Kranke Mieze Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen frühzeitig erkennen

Auch Katzen können an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden. Der Tierarzt weiß in diesem Fall Rat.

Inhalt
  1. Eine Schilddrüsenüberfunktion kommt oft bei älteren Katzen vor
  2. Symptome richtig deuten
  3. Schnell zum Tierarzt

 

Eine Schilddrüsenüberfunktion kommt oft bei älteren Katzen vor

Auch Katzen können Probleme mit der Schilddrüse bekommen. Gerade bei älteren Tieren tritt relativ häufig eine Schilddrüsenüberfunktion auf. Bei der sogenannten Hyperthyreose  kommt es zu einer Vermehrung der Zellen der Schilddrüse, diese schwillt an. Diese Vergrößerung des kleinen Organs, das im Hals nahe dem Kehlkopf liegt,  ist meistens gutartig. Allerdings wuchern ausgerechnet die Zellen, die das Hormon Thyroxin bilden. Thyroxin bringt die Verbrennung von Fett und Zucker auf Trab, um Energie zu gewinnen und die Organe und Zellen des Körpers anzutreiben.

 

Symptome richtig deuten

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion kreist zu viel Thyroxin durch den Körper, die Katze reagiert oft mit plötzlichem nervösem und schreckhaftem Verhalten. Zudem zeigen erkrankte Katzen Heißhunger, auch auf sonst zurückgewiesene Nahrung. Manche Tiere schlingen ihr Fressen so hastig und gierig herunter, dass sie sich anschließend übergeben. Trotz der gesteigerten Futteraufnahme verliert eine Katze, die an einer Schilddrüsenüberfunktion leidet, an Gewicht. Durchfall und struppiges Fell sind ebenfalls mögliche Begleiterscheinungen.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.

 
 

Schnell zum Tierarzt

Jede Aufregung kann zu viel für eine Katze sein, die an einer Schilddrüsenüberfunktion leidet. Weil das Tier direkt anfängt zu hecheln, wenn es sich aufregt. Auch das Herz schlägt schneller, als normal. Der Herzmuskel kann Schaden nehmen, es können sich Arrhythmien bilden. Unbehandelt kann die Hyperthyreose zum Tod der Katze führen, weil das Herz der Belastung nicht mehr standhält. Sobald Sie also Veränderungen bei ihrem Stubentiger bemerken, sollten Sie ihn zum Tierarzt bringen.  Der kann der kranken Katze auf drei Arten helfen. Mit Medikamenten, der chirurgischen Entfernung des überaktiven Schilddrüsengewebes oder der Radiojodtherapie.

Die Medikamente müssen einer Katze mit einer Schilddrüsenüberfunktion lebenslang verabreicht werden. Das könnte bei besonders starrsinnigen Samtpfoten zum echten Problem für Mensch und Tier werden. Allerdings schlagen die Tabletten, die den Thyroxinspiegel im Blut senken, schnell an. Verträgt die Katze die Medikamente gut, wird es ihr schnell besser gehen.

Die chirurgische Entfernung des überflüssigen Schilddrüsengewebes kann nur bei Katzen durchgeführt werden, die fit sind, die Schilddrüsenüberfunktion dürfte also noch nicht lange die Gesundheit und Kraft der Katze schädigen. Sonst ist das Risiko einer Operation einfach zu hoch. Alternativ gäbe es noch die sehr erfolgreiche Radiojodtherapie, für die das Tier drei Wochen in Isolation in der Tierklinik verbringen muss.

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