schlafzimmer nicht genug Platz, um die Türen des Kleiderschranks zu öffnen, ist dieser Trick Gold wert: Ersetzen Sie die Schranktüren durch schlichte, hübsche Vorhänge (siehe Foto rechts). So ist Ihre Kleidung vor fremden Blicken geschützt und schnell griffbereit. Ein weiterer Vorteil: Weiche Stoffe sorgen für mehr Gemütlichkeit im Raum.

 

Ein von Vee (@vee.3112) gepostetes Foto am

 

Wandelbare Stücke lösen viele Platzprobleme

Es muss nicht immer ein großer Esstisch oder eine komplette Wohnlandschaft sein. Der Handel bietet Unmengen an Möbeln, die viel Platz sparen und sich bei Bedarf – etwa wenn Besuch kommt – ausklappen oder ausziehen lassen. Ausklappbare Tische sind gerade für kleine Küchen eine tolle Variante, fürs Wohnzimmer sind Schlafsofas sehr praktisch.

So machen Sie aus Ihrem Bett ein Stauraumwunder

Kleine Wohnungen profitieren von Möbeln mit viel Stauraum. Denn diese schaffen im Handumdrehen mehr Platz. Perfekt sind etwa Stauraumbetten (siehe Foto oben). Hier können SieBettwäsche, Handtücher, Taschen oder auch Bücher verstauen. Haben Sie ein normales Bett, können Sie Bettkästen oder Unterbettkommoden auch nachträglich dazukaufen (ab zehn Euro z. B. bei Ikea).

Nutzen Sie den Platz an der Wand für Schweberegale – dabei nicht die freien Bereiche über der Kommode oder der Waschmaschine vergessen.

Überraschend viel erreichen Sie zudem, wenn Sie etwa Sofa und Sessel mit zarten, schlanken Beinen aussuchen. Diese geben den Blick auf den Boden frei und verleihen dem Raum somehr Luftigkeit.

 

Licht gezielt einsetzen

Wichtig für kleine Räume: Sie sollten gut ausgeleuchtet sein. Gibt es etwa nur eine Deckenleuchte, rücken die Wände optisch näher zueinander. Mit länglichen Pendelleuchten, Deckenflutern und Wandleuchten erzeugen Sie mehr Weite.

Ein stimmungsvoller Mix aus Decken-, Wandlicht und Stehleuchten macht Wohn- und Schlafzimmer zu einem Ort der Gemütlichkeit. Mehrere Lichtinseln schaffen außerdem unterschiedliche Helligkeitsbereiche. Dadurch wird der Raum optisch erweitert. Wer wenig Platz für Standleuchten hat, sollte auf Wandleuchten setzen. Denn: Je mehr man vom Boden sieht, desto größer wirkt der Raum.

Bei indirekter Beleuchtung ist die Lichtquelle verborgen. Dadurch entsteht ein sanfter Schein, mit dem man einzelne Wohnaccessoires in Szene setzen kann. Ein toller Tipp für kleine Räume sind beleuchtete Regalrückwände aus hellem, glänzendem Material. Sie reflektieren das Licht und geben dem Raum dadurch mehr Tiefe.

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Video: Farbpsychologie - Was Farben bewirken

 
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