Frustration im Schlafzimmer Sexuelle Unlust beim Mann: Was Ihrer Partnerschaft jetzt hilft

Für eine Partnerschaft ist es belastend, wenn sich sexuelle Unlust beim Mann bemerkbar macht.
Für eine Partnerschaft ist es eine große Belastungsprobe, wenn sich sexuelle Unlust beim Mann bemerkbar macht. Doch dieses Problem ist keineswegs eine Sackgasse für die Beziehung.
Inhalt
  1. Welche Gründe hat die sexuelle Unlust beim Mann?
  2. Welchen Einfluss hat länger anhaltende Unlust auf die Beziehung?
  3. Ist die sexuelle Lustlosigkeit bei Männern also ein unlösbares Problem?
  4. Sollten also beide Partner auch ihre Erwartungshaltung überdenken?
  5. Was kann ein Paar konkret tun, um wieder mehr Spaß am Sex zu haben?

Allzeit bereit – das ist ein Mythos: Sexuelle Unlust beim Mann ist ein Phänomen, das in vielen Partnerschaften vorkommt. Doch Sie können das Problem beheben.

Sie haben doch sowieso nur das eine im Kopf, brauchen Sex wie die Luft zum Atmen – wir alle kennen die Klischees, dass Männer immer wollen und jede Gelegenheit für Sex nutzen. Doch die sind längst überholt, denn bei immer mehr Männern herrscht im Bett eher Flaute. Diplompsychologe Konrad Lenz aus Freiburg erklärt dieses Phänomen und weiß Rat, wie Sie diese Krise überwinden.

 

Welche Gründe hat die sexuelle Unlust beim Mann?

Organische Ursachen wie Hormonmangel sind eher selten. Fast immer sind die Gründe seelisch-emotionaler Natur. Wenn sich Stress, Konflikte, Probleme mit dem Selbstwertgefühl stauen, wird Sex zur Nebensache. Heute stecken Männer auch oft zu viel Energie in andere Lebensbereiche wie den Job und sind buchstäblich erschöpft. Das Thema ist bei Männern übrigens oft ein Tabu.

 

Welchen Einfluss hat länger anhaltende Unlust auf die Beziehung?

Wenn im Bett nichts läuft, fehlt ein Ventil – und die Nähe zum Partner. Daraus kann schnell Frust auf beiden Seiten erwachsen, was den Druck nur erhöht. Es ist ein Teufelskreis, vor allem wenn die Angst vor einer Trennung hinzukommt. Schließlich ist es kränkend, wenn ein Partner sich über längere Zeit abgewiesen fühlt.

 

Ist die sexuelle Lustlosigkeit bei Männern also ein unlösbares Problem?

Die gute Nachricht: Es muss keine Sackgasse bleiben. Spätestens wenn einer in der Beziehung leidet – in diesem Fall also die Frau – sollte er auch aktiv werden. Wichtig ist allerdings, sich bewusst zu machen: Es kommt nicht auf die klassischen zwei Mal pro Woche an. Beim Sex ist die Qualität entscheidend für die Paarzufriedenheit, nicht die Quantität – die ist ohnehin sehr individuell.

 

Sollten also beide Partner auch ihre Erwartungshaltung überdenken?

Ja, denn gerade in längeren Partnerschaften herrscht oft Routine. Wer dann auf die erotischen Kicks und das dauernde Übereinander-Herfallen der Anfangsphase hofft, ist natürlich enttäuscht. Hinzu kommt: Männer haben schon mit 20 den Höhepunkt ihrer Potenz erreicht, bei Frauen geht es erst ab Mitte 30 los.

 

Was kann ein Paar konkret tun, um wieder mehr Spaß am Sex zu haben?

Beherzigen Sie die 3-G-Regel: Es braucht Gelassenheit, denn ein Paar sollte sich die Lustlosigkeit auch mal erlauben. Dann braucht es Geduld und – ganz wichtig: Gespräche! Nur so können Ängste und Fantasien thematisiert werden. Von allein reguliert sich nichts, guter Sex ist nun mal kein Zufallsprodukt. Wer positiv und ohne Druck agiert und wieder anfängt zu experimentieren, kann Sex auch wieder in lustvolle Bahnen lenken.

Nich nur Männer können sexuelle Unlust mit Tabletten bekämpfen - es gibt auch Viagra für die Frau. Mehr dazu im Video:

 

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Quelle: Zeitschrift Laura 

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