Diagnose & Therapie Schnappfinger: Was hinter einem schnellenden Finger steckt

Hinter dem Begriff schnellender Finger, auch Schnappfinger genannt, steckt oft eine Überlastung der Sehnen. Welche Therapie Ihnen jetzt helfen kann.

Wie ein Schnappfinger, auch schnellender Finger genannt, diagnostiziert und therapiert wird.
Wie ein Schnappfinger, auch schnellender Finger genannt, diagnostiziert und therapiert wird.
Inhalt
  1. Was verbirgt sich hinter dem Begriff?
  2. Das sind die Ursachen für einen Schnappfinger
  3. Welche Symptome treten auf?
  4. Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff?

Die Bezeichnung Schnappfinger oder auch schnellender Finger klingt im ersten Moment etwas befremdlich. Dabei bringen es beide Begriffe gut auf den Punkt. Der betroffene Finger schnellt im wahrsten Sinne des Wortes beim Strecken oder Beugen vor oder zurück.

Dahinter verbirgt sich in den meisten Fällen eine Überlastung oder Reizung der Sehnen. Eine entzündlich bedingte Verdickung der Sehne oder Einengung der Sehnenscheide führt zu den Beschwerden. Der Schnappfinger kann auch im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung auftreten. 

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Das sind die Ursachen für einen Schnappfinger

Im Alltag sind unsere Finger permanent im Einsatz, ohne dass wir dies bewusst wahrnehmen. Dass es zu einer Überlastung kommt, kann  somit jedem passieren. Am häufigsten ist übrigens der Daumen betroffen, weil er der größten Belastung im alltäglichen Leben ausgesetzt ist.
Wer auch im Beruf viel mit seinen Händen arbeitet, ist einem größeren Risiko ausgesetzt. Allerdings kann auch eine ungewohnt starke Belastung, die eine Ausnahme ist, zu einer Überanstrengung führen.Unter dem Video geht der Artikel weiter.
 

 
 

Welche Symptome treten auf?

Ein klares Symptom ist natürlich, wenn der Finger beim Beugen oder Strecken nach vorne oder hinten schnellt oder in einer Position blockiert, Schmerzen treten auf.
Erste Warnsingale sind häufig Schmerzen in der Handfläche, dazu gesellt sich oft ein Ziehen im Finger. Es ist ratsam, schon bei ersten Symptomen einen Arzt aufzusuchen.

Durch gezielte Fragen und das Abtasten des betroffenen Fingers kann dieser die Diagnose stellen.

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Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Die Entzündung an der Sehne muss bekämpft werden, dabei kann die Behandlung mit Kortison helfen. Dazu sollte der betroffene Finger geschont werden.
Der Nachteil an der Therapie mit Kortison sind Nebenwirkungen, die auftreten können.

Möglicherweise ist die Sehne bereits zu stark verdickt, oder der Finger ist bereits blockiert. In diesem Fall empfiehlt sich eine Operation. Diese kann ambulant durchgeführt werden.

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