Warnsignale ernst nehmen Sehstärke überprüfen: Wann sollte ich eine neue Brille kaufen?

Woran Sie merken, dass Sie eine neue Brille kaufen sollten.
Wenn Sie merken, dass Sie eine neue Brille brauchen, sollten Sie Ihre Sehstärke von einem Fachmann überprüfen lassen.

Diese Warnsignale deuten darauf hin, dass sich Ihre Sehstärke verschlechtert hat und Sie lieber in neue Brillengläser investieren sollten.

Die meisten Brillenträger lassen nur selten ihre Sehstärke überprüfen. Doch häufig verschlechtert sich das Sehvermögen unbemerkt. Unbehandelt kann das Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verspannungen oder Schwindel hervorrufen. Deshalb ist es wichtig, einmal im Jahr zur Kontrolle beim Augenarzt oder Optiker zu gehen. Bei folgenden Warnsignalen brauchen Sie womöglich eine neue Brille:

 

Erstes Anzeichen: Häufiges Blinzeln

Vor allem bei Kurzsichtigen ist häufiges Blinzeln oder das Zusammenkneifen der Augen ein Warnzeichen dafür, dass die Sehstärke ihrer Brille nicht mehr stimmt. Denn durch das Blinzeln entsteht der sogenannte Lochblendeneffekt, bei dem die Lichtstrahlen gebündelt auf der Netzhaut landen. Das verbessert kurzfristig die Sehsituation.

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Wenn Sie häufig Kopfschmerzen bekommen

Vor allem eine nicht ausreichend korrigierte Weitsichtigkeit (Hyperopie) ruft Kopfschmerzen hervor. Denn für Weitsichtige ist es besonders anstrengend, das Bild einigermaßen scharf zu halten. Um trotzdem gut sehen zu können, muss sich die Linse ständig krümmen. Das überanstrengt auf Dauer die Augen und führt dann auch zu Beschwerden.

 

Plötzlich auftretende Augenschmerzen

Der sogenannte Akkomodationsmuskel ist für das scharfe Sehen zuständig. Stimmt die Sehstärke in der Brille nicht mehr, kann er sich bei dem Versuch, ein scharfes Bild zu erzeugen, überanstrengen. Das führt zu Verkrampfungen, die Betroffene als drückenden, unangenehmen Schmerz im Auge empfinden.

Sehen Sie hier außerdem, wie Sie sich als Brillenträgerin am besten schminken (Artikel geht unter dem Video weiter):

 
 

Ständig müde, brennende Augen

Auch wenn wir ein brennendes Gefühl in den Augen spüren, kann dies ein Anzeichen für überanstrengte Augenmuskeln durch eine Sehkraftveränderung sein. Achten sollten Sie vor allem auf dieses Symptom, wenn Sie regelmäßig stundenlang am Bildschirm arbeiten.

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Verschlechterte Sicht bei Nacht

Fällt Ihnen das Erkennen von Straßenschildern beim Autofahren im Dunkeln immer schwerer, kann das ebenfalls ein Hinweis auf eine Verschlechterung der Sehkraft sein. Bei Dämmerung können unsere Augen nämlich noch Bildeindrücke liefern, allerdings weniger gute als bei hellem Tageslicht. Wer nachts aber deutlich schlechter sieht, sollte seine Augen vom Fachmann untersuchen lassen.

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Tipp: So kaufen Sie die richtige Brille

Augenarzt oder Optiker bestimmen die Sehstärke. Dabei sollte die Fehlsichtigkeit nicht nur mit dem sogenannten Autorefraktometer gemessen werden, sondern auch durch einen individuellen Sehtest. Gehen Sie am besten zum Sehtest, wenn Sie entspannt sind. Zudem sollten Sie weder durstig sein noch einen nüchternen Magen haben, denn durch eine Unterversorgung des Auges mit Wasser oder Nährstoffen können sich Abweichungen bis zu 0,25 Dioptrien ergeben.

Nach dem Sehtest müssen die Gläser vom Optiker angepasst werden. Die Zentrierung, bei der der optimale Durchblickpunkt bestimmt wird, sollte im Stehen vorgenommen werden.

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